„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+
„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+
Theater am BORG Althofen – Theater INTIM: Ein Volksfeind | Schauspiel von Henrik Ibsen
Regie, Bühne & Textbearbeitung: Günther Hollauf Schauspiel: Kai Pjanic, Noah Löschenkohl, Alina Rabensteiner, Angelika Schaffer, Ophelia Matzi, Lina-Sophie Koch, Mavie Köck, Agnes Weitgasser-Gumpp
Inhalt: Frau Dr. Stockmann entdeckt, dass das Heilbad der Stadt verseucht ist. Als sie die Wahrheit veröffentlichen will, wenden sich Politik, Presse und Bürger gegen sie. Die Ärztin, die im Interesse aller handeln möchte, wird zum „Volksfeind“ erklärt – ein Drama über Mut, Wahrheit und den Druck der Mehrheit.
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Arsen und Spitzenhäubchen | Kriminalkomödie von Joseph Kesselring
New York – ein Häusermeer voll von Lasterhöhlen und Verbrecherschlupfwinkeln. Und mittendrin eine Oase des Friedens: das Haus der Brewster-Schwestern. Niemand wird an ihrer Tür abgewiesen. Und Abby und Martha Brewsters Teestunden mit Quittenmarmelade, Keksen und hausgemachtem Holunderwein sind berühmt. Auch der Pfarrer und die Polizei treffen sich immer wieder zum Plausch mit den frommen und reizenden Ladys, die sich ansonsten hauptsächlich um ihren, nun ja, etwas eigenwilligen Neffen Teddy kümmern. Auch Mortimer, Teddys Bruder, und Elaine, des Pfarrers Tochter, haben hier ihr Glück gefunden. Alles scheint friedlich und selig.
Doch an einem düster-gewittrigen Abend durchstöbert Mortimer auf der Suche nach wichtigen Unterlagen die Fenstertruhe im Haus. Und stößt auf das gut gehütete Geheimnis seiner Tanten, das ihn fast den Verstand verlieren lässt. Zur gleichen Zeit betritt eine hünenhafte vermummte Gestalt das traute Heim …
Peter Wittenberg, der u. a. am Burgtheater, am Landestheater Linz oder im Theater in der Josefstadt arbeitet, spürt mit seinem komödienerprobten Ensemble in diesem herrlichdurchgedrehten Klassiker den obskuren Unterstrom sonniger Vorgärten auf, der den nach und nach nackten Wahnsinn entfesselt.
Theater am BORG Althofen – Theater INTIM: Ein Volksfeind | Schauspiel von Henrik Ibsen
Regie, Bühne & Textbearbeitung: Günther Hollauf Schauspiel: Kai Pjanic, Noah Löschenkohl, Alina Rabensteiner, Angelika Schaffer, Ophelia Matzi, Lina-Sophie Koch, Mavie Köck, Agnes Weitgasser-Gumpp
Inhalt: Frau Dr. Stockmann entdeckt, dass das Heilbad der Stadt verseucht ist. Als sie die Wahrheit veröffentlichen will, wenden sich Politik, Presse und Bürger gegen sie. Die Ärztin, die im Interesse aller handeln möchte, wird zum „Volksfeind“ erklärt – ein Drama über Mut, Wahrheit und den Druck der Mehrheit.
