Ina Riegler
„Ina malt, wie sie beim wissenschaftlichen Arbeiten schreibt: kraftvoll, präzise, schnörkellos, in distanzierter Empathie, frei von jeglicher Larmoyanz und sine ira et studio“ (Aaron Radaelli)
Ihre starken, farbgewaltigen Arbeiten stellen einen gemalten inneren Monolog dar, welcher unaufhörlich in der Kontinuität ihres Schaffens ihre Rolle als Selbst im Zusammenhang mit der Außenwelt portraitiert. Ina Rieglers Selbstportraits schaffen so eine Verbindung innerer Rollenbilder mit äußeren gesellschaftlichen Faktoren.
Mit der Identifikation von geschichtlichen Narrativen und Mythen, sowie der Sprengung von sozial konstruierten Dichotomen und Stereotypen schafft Riegler eine neue Perspektive für die figurative Malerei. Riegler arbeitet und lebt in Kärnten.
Slowenische Bibliothek
In der neuen Verlagsbuchhandlung des Wieser Verlages verlegt Wieser die Slowenische Bibliothek, eine Sammlung von 32 Werken mit Übersetzungen aus dem Slowenischen.
Die Slowenische Bibliothek umfasst Texte aus den letzten 200 Jahren. Es sind Erinnerungen an einen Vater, erotische Gedichte, Berichte über das Leben bei den Partisanen und natürlich sind auch alle großen Dichter Sloweniens vertreten.
Lojze Wieser
will mit seiner Slowenischen Bibliothek die Menschen zueinander bringen, mit einer Liebeserklärung an die Sprache seiner Kindheit: „Nachdem wir in einer Gegend leben, wo diese slowenische Melodie überall vertreten war und wie ein Gebet, das memoriert wird, auch im Dorf immer wieder zu hören war, ist es natürlich eine sehr schöne Zurückführung in die Kindheit.“
Literatur und Kunst als Projekt
Lojze Wieser hat mit der Künstlerin Ina Riegler eine kongeniale Partnerin für dieses Projekt gefunden. Sie habe sich lange mit dem Thema Heimat beschäftigt, auch in der Malerei, sagt die bildende Künstlerin Ina Riegler. Literatur und Kunst, das macht die Slowenische Bibliothek zu etwas ganz Besonderem.
Musicalcompany Klagenfurt, kfb Theater wider die Gewalt & Pfarre St. Hemma: MADDALENA | Schauspiel mit Musik von Ilona M. Wulff-Lübbert
Regie: Ilona M. Wulff-Lübbert Schauspiel: SpielerInnen von kfb, Musicalcompany Klagenfurt und Pfarre St. Hemma
Inhalt: In einem Wechsel von einst und jetzt erleben wir nicht nur Einblicke in das Leben des Mannes aus Nazareth aus der Sicht seiner Weggefährtin Maria Magdalena – genannt Maddalena – sondern wir begegnen neben einigen seiner Zeitzeugen auch jungen Menschen von heute, die mit dem kritischen Blickwinkel von heute auf das Geschehen von damals reagieren. Szenische Bilder werden ergänzt mit Musik, Tanz, Gesang, Musical-Songs und formen eine spannende, sehr lebendige, dramatische, etwas mystische und am Ende doch hoffnungsvolle Geschichte dieser ganz besonderen Frau genannt: Maddalena.
Samstag, der 13. | Kriminalkomödie von Alexandra & Roman Frankl
Regie: Heinrich Baumgartner Schauspiel: Nataleen Kirchauer, Christian Habich, Tobias Eiselt, Claudia Wirnsberger, Franziska Sussitz-Habich, Michael Eybl, Michael Kuglitsch
Inhalt: Diese Komödie aus der Feder von Alexandra & Roman Frankl besticht durch rasante Dialoge, jede Menge Situationskomik, absurde Wendungen und ein Ensemble schräger Figuren – wobei eines von Anfang an klar ist: Verdächtig sind hier wirklich alle – außer einem: dem Gärtner. Denn der wird an einem ganz normalen Samstag im Hause Schubert tot, genau genommen erstochen, aufgefunden. Was also zunächst nach einem harmlosen Familiennachmittag aussieht, kippt binnen Sekunden in ein turbulentes Ermittlungschaos. Jeder hätte ein Motiv, jede und jeder etwas zu verbergen – und niemand ist so unschuldig, wie er oder sie gern wäre. Zwischen Eheproblemen, alten Familiengeheimnissen, überraschendem Besuch und zunehmender Nervosität schaukelt sich die Situation immer weiter hoch. Für zusätzliche Verwirrung sorgt ein Nachbar, der eigentlich nur Milch ausborgen wollte – und sich ganz nebenbei als berühmter Polizeiinspektor entpuppt. Inspektor Nowak ermittelt unkonventionell, stellt unbequeme Fragen und bringt mit jeder Enthüllung neue Absurditäten ans Licht. Die Masken fallen, die Dialoge werden schneller, bissiger und immer komischer – und mit jedem Klingeln an der Tür wächst das Chaos weiter.
