Termine

Nov.
8
So.
Mehr als Text: Eine Rolle zum Leben erwecken @ Europahaus Klagenfurt
Nov. 8 um 10:00

Figurenarbeit und Schauspieltraining für die Bühne

Eine Rolle besteht nicht nur aus Text – sie braucht Persönlichkeit, Haltung und ein klares inneres Leben. In diesem Workshop entdecken die TeilnehmerInnen Wege, ihre Figuren besser zu verstehen und überzeugend auf die Bühne zu bringen.

Ausgehend von Rollenbeschreibungen und Szenenmaterial arbeiten wir an:

– Zielen und Beziehungen einer Figur

– Körpersprache, Haltung & Präsenz

– Stimme, Ausdruck & emotionaler Wahrhaftigkeit

– Subtext und dem, was zwischen

den Zeilen passiert

– dem Zusammenspiel mit anderen Figuren

Für alle Theaterbegeisterten, AmateurspielerInnen und Mitglieder von Theatergruppen.

 

Klagenfurt
Termine: 8.11.
Uhrzeit: SA, 10.00 – 15.00 Uhr
Kosten: 230,00 €
Anmeldeschluss: 22.Oktober
Ort: Europahaus Klagenfurt
Reitschulgasse 4, 9020 Klagenfurt a. W.

 

Alles auf Anfang @ Stadtsaal Friesach
Nov. 8 um 15:00

RESET – Alles auf Anfang | Komödie von Michael Niavarani und Roman Frankl, Schultz & Schirme Bühnenverlag
Regie: Christian Krall
Schauspiel: Hannes Grabner, Sarah Lehnert, Laura Müller, Robin Reif, Dominik Schrittesser, Angelo Rainer, Günther Herbst / Helmut Wachernig
Inhalt: Der erfolgreiche Geschäftsmann Herbert Gruber hat es nicht leicht, seine Affäre, Sekretärin Stefanie, will endlich geheiratet werden und ein Kind von ihm, seine hysterische Ehefrau Marie ist kurz davor, ihm auf die Schliche zu kommen und als dann noch sein Freund Martin mit einem millionenschweren Koffer voller Schwarzgeld vor der Tür steht, der versteckt werden muss, ist das Maß voll! Herbert plant, sich mit der Kohle aus dem Staub zu machen und hat prompt einen Autounfall mit fatalen Folgen… – Totaler Gedächtnisverlust! Während Herbert noch überlegt, wer er eigentlich ist, beginnt sein Umfeld bereits schamlos, die Lage auszunutzen und ihn für
eigene Zwecke umzuprogrammieren…– so fängt das Lügenkarussell an, sich rasant zu drehen und bringt das pure Chaos auf die Bühne, bis sich am Ende die Frage stellt: Wo ist nun eigentlich das Geld???

 

Barfuß im Park @ Schloss Albeck
Nov. 8 um 15:00

Barfuß im Park | Komödie von Neil Simon
Regie: Heinz Arthur Boltuch
Schauspiel: Arnold Dörfler, Robert Grießner, Christa Pillmann, Dagmar Sickl
Inhalt: Das frisch vermählte Paar Corie und Paul zieht in ein chaotisches New Yorker Dachapartment, wo ihr konträrer Lebensstil – Optimismus gegen Spießertum –
zu heftigen Konflikten führt. Nach einer eskalierten Party, einem Streit und Pauls betrunkenem Spaziergang im Park finden die beiden schließlich wieder zueinander.

 

Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 8 um 15:00
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Glaubersalz zum Nachtisch @ Kulturhaus Weißenstein
Nov. 8 um 15:00

Glaubersalz zum Nachtisch | Komödie von Heidi Mager, bearb. von Herbert Marktl
Regie: Herbert Marktl
Schauspiel: Franz Zehentner, Günther Seidler, Silvia Leitner, Andrea Gabriel, Corinna Pall, Silvia
Barzauner
Inhalt: Der frisch pensionierte Amadeus muss mit seiner Frau Elli und seiner Schwägerin Marie eine Fastenkur absolvieren. Während er heimlich Schokoriegel hortet und sich vor den Anwendungen drückt, gerät er ständig mit Marie aneinander, seiner ehemaligen Verlobten. Als der charmante Markus als Zimmergenosse auftaucht und bei den Damen großen Erfolg hat, wächst Amadeus´ Misstrauen. Nach turbulenten Streitereien und einer aufschlussreichen Therapiesitzung kommt Amadeus Markus schließlich auf die Schliche und entlarvt ihn als Hochstapler. Doch für die Damen kommt diese Erkenntnis zu spät.