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Opa spinnt | Schwank von Erich Koch (Originaltitel: Fam. Metzger spielt verrückt), Bieler Verlag
Regie: Peter Rutrecht Schauspiel: Peter Rutrecht, Elvira Gupper, Martin Dohr, Doris Rutrecht, Roswitha Leopold, Karl Heinz Salzmann, Marie Christin Friesacher, Beatrice Six, Gerhard Dohr
Inhalt: OPA-Hugo hat versprochen, Linda, seiner Schwiegertochter, das Haus zu überschreiben. Dafür hat sie gelobt, ihn bei Krankheit zu pflegen. Um sie auf die Probe zu stellen, stellt er sich verrückt. Unterstützt wird er dabei von Gerda, seiner Nachbarin. Diese misstraut den Schwüren von Linda, zumal Hugos Sohn Fritz in der Ehe nichts zu melden hat. Er ist Linda und deren mit im Haus lebenden Schwester Wanda nicht gewachsen. Hugo hat jedoch die Rechnung ohne Julius und Gisela gemacht. Diese Irren sind als Ärzte verkleidet aus der Anstalt ausgebrochen. Ihre „Untersuchungen“ lassen zunächst Hugo wirklich verrückt werden, ehe er durch einen zweiten Schlag wieder normal wird. Er stellt sich jedoch weiter blöd und muss feststellen, dass Linda und Wanda schlimme Pläne mit ihm haben. Sie schrecken vor keiner Gemeinheit zurück, um ihm das Haus und das Geld abnehmen zu können. Dann wollen sie ihn ins Heim geben. Doch mit Hilfe des Notars, kann er ihre Absichten durchkreuzen. Nur sein Enkel Bernd und dessen Freundin Doris halten zu ihm. Doris leidet unter den Folgen einer Schaumparty. Ihre Schwangerschaft, für die Wanda und Linda Hugo verantwortlich machen wollen, führt aber Bernd und Doris schließlich zusammen. Als Julius und Gisela ihre „Untersuchungen“ fortsetzen, fallen ihnen auch Wanda und Linda zum Opfer. Nach einem Fehlschlag Giselas, glaubt Julius, er sei der Bundeskanzler. Bevor die ganze Familie verrückkt wird, sorgt Doris für Ordnung. Sie bringt Julius und Gisela in die Anstalt zurück. Fritz begleitet Linda und Wanda auch dort hin. Er selbst zieht in eine Wohnung neben der Anstalt. Denn Hugo hat Bernd das Haus überschrieben, weil er zu Gerda zieht. Vorher fliegt er aber noch mit ihr nach Paris. Er will sie dort heiraten. In Paris hofft auch Doris auf einen Heiratsantrag von Bernd. Verrückt genug dafür wäre er jetzt.
Orfeo ed Euridice
Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck / Libretto von Ranieri de’ Calzabigi / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.
Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen, Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe.
Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt.
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Opa spinnt | Schwank von Erich Koch (Originaltitel: Fam. Metzger spielt verrückt), Bieler Verlag
Regie: Peter Rutrecht Schauspiel: Peter Rutrecht, Elvira Gupper, Martin Dohr, Doris Rutrecht, Roswitha Leopold, Karl Heinz Salzmann, Marie Christin Friesacher, Beatrice Six, Gerhard Dohr
Inhalt: OPA-Hugo hat versprochen, Linda, seiner Schwiegertochter, das Haus zu überschreiben. Dafür hat sie gelobt, ihn bei Krankheit zu pflegen. Um sie auf die Probe zu stellen, stellt er sich verrückt. Unterstützt wird er dabei von Gerda, seiner Nachbarin. Diese misstraut den Schwüren von Linda, zumal Hugos Sohn Fritz in der Ehe nichts zu melden hat. Er ist Linda und deren mit im Haus lebenden Schwester Wanda nicht gewachsen. Hugo hat jedoch die Rechnung ohne Julius und Gisela gemacht. Diese Irren sind als Ärzte verkleidet aus der Anstalt ausgebrochen. Ihre „Untersuchungen“ lassen zunächst Hugo wirklich verrückt werden, ehe er durch einen zweiten Schlag wieder normal wird. Er stellt sich jedoch weiter blöd und muss feststellen, dass Linda und Wanda schlimme Pläne mit ihm haben. Sie schrecken vor keiner Gemeinheit zurück, um ihm das Haus und das Geld abnehmen zu können. Dann wollen sie ihn ins Heim geben. Doch mit Hilfe des Notars, kann er ihre Absichten durchkreuzen. Nur sein Enkel Bernd und dessen Freundin Doris halten zu ihm. Doris leidet unter den Folgen einer Schaumparty. Ihre Schwangerschaft, für die Wanda und Linda Hugo verantwortlich machen wollen, führt aber Bernd und Doris schließlich zusammen. Als Julius und Gisela ihre „Untersuchungen“ fortsetzen, fallen ihnen auch Wanda und Linda zum Opfer. Nach einem Fehlschlag Giselas, glaubt Julius, er sei der Bundeskanzler. Bevor die ganze Familie verrückkt wird, sorgt Doris für Ordnung. Sie bringt Julius und Gisela in die Anstalt zurück. Fritz begleitet Linda und Wanda auch dort hin. Er selbst zieht in eine Wohnung neben der Anstalt. Denn Hugo hat Bernd das Haus überschrieben, weil er zu Gerda zieht. Vorher fliegt er aber noch mit ihr nach Paris. Er will sie dort heiraten. In Paris hofft auch Doris auf einen Heiratsantrag von Bernd. Verrückt genug dafür wäre er jetzt.