Liebes Arschloch | Ein fulminanter Email-Dialog über die Themen unserer Zeit von Virginie Despentes
Regie: Katharina Schmölzer Schauspiel: Judith von der Werff, Andreas PattonKatharina Stemberger, Andreas Patton
Inhalt: Ein Posting im Internet bringt eine Schauspielerin, einen jüngeren Schauspieler und eine radikale Feministin im digitalen Austausch immer weiter zusammen. Ihre Themen sind #metoo, social media, Machtmissbrauch und Feminismus. Wo anfangs noch die Meinungen diametral entgegenstehen, geht es bald ungeschönt, aber auch versöhnlich um gegenseitiges Verständnis. Wut und Hass sollen der Toleranz weichen.
TG KULT: Zum Teufel mit dem Sex | Komödie von Anthony Marriott und Alistair Foot
Bearbeitung & Regie: Robert Putzinger Regieassistenz: Claudia Wirnsberger & Barbara Stromberger Schauspiel: Philipp Bürger, Ines Wurzer, Daniela Kulterer, Seppi Rukavina, Arnold Dörfler, Stefanie Samitz, Kinga Wucherer, Florian Bürger, Gloria Schurian, Daniela Pohovnikar
Inhalt: Eine dubiose Postsendung anzüglicher Fotos zwingt den jungen Geschäftsführer einer Bankfiliale, Marcello Almirante, und seine Frau Francesca zu den irrwitzigsten Verrenkungen und Verstellungen. Denn ausgerechnet jetzt beliebt es der koketten Mama von Marcello, nicht nur sich selbst, sondern auch den sittenstrengen Vorgesetzten ihres Sohnes bei dem Paar einzuquartieren. Nicht mehr zu bändigen scheinen Chaos und Skandal, als Marcello und Francesca auch noch von deftigen Sexfilmen und dem Überraschungsbesuch des Revisors der Bank heimgesucht werden. Selbst Hausfreund Paolo, ungewollter ‚Nothelfer‘ in allen Situationen, scheint machtlos, als zu allem Übel auch noch die beiden Freudenbringerinnen Tina und Gina leibhaftigst in der Wohnung erscheinen.
klagenfurter ensemble: Atalanta | Thema: Wenn Mütter ihre Kinder töten | Uraufführung | von Kateřina Černá | Koproduktion mit Theater Kaendace
Regie: Anja M. Wohlfahrt Schauspiel: Sonja Kreibich, Sissi Noé
Inhalt: Diesmal ist das Thema der Mord am eigenen Kind, sowie in vielen Fällen auch der nachfolgende Suizid – der erweiterte Suizid also. Je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto mehr entdeckt man die Geschichten liebender Mütter, die nichts von kaltblütigen mordenden Ungeheuern haben, sondern meist durch häusliche Gewalt in eine ausweglose Lage gerieten und daran verzweifelten. Die Gesellschaft nennt sie dann „Monster“, um eine Einordnung zu finden und ihnen klar die Rolle des Bösen zuzuschreiben.
TG SchauMa: Die höchst beklagenswerte und gänzlich unbekannte Ehetragödie von ROMEO & JULIA – Ohne Tod kein Happy End | Komödie von Michael Niavarani,
Verlag Schulz&Schirm
Regie: Christian Wieser Schauspiel: Christian Wieser, Karin Ebenberger, Andrea Gander, Corinna Hackl, Udo Wenders, Michael Buzgi Buchacher, Hans Peter Kreuzberger, Gerhard Raunig, Marina Winkler, Bernadette Wernle, Mia Wieser, Lukas Haßler, Julia Eigner, Maximilian Spielbichler
Inhalt: Romeo und Julia sind nur deswegen das größte Liebespaar der Weltliteratur, weil sie nie miteinander leben mussten, sondern rechtzeitig gestorben sind. Im Falle unserer höchst beklagenswerten Komödie sind nicht die beiden Liebenden gestorben sondern die Liebe. Die Kinder sind aus dem Haus, die Geschäfte laufen gut – und plötzlich tauchen eine alte Liebe und eine junge Schauspielerin auf und allen Beteiligten schießt die Verliebtheit wieder ein! Sofort kommt es zu Lügen, Sex und Betrug … denn wie sagte William Shakespeare selbst: „Weise sein und lieben vermag kein Mensch!“
Anatol | von Arthur Schnitzler
Regie: Heinz Arthur Boltuch Darsteller: Heinz-Arthur Boltuch, Manuel Dragan, Anja Knafl, Christa Pillmann, Dagmar Sickl
Inhalt: Anatol – Schnitzlers wienerische Antwort auf Casanova und Don Juan: Anatol, ein Verführer, der stets hofft, verführt zu werden. Er ist zugleich Sieger und Verlierer im charmanten Liebes-Roulette und süchtig nach dem Spiel selbst. Denn jeder Gewinn – jede Eroberung – nährt die Hoffnung auf die wirkliche, einzige und wahre Liebe. Der wohlhabende Junggeselle Anatol, eleganter Charmeur und philosophischer Dandy, vertreibt sich – begleitet von seinem treuen Freund Max – die Zeit mit Liebesabenteuern und gerät dabei von einer Affäre in die nächste. Narzissmus, krankhafte Eifersucht und Liebesunfähigkeit stehen seiner persönlichen Erfüllung im Weg. In seinen oberflächlichen Begegnungen trifft er auf Künstlerinnen, verheiratete Frauen und junge Mädchen. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert schuf Schnitzler mit Anatol(1893) eine Paradefigur des Fin de Siécle. Anatol ist ein dekadenter, selbstverliebter Mann, dessen Leben den politischen Bedeutungsverlust einer ganzen bürgerlichen Generation spiegelt.