 

Otello darf nicht platzen @ Fuchspalast St. Veit
Nov. 8 um 15:00

Otello darf nicht platzen | Komödie von Ken Ludwig
Regie: Robert Putzinger
Schauspiel: Seppi Ruckavina, Sebastian Luschin, Doris Fruhwirt, Adam Tamegger, Evelyn Rinner, Maxi Sellner, Sarah Triebnig, Margot Wutte
Inhalt: Kurz vor der Opernpremiere fällt Startenor Tito Mirelli wegen einer Tablettenüberdosis aus. Um das finanzielle Desaster zu verhindern, schlüpft Max heimlich in das Otello-Kostüm und feiert einen Riesenerfolg. Als der echte Star unerwartet aufwacht, bricht ein explosives Verwechslungschaos aus.

 

Ein Schlüssel für zwei @ Festsaal Bad Kleinkirchheim
Nov. 8 um 16:00

Ein Schlüssel für zwei | Komödie von John Chapman und Dave Freeman
Regie: Kurt-Josef Schildknecht
Schauspiel: Gudrun Brunner, Gabi Schober, Ulli Fauland, Karin Dorfer, Christian Zammernig, Jürgen Wildpaner, Gert Kaiser
Inhalt: Rita führt ein perfektes Leben – zumindest auf den ersten Blick. Sie bewohnt eine schicke Wohnung, die von zwei wohlhabenden, verheirateten Männern finanziert wird. Dank eines strengen Zeitplans wissen Alex und Georg nichts voneinander. Das System funktioniert tadellos: Wenn der eine geht, kommt der andere. Doch das
Kartenhaus gerät ins Schwanken, als Ritas Freundin Anna unerwartet zu Besuch kommt. Was folgt, ist ein turbulenter Marathon aus Notlügen, Verwechslungen und
absurden Ausreden.

 

Nov.
9
Mo.
Nikolaus im Winterwald @ Europahaus Klagenfurt
Nov. 9 um 15:30

Sankt Nikolaus im Winterwald

Es ist schon spät im Jahr. Der erste Schnee ist gefallen und im Wald ist es ganz still geworden. Alles ruht – auch der kleine Bär. Er hat im Herbst ganz viel Futter für den langen Winter gesammelt und wenn draußen der kalte Wind bläst, da rollt er sich gemütlich in seiner Höhle ein. Hier will er jetzt schlummern, bis die Sonne im Frühling wieder grüßen lässt.

 

Aber schlafen wirklich alle? Oh, nein! Eine kleine Maus huscht durch Wald, dann auch noch viele andere Tiere – sie alle können vor Hunger gar nicht schlafen. Ob der Bär ihnen helfen kann? Der Bär hat ein großes Herz und teilt gerne, aber eines Tages ist alles aufgegessen und auch seine Vorratskammer leer. Was soll nun geschehen …?

Da ertönt in der Ferne ein leises Läuten, ein feines Klingeln und bald erkennen die hungrigen Tiere den heiligen Nikolaus, der mit seinem Eselchen und einem großen, gefüllten Sack durch den Winterwald schreitet.

 

Bühne Frei! Improvisationstheater für junge Bühnenentdeckerinnen & Entdecker @ Katholische Hochschulgemeinde
Nov. 9 um 15:45

Kreativität, Mut und Spielfreude auf der Bühne

Theaterpädagogisches Projekt für Kinder von 8 – 11 Jahren

Improvisationstheater bedeutet: ausprobieren, reagieren, gemeinsam spielen und den Mut haben, spontan zu sein. In diesem Workshop entdecken Kinder ihre Ausdruckskraft, stärken ihr Selbstvertrauen und erleben, wie viel Freude darin steckt, sich frei auf der Bühne zu bewegen.