Alfred Dorfer »GLEICH«
Das neue kabarettistische Ein-Mann-Theater von Alfred Dorfer
In seinem neuen Solostück schlüpft Alfred Dorfer elegant in raschem Wechsel in die unterschiedlichsten Figuren. Wir bekommen neben Großmüttern und Wirten auch Bären, Karpfen oder Sonnenblumen zu sehen. In GLEICH wird mit zahlreichen erzählerischen und zeitlichen Exkursen eine Geschichte erzählt. Die Zeitebenen verschwimmen ineinander, Poesie und Wortwitz, Philosophie und Phantasie ebenso. Der Gedankenturner Alfred Dorfer ist legendär für seinen bitterbösen Humor und seinen gnadenlosen Blick und hat durch eine charakteristische Darstellungsform seinen persönlichen Stil gefunden, den viele als unvergleichlich ansehen.
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+
„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.
Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.
Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.
Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.
Die Eingeborenen von Maria Blut
Schauspiel nach dem Roman von Maria Lazar / Dramatisierung von Martina Gredler
Das idyllische Dorf Maria Blut mit seiner Wallfahrtskapelle liegt ein paar Zugstunden vor Wien. Es sind die 1930er Jahre, Ständestaat und Bürgerkrieg, Dollfuß ist Bundeskanzler, und die Eingeborenen des »österreichischen Lourdes« sind in Unruhe. Die Konservenfabrik schließt, der Chef Schellbach versucht, die Bevölkerung dazu zu bewegen, in sein neues Produkt, die Raumkraft, zu investieren. Viele geben ihr letztes Erspartes dafür. Als sich Schellbach während eines Volksfestes erschießt, entwickelt sich eine ungeheure Dynamik: Die angeblich Schuldigen sind schnell gefunden – und für die wird es brandgefährlich.
Die Wiener Schriftstellerin Maria Lazar gehört zu den hellsichtigsten literarischen Stimmen ihrer Zeit. In kurzen, packenden und sprachlich brillanten Szenen entwirft sie herrlich schräge Figuren, die am Vorabend des Nationalsozialismus zwischen Marienkult, Wunderglauben, Verschwörungstheorien und Nationalismus aufgerieben werden, und macht – wie ihr Zeitgenosse Ödön von Horváth – die Ursprünge des Faschismus im Milieu der Zukurzgekommenen aus.
Für die Regisseurin Martina Gredler ist dies die dritte Arbeit am Stadttheater. Ihre Blicke auf die Flüchtenden in Horváths Figaro und die Ausgegrenzten in Sperrs Jagdszenen, erweitert sie nun um den Fokus auf die antisemitisch Attackierten in Maria Lazars fiktivem Provinzdorf.
TOP DOGS von Urs Widmer
Regie: Günther Hollauf
Kostüme, Assistenz: Anita Dörfler
Technik: Alexander Probst
Schauspiel: Sonja Heinz, Katharina Himmel, Marion Hollauf, Doris Puschmann, Mareidi Zimmer, Mario Cas, Lukas Ceru, Alexander Khabir, Franz Petautschnig, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo Zimmer
Inhalt: Entlassen – was nun? Eben noch an den Hebeln der Macht, treffen sich acht Top Dogs in einem „Outplacement-Center“, einer Einrichtung für entlassene Führungskräfte. Erst wird verdrängt und versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, doch langsam schwinden Selbstvertrauen und Zuversicht und sie lassen in ihr unterkühltes Manager-Seelenleben blicken….
Das Schauspiel „Top Dogs“ wurde 1996 in Zürich uraufgeführt. 2026 – genau 30 Jahre später – ist „Top Dogs“ in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise erneut von erschreckender Aktualität und wirft einen ironischen und hintergründigen Blick auf unsere Arbeitswelt.
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Orfeo ed Euridice
Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck / Libretto von Ranieri de’ Calzabigi / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.
Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen, Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe.
Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt.