Der Liebestrank – L’elisir d’amore
Melodramma in zwei Akten von Gaetano Donizetti / Libretto von Felice Romani nach dem Libretto von Eugène Scribe zu der Oper »Le Philtre« (1831) von Daniel-François-Esprit Auber / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Der junge Bauer Nemorino ist über beide Ohren verliebt in die schöne und zudem noch reiche Adina, doch er wagt es nicht, um sie zu werben. In der Geschichte von Tristan und Isolde erkennt er die Lösung für sein Problem: Ein Liebestrank muss her! Als dann auch noch eine Kompanie Soldaten mit dem machohaften Belcore an der Spitze ins Dorf kommt, drängt die Zeit, denn Adina scheint Gefallen an dem selbstbewussten Sergeanten zu finden. Just in diesem Moment hält der reisende Medicus Dulcamara Einzug im Dorf und preist seine Medizin an, die gegen alle Leiden helfen soll. Bei ihm erwirbt Nemorino eine Flasche des legendären Liebestranks der Isolde. Freilich hat Dulcamara ihm nichts anderes verkauft als eine Flasche Rotwein, doch zur Überraschung des Quacksalbers führt das Getränk nach einigen Verwicklungen zum gewünschten Ziel und vereint das junge Liebespaar.
Nach verspäteter Abgabe des Librettos genügten Gaetano Donizetti weniger als drei Wochen, um eines der schillerndsten Juwelen der Opernliteratur zu schaffen. Schonungslos, aber voller Liebe und Zuneigung für die Charaktere, werden in L’elisir d’amore die Schwächen und Eitelkeiten des Menschlich-Allzumenschlichen offengelegt. Im Mikrokosmos eines »baskischen Dorfes« kondensieren sich die ganz großen Fragen des Lebens in mal süßen, mal schmelzenden, mal mitreißenden Melodien – und anders als in der großen Welt da draußen kommt zumindest in dieser musikalischen Komödie am Ende alles in Ordnung.
Amateurtheater Eitweg: Katzenzungen | Komödie von Miguel Mihura in der Fassung von Hans Weigel, Sessler Verlag
Regie: Karin Heine Schauspiel: Marion Hasse, Judith Schöler, Thomas Buballa, Kathrin Traußnig, Karin Heine, Julia Spanner, Andrea Menner, Edgar Menner, Roland Schöler, Astrid Koller, Luca Gutschi
Inhalt: Der schüchterne Vinzenz von Raupenstrauch befindet sich in festen Händen – in jenen seiner Mutter und seiner Tante –, als er in einer Bar das Mädchen Stupsi kennenlernt. Für den gutsituierten Schokoladenhersteller ist es höchste Zeit, sich eine Braut zu suchen. Stupsi, die hingegen im „ältesten Gewerbe der Welt“ arbeitet, und nichts von der ihr zugedachten Rolle als Braut ahnt, wird nun von Vinzenz in die Familie von Raupenstrauch eingeführt. Seine Mutter Leopoldine von Raupenstrauch und die schrullige Tante Fini sind sogleich entzückt von Stupsis bodenständiger Lebhaftigkeit und schmieden in Unkenntnis ihrer Tätigkeit sogleich Heiratspläne. Aber Stupsis Kolleginnen Dorli, Mirli und Puppi vermuten Böses, zumal sich nach und nach allerlei Familiengeheimnisse offenbaren, denen die Damen der Nacht auf den Grund gehen wollen.