Mit Methoden aus dem Improvisationstheater trainieren wir Spontaneität, Kreativität, Bühnenpräsenz und einen positiven Umgang mit Fehlern. Spielerisch werden überdies Körper-, Stimm- und Figurenarbeit sowie grundlegende Schauspieltechniken vermittelt.

Der Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Improvisieren – mit Bewegung, Humor, Teamgeist und vielen überraschenden Momenten. Zum Abschluss präsentieren die jungen Kreativen in einer Impro-Show ihren Eltern und Freunden, was sie im Laufe des Workshops erlernt und gemeinsam entwickelt haben.

Uhrzeit: 15.45 – 17.45 Uhr
Kosten: 300,00 €
Anmeldeschluss: 25. September
Ort: Katholische Hochschulgemeinde
Nautilusweg 11, 9020 Klagenfurt a. W.

Mitzubringen: bequeme Kleidung, Wasserflasche
Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 12 Personen)

 

Nikolaus im Winterwald @ Europahaus Klagenfurt
Nov. 9 um 16:30

Sankt Nikolaus im Winterwald

Es ist schon spät im Jahr. Der erste Schnee ist gefallen und im Wald ist es ganz still geworden. Alles ruht – auch der kleine Bär. Er hat im Herbst ganz viel Futter für den langen Winter gesammelt und wenn draußen der kalte Wind bläst, da rollt er sich gemütlich in seiner Höhle ein. Hier will er jetzt schlummern, bis die Sonne im Frühling wieder grüßen lässt.

Aber schlafen wirklich alle? Oh, nein! Eine kleine Maus huscht durch Wald, dann auch noch viele andere Tiere – sie alle können vor Hunger gar nicht schlafen. Ob der Bär ihnen helfen kann? Der Bär hat ein großes Herz und teilt gerne, aber eines Tages ist alles aufgegessen und auch seine Vorratskammer leer. Was soll nun geschehen …?

Da ertönt in der Ferne ein leises Läuten, ein feines Klingeln und bald erkennen die hungrigen Tiere den heiligen Nikolaus, der mit seinem Eselchen und einem großen, gefüllten Sack durch den Winterwald schreitet.

Nov.
10
Di.
Così fan tutte @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 10 um 19:30
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter
REGIE: Nilufar K. Münzing
BÜHNE: Britta Lammers
KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner
DRAMATURGIE: Markus Hänsel
SCHAUSPIEL:
Lucia Tumminelli, Martina Baroni, Darwin Prakash, Samuel Stopford, Luisa Mordel,
Nikolay Borchev
u.a.
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
REGIEASSISTENZ: Ela Schmid
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Petra Pfleger
INSPIZIENZ: Michael Flaschberger

INHALT: Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.

(Alles) Was der Fall ist @ neuebuehnevillach
Nov. 10 um 20:00

(Alles) Was der Fall ist | Uraufführung | Kooperation mit Theater Waltzwerk
Regie & Text: Martin Dueller
Schauspiel: Markus Achatz
Komposition & Livemusik: Hans Wagner
Inhalt: Die Welt ist alles, was der Fall ist. Mit diesem bekannten ersten Satz aus Ludwig Wittgensteins „Tractatus logico-philosophicus“ stolpert eine Person auf die Bühne. Alles ist demnach die Welt, also auch das Theater, besonders die Bühne. Das Theater ist aber gleichzeitig Teil der Welt und für sich eine Welt, die wiederum repräsentativ für die Welt außerhalb steht. Alles klar? In dieser Logik muss man sich erstmal zurechtfinden und das versucht die Person auf der Bühne auch. Räumlich und inhaltlich wird es also persönlich – mit all den Krisen, den Zweifeln, den Ängsten und den Stärken und dem Können – und dadurch wird es übertragbar und verwandelbar.