TOP DOGS von Urs Widmer
Regie: Günther Hollauf
Kostüme, Assistenz: Anita Dörfler
Technik: Alexander Probst
Schauspiel: Sonja Heinz, Katharina Himmel, Marion Hollauf, Doris Puschmann, Mareidi Zimmer, Mario Cas, Lukas Ceru, Alexander Khabir, Franz Petautschnig, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo Zimmer
Inhalt: Entlassen – was nun? Eben noch an den Hebeln der Macht, treffen sich acht Top Dogs in einem „Outplacement-Center“, einer Einrichtung für entlassene Führungskräfte. Erst wird verdrängt und versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, doch langsam schwinden Selbstvertrauen und Zuversicht und sie lassen in ihr unterkühltes Manager-Seelenleben blicken….
Das Schauspiel „Top Dogs“ wurde 1996 in Zürich uraufgeführt. 2026 – genau 30 Jahre später – ist „Top Dogs“ in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise erneut von erschreckender Aktualität und wirft einen ironischen und hintergründigen Blick auf unsere Arbeitswelt.
TOP DOGS | Schauspiel von Urs Widmer
Regie: Günther Hollauf Schauspiel: Sonja Heinz, Katharina Himmel, Marion Hollauf, Doris Puschmann, Mareidi Zimmer, Mario Cas, Lukas Ceru, Alexander Khabir, Franz Petautschnig, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo Zimmer
Inhalt: Entlassen – was nun? Eben noch an den Heben der Macht, treffen sich acht Top Dogs in einem „Outplacement-Center“, einer Einrichtung für entlassenen Führungskräfte. Erst wird verdrängt und versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, doch langsam schwinden Selbstvertrauen und Zuversicht und sie lassen in ihr interkühltes Manager-Seelenleben blicken …
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Opa spinnt | Schwank von Erich Koch (Originaltitel: Fam. Metzger spielt verrückt), Bieler Verlag
Regie: Peter Rutrecht Schauspiel: Peter Rutrecht, Elvira Gupper, Martin Dohr, Doris Rutrecht, Roswitha Leopold, Karl Heinz Salzmann, Marie Christin Friesacher, Beatrice Six, Gerhard Dohr
Inhalt: OPA-Hugo hat versprochen, Linda, seiner Schwiegertochter, das Haus zu überschreiben. Dafür hat sie gelobt, ihn bei Krankheit zu pflegen. Um sie auf die Probe zu stellen, stellt er sich verrückt. Unterstützt wird er dabei von Gerda, seiner Nachbarin. Diese misstraut den Schwüren von Linda, zumal Hugos Sohn Fritz in der Ehe nichts zu melden hat. Er ist Linda und deren mit im Haus lebenden Schwester Wanda nicht gewachsen. Hugo hat jedoch die Rechnung ohne Julius und Gisela gemacht. Diese Irren sind als Ärzte verkleidet aus der Anstalt ausgebrochen. Ihre „Untersuchungen“ lassen zunächst Hugo wirklich verrückt werden, ehe er durch einen zweiten Schlag wieder normal wird. Er stellt sich jedoch weiter blöd und muss feststellen, dass Linda und Wanda schlimme Pläne mit ihm haben. Sie schrecken vor keiner Gemeinheit zurück, um ihm das Haus und das Geld abnehmen zu können. Dann wollen sie ihn ins Heim geben. Doch mit Hilfe des Notars, kann er ihre Absichten durchkreuzen. Nur sein Enkel Bernd und dessen Freundin Doris halten zu ihm. Doris leidet unter den Folgen einer Schaumparty. Ihre Schwangerschaft, für die Wanda und Linda Hugo verantwortlich machen wollen, führt aber Bernd und Doris schließlich zusammen. Als Julius und Gisela ihre „Untersuchungen“ fortsetzen, fallen ihnen auch Wanda und Linda zum Opfer. Nach einem Fehlschlag Giselas, glaubt Julius, er sei der Bundeskanzler. Bevor die ganze Familie verrückkt wird, sorgt Doris für Ordnung. Sie bringt Julius und Gisela in die Anstalt zurück. Fritz begleitet Linda und Wanda auch dort hin. Er selbst zieht in eine Wohnung neben der Anstalt. Denn Hugo hat Bernd das Haus überschrieben, weil er zu Gerda zieht. Vorher fliegt er aber noch mit ihr nach Paris. Er will sie dort heiraten. In Paris hofft auch Doris auf einen Heiratsantrag von Bernd. Verrückt genug dafür wäre er jetzt.