Musicalcompany Klagenfurt, kfb Theater wider die Gewalt & Pfarre St. Hemma: MADDALENA | Schauspiel mit Musik von Ilona M. Wulff-Lübbert
Regie: Ilona M. Wulff-Lübbert Schauspiel: SpielerInnen von kfb, Musicalcompany Klagenfurt und Pfarre St. Hemma
Inhalt: In einem Wechsel von einst und jetzt erleben wir nicht nur Einblicke in das Leben des Mannes aus Nazareth aus der Sicht seiner Weggefährtin Maria Magdalena – genannt Maddalena – sondern wir begegnen neben einigen seiner Zeitzeugen auch jungen Menschen von heute, die mit dem kritischen Blickwinkel von heute auf das Geschehen von damals reagieren. Szenische Bilder werden ergänzt mit Musik, Tanz, Gesang, Musical-Songs und formen eine spannende, sehr lebendige, dramatische, etwas mystische und am Ende doch hoffnungsvolle Geschichte dieser ganz besonderen Frau genannt: Maddalena.
Samstag, der 13. | Kriminalkomödie von Alexandra & Roman Frankl
Regie: Heinrich Baumgartner Schauspiel: Nataleen Kirchauer, Christian Habich, Tobias Eiselt, Claudia Wirnsberger, Franziska Sussitz-Habich, Michael Eybl, Michael Kuglitsch
Inhalt: Diese Komödie aus der Feder von Alexandra & Roman Frankl besticht durch rasante Dialoge, jede Menge Situationskomik, absurde Wendungen und ein Ensemble schräger Figuren – wobei eines von Anfang an klar ist: Verdächtig sind hier wirklich alle – außer einem: dem Gärtner. Denn der wird an einem ganz normalen Samstag im Hause Schubert tot, genau genommen erstochen, aufgefunden. Was also zunächst nach einem harmlosen Familiennachmittag aussieht, kippt binnen Sekunden in ein turbulentes Ermittlungschaos. Jeder hätte ein Motiv, jede und jeder etwas zu verbergen – und niemand ist so unschuldig, wie er oder sie gern wäre. Zwischen Eheproblemen, alten Familiengeheimnissen, überraschendem Besuch und zunehmender Nervosität schaukelt sich die Situation immer weiter hoch. Für zusätzliche Verwirrung sorgt ein Nachbar, der eigentlich nur Milch ausborgen wollte – und sich ganz nebenbei als berühmter Polizeiinspektor entpuppt. Inspektor Nowak ermittelt unkonventionell, stellt unbequeme Fragen und bringt mit jeder Enthüllung neue Absurditäten ans Licht. Die Masken fallen, die Dialoge werden schneller, bissiger und immer komischer – und mit jedem Klingeln an der Tür wächst das Chaos weiter.
Maltataler Laienspielgruppe: Das Findelkind | Lustspiel von Martina Schwemberger, Plausus Theaterverlag
Schauspiel: Katrin Payer, Bernhard Pacher, Werner Pacher, Marie Feistritzer, Ines Eigner, Daniel Aschbacher, Renate Pacher, Laura Sternat, Othmar Florian
Inhalt: Im Pfarrhaus wird der junge Pfarrer Martin erwartet, da Pfarrer Michel einen Kreislaufkollaps hatte und sich noch schonen soll. Dies ist allerdings leichter gesagt als getan, tragen doch Jung und Alt jede Menge Probleme an die Geistlichkeit heran. Bereits am ersten gemeinsamen Abend im Pfarrhaus taucht ein äußerst ungewohntes Problem auf. Am besten wäre es, alles geheim zu halten. Dies gelingt aber nicht allzu lange, da die zwei größten Tratschweiber vom ganzen Ort Wind von der Sache bekommen. Ein Skandal bahnt sich an, und Pfarrer Michel hat größte Mühe seine Schäfchen zu besänftigen.
TG Ferlach: Der goldene Schlüssel | Lustspiel von Katja und Alexander Ockenfels, Riederverlag
Schauspiel: Petra Trebelsberger, Helga Jelitsch, Rosemarie Uran, Harald Römer, Werner Kogler, Erwin Schaunik, Klaus Melbinger, Christian Schuster, Flora Melbinger
Inhalt: Katrin Neubauer möchte den von ihrer Großmutter geerbten Gasthof wieder neu eröffnen. Ihre Mutter Inge hält mehr von Feng Shui als von guter Küche, die Fußballer Stefan und Michael sind ihr mit einer „glorreichen“ Idee nach der anderen eine richtige Hilfe und Bürgermeister Paul sowie Stammgast Horst freuen sich besonders auf die Eröffnung. Postbotin Erika sorgt mit ihrer neugierigen Art immer wieder für Überraschungen und dann noch der Geschäftsmann Anton, der mit allen Wassern gewaschen ist, um endlich den Gasthof zu kaufen. Dass hier bereits Turbulenzen vorprogrammiert sind, das versteht sich von selbst.