 

Nov.
11
Mi.
Aida @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 11 um 19:30

Aida | Oper von Giuseppe Verdi | Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette
Regie: Aron Stiehl Bühne: Thomas Stingl Kostüme: Emmanuela Cossar Choreographie: Sabine Arthold Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Markus Hänsel
Schauspiel: Anna Princeva, Yunuet Laguna, Vasyl Solodkyy, Ruzana Grigorian, Tommi Hakala, Giorgi Chelidze, Gosh Sargsyan, Tetjana Prybura, Woohyun Park
Inhalt: Große Melodien, prunkvolleMassenszenen, ein exotischer Handlungsort – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Spätwerk Aida seit über 150 Jahren zu einer der faszinierendsten Schöpfungen der Opernliteratur machen. Doch der szenische und musikalische Bombast bildet den Hintergrund für ein einfühlsames Plädoyer, das – in den Worten Dmitri Schostakowitschs – »die Unterdrücker entlarvt und Mitleid mit den Opfern wachruft«.

Den Auftrag zur Komposition der Oper erteilte 1869 der Vizekönig von Ägypten, Ismail Pascha, der die uralte Geschichte seines Landes in den Dienst der Verherrlichung seiner Dynastie stellen und mit dem Namen des berühmtesten Komponisten seiner Zeit
schmücken wollte. Verdi, seit jeher ausgesprochen skeptisch gegenüber allen Formen institutionalisierter Macht, ließ sich ungern vor diesen politischen Karren spannen, erkannte aber das theatrale Potential des Stoffes. Im Zentrum der Handlung steht der ägyptische Feldherr Radamès. Im Konflikt zwischen seiner Liebe zur äthiopischen Prinzessin Aida, deren Volk er militärisch besiegt hat, und seinen politischen Pflichten kann er weder der einen noch der anderen Seite gerecht werden. Mit musikalischer Feinzeichnung auf der einen und pompöser Staatsinszenierung auf der anderen Seite zeigt Verdi, wie Liebe und Vertrauen in der Gewalt eines unbarmherzigen Machtapparates nur um den Preis des Todes bestehen können.

Inszenieren wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und intimem Kammerspiel Intendant Aron Stiehl, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Bühnenbild und Kostüme werden von den hauseigenen Künstler*innen Thomas Stingl und Emmanuela Cossar entworfen.

(Alles) Was der Fall ist @ neuebuehnevillach
Nov. 11 um 20:00

(Alles) Was der Fall ist | Uraufführung | Kooperation mit Theater Waltzwerk
Regie & Text: Martin Dueller
Schauspiel: Markus Achatz
Komposition & Livemusik: Hans Wagner
Inhalt: Die Welt ist alles, was der Fall ist. Mit diesem bekannten ersten Satz aus Ludwig Wittgensteins „Tractatus logico-philosophicus“ stolpert eine Person auf die Bühne. Alles ist demnach die Welt, also auch das Theater, besonders die Bühne. Das Theater ist aber gleichzeitig Teil der Welt und für sich eine Welt, die wiederum repräsentativ für die Welt außerhalb steht. Alles klar? In dieser Logik muss man sich erstmal zurechtfinden und das versucht die Person auf der Bühne auch. Räumlich und inhaltlich wird es also persönlich – mit all den Krisen, den Zweifeln, den Ängsten und den Stärken und dem Können – und dadurch wird es übertragbar und verwandelbar.

 

Nov.
12
Do.
Frau Holle @ Europahaus Klagenfurt
Nov. 12 um 15:30

Frau Holle

Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere hässlich und faul. Sie hatte aber die hässliche und faule, weil sie ihre rechte Tochter war, viel lieber, und die andere musste alle Arbeit tun und das Aschenputtel im Hause sein. Das arme Mädchen musste sich täglich auf die große Straße bei einem Brunnen setzen und musste so viel spinnen, dass ihm das Blut aus den Fingern sprang. Nun trug es sich zu, dass die Spule einmal ganz blutig war, da bückte es sich damit in den Brunnen und wollte sie abwaschen; sie sprang ihm aber aus der Hand und fiel hinab. Es weinte, lief zur Stiefmutter und erzählte ihr das Unglück. Sie schalt es aber so heftig und war so unbarmherzig, dass sie sprach: »Hast du die Spule hinunterfallen lassen, so hol sie auch wieder herauf. « Da ging das Mädchen zu dem Brunnen zurück und wusste nicht, was es anfangen sollte; und in seiner Herzensangst sprang es in den Brunnen hinein, um die Spule zu holen. Es verlor die Besinnung, und als es erwachte und wieder zu sich selber kam, war es auf einer schönen Wiese, wo die Sonne schien und vieltausend Blumen standen …
Frau Holle @ Europahaus Klagenfurt
Nov. 12 um 16:30