Die Eingeborenen von Maria Blut
Schauspiel nach dem Roman von Maria Lazar / Dramatisierung von Martina Gredler
Das idyllische Dorf Maria Blut mit seiner Wallfahrtskapelle liegt ein paar Zugstunden vor Wien. Es sind die 1930er Jahre, Ständestaat und Bürgerkrieg, Dollfuß ist Bundeskanzler, und die Eingeborenen des »österreichischen Lourdes« sind in Unruhe. Die Konservenfabrik schließt, der Chef Schellbach versucht, die Bevölkerung dazu zu bewegen, in sein neues Produkt, die Raumkraft, zu investieren. Viele geben ihr letztes Erspartes dafür. Als sich Schellbach während eines Volksfestes erschießt, entwickelt sich eine ungeheure Dynamik: Die angeblich Schuldigen sind schnell gefunden – und für die wird es brandgefährlich.
Die Wiener Schriftstellerin Maria Lazar gehört zu den hellsichtigsten literarischen Stimmen ihrer Zeit. In kurzen, packenden und sprachlich brillanten Szenen entwirft sie herrlich schräge Figuren, die am Vorabend des Nationalsozialismus zwischen Marienkult, Wunderglauben, Verschwörungstheorien und Nationalismus aufgerieben werden, und macht – wie ihr Zeitgenosse Ödön von Horváth – die Ursprünge des Faschismus im Milieu der Zukurzgekommenen aus.
Für die Regisseurin Martina Gredler ist dies die dritte Arbeit am Stadttheater. Ihre Blicke auf die Flüchtenden in Horváths Figaro und die Ausgegrenzten in Sperrs Jagdszenen, erweitert sie nun um den Fokus auf die antisemitisch Attackierten in Maria Lazars fiktivem Provinzdorf.
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Opa spinnt | Schwank von Erich Koch (Originaltitel: Fam. Metzger spielt verrückt), Bieler Verlag
Regie: Peter Rutrecht Schauspiel: Peter Rutrecht, Elvira Gupper, Martin Dohr, Doris Rutrecht, Roswitha Leopold, Karl Heinz Salzmann, Marie Christin Friesacher, Beatrice Six, Gerhard Dohr
Inhalt: OPA-Hugo hat versprochen, Linda, seiner Schwiegertochter, das Haus zu überschreiben. Dafür hat sie gelobt, ihn bei Krankheit zu pflegen. Um sie auf die Probe zu stellen, stellt er sich verrückt. Unterstützt wird er dabei von Gerda, seiner Nachbarin. Diese misstraut den Schwüren von Linda, zumal Hugos Sohn Fritz in der Ehe nichts zu melden hat. Er ist Linda und deren mit im Haus lebenden Schwester Wanda nicht gewachsen. Hugo hat jedoch die Rechnung ohne Julius und Gisela gemacht. Diese Irren sind als Ärzte verkleidet aus der Anstalt ausgebrochen. Ihre „Untersuchungen“ lassen zunächst Hugo wirklich verrückt werden, ehe er durch einen zweiten Schlag wieder normal wird. Er stellt sich jedoch weiter blöd und muss feststellen, dass Linda und Wanda schlimme Pläne mit ihm haben. Sie schrecken vor keiner Gemeinheit zurück, um ihm das Haus und das Geld abnehmen zu können. Dann wollen sie ihn ins Heim geben. Doch mit Hilfe des Notars, kann er ihre Absichten durchkreuzen. Nur sein Enkel Bernd und dessen Freundin Doris halten zu ihm. Doris leidet unter den Folgen einer Schaumparty. Ihre Schwangerschaft, für die Wanda und Linda Hugo verantwortlich machen wollen, führt aber Bernd und Doris schließlich zusammen. Als Julius und Gisela ihre „Untersuchungen“ fortsetzen, fallen ihnen auch Wanda und Linda zum Opfer. Nach einem Fehlschlag Giselas, glaubt Julius, er sei der Bundeskanzler. Bevor die ganze Familie verrückkt wird, sorgt Doris für Ordnung. Sie bringt Julius und Gisela in die Anstalt zurück. Fritz begleitet Linda und Wanda auch dort hin. Er selbst zieht in eine Wohnung neben der Anstalt. Denn Hugo hat Bernd das Haus überschrieben, weil er zu Gerda zieht. Vorher fliegt er aber noch mit ihr nach Paris. Er will sie dort heiraten. In Paris hofft auch Doris auf einen Heiratsantrag von Bernd. Verrückt genug dafür wäre er jetzt.
Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.
Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.