Liebes Arschloch | Ein fulminanter Email-Dialog über die Themen unserer Zeit von Virginie Despentes
Regie: Katharina Schmölzer Schauspiel: Judith von der Werff, Andreas PattonKatharina Stemberger, Andreas Patton
Inhalt: Ein Posting im Internet bringt eine Schauspielerin, einen jüngeren Schauspieler und eine radikale Feministin im digitalen Austausch immer weiter zusammen. Ihre Themen sind #metoo, social media, Machtmissbrauch und Feminismus. Wo anfangs noch die Meinungen diametral entgegenstehen, geht es bald ungeschönt, aber auch versöhnlich um gegenseitiges Verständnis. Wut und Hass sollen der Toleranz weichen.
Theater Artis: Saunamonolog | von Georg Danzer, Sessler Verlag
Regie und Produktionsleitung: Michael Watzenig Co-Regie und Schauspiel: Robert Grießner
Inhalt: Ein Mann. Eine Sauna. Ein Monolog. Was als lockere Plauderei im Ruheraum einer Sauna beginnt, wird rasch zur gnadenlosen Selbstentlarvung. Vor dem Publikum offenbart sich das Porträt eines scheinbar harmlosen Durchschnittsmenschen – voller Widersprüche, Ausflüchte, Lebenslügen und verdrehter Wahrheiten. Mit Schmäh, radikal-satirischer Zuspitzung und bitterer Ehrlichkeit seziert Georg Danzer dabei die Mechanismen von Selbstbetrug, veralteten Männlichkeitsbildern, Alltagsrassismus, gesellschaftlicher Bequemlichkeit und Co.
TG KULT: Zum Teufel mit dem Sex | Komödie von Anthony Marriott und Alistair Foot
Bearbeitung & Regie: Robert Putzinger Regieassistenz: Claudia Wirnsberger & Barbara Stromberger Schauspiel: Philipp Bürger, Ines Wurzer, Daniela Kulterer, Seppi Rukavina, Arnold Dörfler, Stefanie Samitz, Kinga Wucherer, Florian Bürger, Gloria Schurian, Daniela Pohovnikar
Inhalt: Eine dubiose Postsendung anzüglicher Fotos zwingt den jungen Geschäftsführer einer Bankfiliale, Marcello Almirante, und seine Frau Francesca zu den irrwitzigsten Verrenkungen und Verstellungen. Denn ausgerechnet jetzt beliebt es der koketten Mama von Marcello, nicht nur sich selbst, sondern auch den sittenstrengen Vorgesetzten ihres Sohnes bei dem Paar einzuquartieren. Nicht mehr zu bändigen scheinen Chaos und Skandal, als Marcello und Francesca auch noch von deftigen Sexfilmen und dem Überraschungsbesuch des Revisors der Bank heimgesucht werden. Selbst Hausfreund Paolo, ungewollter ‚Nothelfer‘ in allen Situationen, scheint machtlos, als zu allem Übel auch noch die beiden Freudenbringerinnen Tina und Gina leibhaftigst in der Wohnung erscheinen.
TG SchauMa: Die höchst beklagenswerte und gänzlich unbekannte Ehetragödie von ROMEO & JULIA – Ohne Tod kein Happy End | Komödie von Michael Niavarani,
Verlag Schulz&Schirm
Regie: Christian Wieser Schauspiel: Christian Wieser, Karin Ebenberger, Andrea Gander, Corinna Hackl, Udo Wenders, Michael Buzgi Buchacher, Hans Peter Kreuzberger, Gerhard Raunig, Marina Winkler, Bernadette Wernle, Mia Wieser, Lukas Haßler, Julia Eigner, Maximilian Spielbichler
Inhalt: Romeo und Julia sind nur deswegen das größte Liebespaar der Weltliteratur, weil sie nie miteinander leben mussten, sondern rechtzeitig gestorben sind. Im Falle unserer höchst beklagenswerten Komödie sind nicht die beiden Liebenden gestorben sondern die Liebe. Die Kinder sind aus dem Haus, die Geschäfte laufen gut – und plötzlich tauchen eine alte Liebe und eine junge Schauspielerin auf und allen Beteiligten schießt die Verliebtheit wieder ein! Sofort kommt es zu Lügen, Sex und Betrug … denn wie sagte William Shakespeare selbst: „Weise sein und lieben vermag kein Mensch!“
Anatol | von Arthur Schnitzler
Regie: Heinz Arthur Boltuch Darsteller: Heinz-Arthur Boltuch, Manuel Dragan, Anja Knafl, Christa Pillmann, Dagmar Sickl
Inhalt: Anatol – Schnitzlers wienerische Antwort auf Casanova und Don Juan: Anatol, ein Verführer, der stets hofft, verführt zu werden. Er ist zugleich Sieger und Verlierer im charmanten Liebes-Roulette und süchtig nach dem Spiel selbst. Denn jeder Gewinn – jede Eroberung – nährt die Hoffnung auf die wirkliche, einzige und wahre Liebe. Der wohlhabende Junggeselle Anatol, eleganter Charmeur und philosophischer Dandy, vertreibt sich – begleitet von seinem treuen Freund Max – die Zeit mit Liebesabenteuern und gerät dabei von einer Affäre in die nächste. Narzissmus, krankhafte Eifersucht und Liebesunfähigkeit stehen seiner persönlichen Erfüllung im Weg. In seinen oberflächlichen Begegnungen trifft er auf Künstlerinnen, verheiratete Frauen und junge Mädchen. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert schuf Schnitzler mit Anatol(1893) eine Paradefigur des Fin de Siécle. Anatol ist ein dekadenter, selbstverliebter Mann, dessen Leben den politischen Bedeutungsverlust einer ganzen bürgerlichen Generation spiegelt.