Frau Holle

Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere hässlich und faul. Sie hatte aber die hässliche und faule, weil sie ihre rechte Tochter war, viel lieber, und die andere musste alle Arbeit tun und das Aschenputtel im Hause sein. Das arme Mädchen musste sich täglich auf die große Straße bei einem Brunnen setzen und musste so viel spinnen, dass ihm das Blut aus den Fingern sprang. Nun trug es sich zu, dass die Spule einmal ganz blutig war, da bückte es sich damit in den Brunnen und wollte sie abwaschen; sie sprang ihm aber aus der Hand und fiel hinab. Es weinte, lief zur Stiefmutter und erzählte ihr das Unglück. Sie schalt es aber so heftig und war so unbarmherzig, dass sie sprach: »Hast du die Spule hinunterfallen lassen, so hol sie auch wieder herauf. « Da ging das Mädchen zu dem Brunnen zurück und wusste nicht, was es anfangen sollte; und in seiner Herzensangst sprang es in den Brunnen hinein, um die Spule zu holen. Es verlor die Besinnung, und als es erwachte und wieder zu sich selber kam, war es auf einer schönen Wiese, wo die Sonne schien und vieltausend Blumen standen …
(Alles) Was der Fall ist @ neuebuehnevillach
Nov. 12 um 20:00

(Alles) Was der Fall ist | Uraufführung | Kooperation mit Theater Waltzwerk
Regie & Text: Martin Dueller
Schauspiel: Markus Achatz
Komposition & Livemusik: Hans Wagner
Inhalt: Die Welt ist alles, was der Fall ist. Mit diesem bekannten ersten Satz aus Ludwig Wittgensteins „Tractatus logico-philosophicus“ stolpert eine Person auf die Bühne. Alles ist demnach die Welt, also auch das Theater, besonders die Bühne. Das Theater ist aber gleichzeitig Teil der Welt und für sich eine Welt, die wiederum repräsentativ für die Welt außerhalb steht. Alles klar? In dieser Logik muss man sich erstmal zurechtfinden und das versucht die Person auf der Bühne auch. Räumlich und inhaltlich wird es also persönlich – mit all den Krisen, den Zweifeln, den Ängsten und den Stärken und dem Können – und dadurch wird es übertragbar und verwandelbar.

 

Las Weinberge @ theaterHALLE 11, Klagenfurt
Nov. 12 um 20:00

Las Weinberge | Text von Effe U. Knust | Uraufführung | Koproduktion mit Theater am Lend
Regie: Anja M. Wohlfahrt
Schauspiel:
Clara Diemling
Komposition und Live-Musik: Stefan Gfrerrer
Inhalt: In Las Weinberge befindet sich die Protagonistin, Jazmin, gerade auf Reha. Um gesund zu sein und zu werden, läuft sie. Quer durch diese Weinberge und sie denkt. Läuft. Denkt. Läuft. Denkt. Raucht nicht. Hustet trotzdem. Lungenleiden. Seelenleiden. Wie funktioniert gesund werden? Was ist überhaupt krank sein und was ist gesund sein? Und was hat das alles mit den Zuschreibungen zu tun, denen weiblich gelesene Personen in unserer heutigen Gesellschaft konfrontiert sind? Was passiert, wenn Heilung nicht Rückkehr zur Normalität bedeutet, sondern Widerstand gegen sie?