Der fast keusche Josef | Komödie von Cornelia Willinger, Wilhelm Köhler Verlag
Regie: Bianca Schlintl Schauspiel: Eduard Schlintl, Johanna Obmann, Mario Rauscher, Anna Ragoßnig, Sarah Prasser, Johann Pilgram, Sonja Höfferer
Inhalt: Wolfgang Josef Raublinger, eine charismatische Rotlichtgröße und Besitzer von Amüsierbetrieben, wandelt sich nach einem Reitunfall inklusive schwerer Gehirnerschütterung. Zuvor ein skrupelloser Spieler, der sein Imperium vom Landgut aus steuert, wird er plötzlich fromm, interessiert sich für Latein und die Bibel. Dieser Sinneswandel sorgt für Verwirrung, insbesondere bei seiner Schwester Anna und dem Franziskanermönch Fidelis, die ihn zuvor vergeblich bekehren wollten.
Amateurtheater Eitweg: Katzenzungen | Komödie von Miguel Mihura in der Fassung von Hans Weigel, Sessler Verlag
Regie: Karin Heine Schauspiel: Marion Hasse, Judith Schöler, Thomas Buballa, Kathrin Traußnig, Karin Heine, Julia Spanner, Andrea Menner, Edgar Menner, Roland Schöler, Astrid Koller, Luca Gutschi
Inhalt: Der schüchterne Vinzenz von Raupenstrauch befindet sich in festen Händen – in jenen seiner Mutter und seiner Tante –, als er in einer Bar das Mädchen Stupsi kennenlernt. Für den gutsituierten Schokoladenhersteller ist es höchste Zeit, sich eine Braut zu suchen. Stupsi, die hingegen im „ältesten Gewerbe der Welt“ arbeitet, und nichts von der ihr zugedachten Rolle als Braut ahnt, wird nun von Vinzenz in die Familie von Raupenstrauch eingeführt. Seine Mutter Leopoldine von Raupenstrauch und die schrullige Tante Fini sind sogleich entzückt von Stupsis bodenständiger Lebhaftigkeit und schmieden in Unkenntnis ihrer Tätigkeit sogleich Heiratspläne. Aber Stupsis Kolleginnen Dorli, Mirli und Puppi vermuten Böses, zumal sich nach und nach allerlei Familiengeheimnisse offenbaren, denen die Damen der Nacht auf den Grund gehen wollen.
Musicalcompany Klagenfurt, kfb Theater wider die Gewalt & Pfarre St. Hemma: MADDALENA | Schauspiel mit Musik von Ilona M. Wulff-Lübbert
Regie: Ilona M. Wulff-Lübbert Schauspiel: SpielerInnen von kfb, Musicalcompany Klagenfurt und Pfarre St. Hemma
Inhalt: In einem Wechsel von einst und jetzt erleben wir nicht nur Einblicke in das Leben des Mannes aus Nazareth aus der Sicht seiner Weggefährtin Maria Magdalena – genannt Maddalena – sondern wir begegnen neben einigen seiner Zeitzeugen auch jungen Menschen von heute, die mit dem kritischen Blickwinkel von heute auf das Geschehen von damals reagieren. Szenische Bilder werden ergänzt mit Musik, Tanz, Gesang, Musical-Songs und formen eine spannende, sehr lebendige, dramatische, etwas mystische und am Ende doch hoffnungsvolle Geschichte dieser ganz besonderen Frau genannt: Maddalena.
Samstag, der 13. | Kriminalkomödie von Alexandra & Roman Frankl
Regie: Heinrich Baumgartner Schauspiel: Nataleen Kirchauer, Christian Habich, Tobias Eiselt, Claudia Wirnsberger, Franziska Sussitz-Habich, Michael Eybl, Michael Kuglitsch
Inhalt: Diese Komödie aus der Feder von Alexandra & Roman Frankl besticht durch rasante Dialoge, jede Menge Situationskomik, absurde Wendungen und ein Ensemble schräger Figuren – wobei eines von Anfang an klar ist: Verdächtig sind hier wirklich alle – außer einem: dem Gärtner. Denn der wird an einem ganz normalen Samstag im Hause Schubert tot, genau genommen erstochen, aufgefunden. Was also zunächst nach einem harmlosen Familiennachmittag aussieht, kippt binnen Sekunden in ein turbulentes Ermittlungschaos. Jeder hätte ein Motiv, jede und jeder etwas zu verbergen – und niemand ist so unschuldig, wie er oder sie gern wäre. Zwischen Eheproblemen, alten Familiengeheimnissen, überraschendem Besuch und zunehmender Nervosität schaukelt sich die Situation immer weiter hoch. Für zusätzliche Verwirrung sorgt ein Nachbar, der eigentlich nur Milch ausborgen wollte – und sich ganz nebenbei als berühmter Polizeiinspektor entpuppt. Inspektor Nowak ermittelt unkonventionell, stellt unbequeme Fragen und bringt mit jeder Enthüllung neue Absurditäten ans Licht. Die Masken fallen, die Dialoge werden schneller, bissiger und immer komischer – und mit jedem Klingeln an der Tür wächst das Chaos weiter.
Wiedersehen. Ein Stück Hoffnung
von David Bösch / Uraufführung / Koproduktion mit dem Landestheater Linz
Krankenhaus, Intensivstation. Ein Paar, seit langem getrennt, bangt um das Leben des gemeinsamen Sohns Jonah. Der 9-Jährige hatte einen schweren Unfall und liegt im Tiefschlaf. Wird er sterben? Wie sprechen über Gefühle? Wie über die Situation? Kann man das überhaupt noch: Miteinander sprechen, ohne Vorwürfe, Verletzungen? Zwischen Abrechnung und Annäherung, Zärtlichkeit und Härte und zwischen Twix- und Bounty-Riegeln aus dem Automaten oszillieren die Szenen dieser Wiederbegegnung, die auch eine Begegnung mit dem Sterben ist, dem Tod. Indessen erlebt Jonah, weit über den Apparaturen, die ihn am Leben halten, phantastische Abenteuer. Seine Begleiterin in dieser Welt ist Hannah, die ebenfalls auf der Intensivstation liegt.
So entfaltet sich behutsam ein Geflecht aus Werden und Vergehen, Festhalten und Loslassen, aus Trost und Trauer, ersten Küssen und alten Songs.
Es sind die banalen, die wesentlichen, die schmerzenden, die fröhlichen – die wundersamen Konstanten des Lebens.
David Bösch ist ein Regisseur der Emotionen. Wie nur wenige versteht er es, den Menschen und ihren Nöten auf den Grund zu gehen. Federleicht, wie hingetupft, scheinen seine Arbeiten, die stets den Menschen in den Mittelpunkt stellen, ihn in all seiner Komplexität und Ambivalenz leuchten lassen. Wiedersehen. Ein Stück Hoffnung ist sein erstes Theaterstück.
Christina Wuga
Christina Wuga ist freischaffende Regisseurin, Schauspielerin und neurosystemische Coachin. Geboren und aufgewachsen in Kärnten, studierte sie Psychologie sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie am Kärntner Landeskonservatorium mit staatlicher Bühnenreifeprüfung in Wien.
Es folgten Engagements unter anderem an der neuebuehnevillach sowie mehrere Jahre am Landestheater Hof in Deutschland. Sie ist Mitgründerin und Co-Leiterin von theater TiTS*up und aktuell als Schauspielerin in „Queen Mama“ zu sehen. Als Coachin begleitet sie Menschen und Organisationen in Entwicklungsprozessen.
Bulat Budaev
Gitarrist, konzertierender Musiker und Lehrer für klassische sowie akustische Gitarre. Geboren in der sibirischen Stadt Ulan-Ude, ist er Gewinner des internationalen Wettbewerbs „Virtuosen der Gitarre“ (St. Petersburg, 2013) sowie des Wettbewerbs „Viele Gesichter der Gitarre“ (Moskau, 2014). Bulat schloss mit Auszeichnung das Kärntner Landeskonservatorium in der Klasse des international anerkannten Gitarrenprofessors Marco Tamayo ab (Konzertfach Gitarre, Instrumental- und Gesangspädagogik). Zudem war Bulat Schüler des Flamenco-Gitarristen Grisha Goryachev. Darüber hinaus nahm er an Meisterklassen von Gitarristen wie Dmitry Illarionov, Andrew York, Joaquín Clerch und Martha Masters teil. Seit 2015 lebt er in Österreich, wo er klassische Gitarre an der BAfEP und dem Musikgymnasium Viktring unterrichtet. Er tritt regelmäßig in Österreich und anderen europäischen Ländern auf und trägt aktiv zur Musikszene bei.
Maltataler Laienspielgruppe: Das Findelkind | Lustspiel von Martina Schwemberger, Plausus Theaterverlag
Schauspiel: Katrin Payer, Bernhard Pacher, Werner Pacher, Marie Feistritzer, Ines Eigner, Daniel Aschbacher, Renate Pacher, Laura Sternat, Othmar Florian
Inhalt: Im Pfarrhaus wird der junge Pfarrer Martin erwartet, da Pfarrer Michel einen Kreislaufkollaps hatte und sich noch schonen soll. Dies ist allerdings leichter gesagt als getan, tragen doch Jung und Alt jede Menge Probleme an die Geistlichkeit heran. Bereits am ersten gemeinsamen Abend im Pfarrhaus taucht ein äußerst ungewohntes Problem auf. Am besten wäre es, alles geheim zu halten. Dies gelingt aber nicht allzu lange, da die zwei größten Tratschweiber vom ganzen Ort Wind von der Sache bekommen. Ein Skandal bahnt sich an, und Pfarrer Michel hat größte Mühe seine Schäfchen zu besänftigen.
TG Ferlach: Der goldene Schlüssel | Lustspiel von Katja und Alexander Ockenfels, Riederverlag
Schauspiel: Petra Trebelsberger, Helga Jelitsch, Rosemarie Uran, Harald Römer, Werner Kogler, Erwin Schaunik, Klaus Melbinger, Christian Schuster, Flora Melbinger
Inhalt: Katrin Neubauer möchte den von ihrer Großmutter geerbten Gasthof wieder neu eröffnen. Ihre Mutter Inge hält mehr von Feng Shui als von guter Küche, die Fußballer Stefan und Michael sind ihr mit einer „glorreichen“ Idee nach der anderen eine richtige Hilfe und Bürgermeister Paul sowie Stammgast Horst freuen sich besonders auf die Eröffnung. Postbotin Erika sorgt mit ihrer neugierigen Art immer wieder für Überraschungen und dann noch der Geschäftsmann Anton, der mit allen Wassern gewaschen ist, um endlich den Gasthof zu kaufen. Dass hier bereits Turbulenzen vorprogrammiert sind, das versteht sich von selbst.
TG Stockenboi: Eine verrückte Familie | Lustspiel von Walter G. Pfaus, Wilhelm Köhler Verlag
Regie: Alexandra Rohr Schauspiel: Mario Kerschbaumer, Marina Müller-Innerwinkler, Marissa Flaschberger, Felicity Messner, Bernd Koschier, Sabrina Fercher Messner, Günter Kampitsch, Rosi Linder, Alois Kerschbaumer, Cornelia Lerchster
Inhalt: Es gibt bestimmt viele verrückte Familien, aber in dieser stimmt schon gar nichts: Vater Stefan, handwerklich völlig unbegabt, wird von keinem richtig ernst genommen, Mutter Verena, ohne Familiensinn, kümmert sich nur um die Kirche, die Kinder sind völlig respektlos, der Opa hat nur Blödsinn im Kopf und Oma vergisst ohnehin alles sofort. Hier geht wirklich alles drunter und drüber. Und dann kommt auch noch Carmen, Verenas beste Freundin, ins Haus und bringt Stefan in eine „eindeutige Situation“…
Liebes Arschloch | Ein fulminanter Email-Dialog über die Themen unserer Zeit von Virginie Despentes
Regie: Katharina Schmölzer Schauspiel: Judith von der Werff, Andreas PattonKatharina Stemberger, Andreas Patton
Inhalt: Ein Posting im Internet bringt eine Schauspielerin, einen jüngeren Schauspieler und eine radikale Feministin im digitalen Austausch immer weiter zusammen. Ihre Themen sind #metoo, social media, Machtmissbrauch und Feminismus. Wo anfangs noch die Meinungen diametral entgegenstehen, geht es bald ungeschönt, aber auch versöhnlich um gegenseitiges Verständnis. Wut und Hass sollen der Toleranz weichen.
Theater Artis: Saunamonolog | von Georg Danzer, Sessler Verlag
Regie und Produktionsleitung: Michael Watzenig Co-Regie und Schauspiel: Robert Grießner
Inhalt: Ein Mann. Eine Sauna. Ein Monolog. Was als lockere Plauderei im Ruheraum einer Sauna beginnt, wird rasch zur gnadenlosen Selbstentlarvung. Vor dem Publikum offenbart sich das Porträt eines scheinbar harmlosen Durchschnittsmenschen – voller Widersprüche, Ausflüchte, Lebenslügen und verdrehter Wahrheiten. Mit Schmäh, radikal-satirischer Zuspitzung und bitterer Ehrlichkeit seziert Georg Danzer dabei die Mechanismen von Selbstbetrug, veralteten Männlichkeitsbildern, Alltagsrassismus, gesellschaftlicher Bequemlichkeit und Co.