 

Nov.
13
Fr.
Alles auf Anfang @ Stadtsaal Friesach
Nov. 13 um 19:30

RESET – Alles auf Anfang | Komödie von Michael Niavarani und Roman Frankl, Schultz & Schirme Bühnenverlag
Regie: Christian Krall
Schauspiel: Hannes Grabner, Sarah Lehnert, Laura Müller, Robin Reif, Dominik Schrittesser, Angelo Rainer, Günther Herbst / Helmut Wachernig
Inhalt: Der erfolgreiche Geschäftsmann Herbert Gruber hat es nicht leicht, seine Affäre, Sekretärin Stefanie, will endlich geheiratet werden und ein Kind von ihm, seine hysterische Ehefrau Marie ist kurz davor, ihm auf die Schliche zu kommen und als dann noch sein Freund Martin mit einem millionenschweren Koffer voller Schwarzgeld vor der Tür steht, der versteckt werden muss, ist das Maß voll! Herbert plant, sich mit der Kohle aus dem Staub zu machen und hat prompt einen Autounfall mit fatalen Folgen… – Totaler Gedächtnisverlust! Während Herbert noch überlegt, wer er eigentlich ist, beginnt sein Umfeld bereits schamlos, die Lage auszunutzen und ihn für
eigene Zwecke umzuprogrammieren…– so fängt das Lügenkarussell an, sich rasant zu drehen und bringt das pure Chaos auf die Bühne, bis sich am Ende die Frage stellt: Wo ist nun eigentlich das Geld???

 

Barfuß im Park @ Schloss Albeck
Nov. 13 um 19:30

Barfuß im Park | Komödie von Neil Simon
Regie: Heinz Arthur Boltuch
Schauspiel: Arnold Dörfler, Robert Grießner, Christa Pillmann, Dagmar Sickl
Inhalt: Das frisch vermählte Paar Corie und Paul zieht in ein chaotisches New Yorker Dachapartment, wo ihr konträrer Lebensstil – Optimismus gegen Spießertum –
zu heftigen Konflikten führt. Nach einer eskalierten Party, einem Streit und Pauls betrunkenem Spaziergang im Park finden die beiden schließlich wieder zueinander.

 

Carmen darf nicht platzen @ Markussaal Wolfsberg
Nov. 13 um 19:30

Carmen darf nicht platzen | Komödie von Ken Ludwig
Regie: Judith Schöler, Monika Scheiber
Schauspiel: Eva Smode, Maximilian Peter, Brunhild Jantschgi, Karin Heine, Hannes Quendler, Sabine Baumgartner,
Maximilian Theiss
Inhalt: Große Oper, riesiges Chaos! In Cleveland soll die weltberühmte Opernsängerin Elena Firenzi für „Carmen“ auf der Bühne stehen. Die Oper ist ausverkauft, das Ensemble steht bereit und die Operndirektorin hofft auf einen Welterfolg. Doch dann gerät alles außer Rand und Band. Zum Schluss zählt nur mehr: Carmen darf nicht platzen.

 

Così fan tutte @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 13 um 19:30
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter
REGIE: Nilufar K. Münzing
BÜHNE: Britta Lammers
KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner
DRAMATURGIE: Markus Hänsel
SCHAUSPIEL:
Lucia Tumminelli, Martina Baroni, Darwin Prakash, Samuel Stopford, Luisa Mordel,
Nikolay Borchev
u.a.
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
REGIEASSISTENZ: Ela Schmid
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Petra Pfleger
INSPIZIENZ: Michael Flaschberger

INHALT: Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.

Ein Schlüssel für zwei @ Festsaal Bad Kleinkirchheim
Nov. 13 um 19:30

Ein Schlüssel für zwei | Komödie von John Chapman und Dave Freeman
Regie: Kurt-Josef Schildknecht
Schauspiel: Gudrun Brunner, Gabi Schober, Ulli Fauland, Karin Dorfer, Christian Zammernig, Jürgen Wildpaner, Gert Kaiser
Inhalt: Rita führt ein perfektes Leben – zumindest auf den ersten Blick. Sie bewohnt eine schicke Wohnung, die von zwei wohlhabenden, verheirateten Männern finanziert wird. Dank eines strengen Zeitplans wissen Alex und Georg nichts voneinander. Das System funktioniert tadellos: Wenn der eine geht, kommt der andere. Doch das
Kartenhaus gerät ins Schwanken, als Ritas Freundin Anna unerwartet zu Besuch kommt. Was folgt, ist ein turbulenter Marathon aus Notlügen, Verwechslungen und
absurden Ausreden.

 

Otello darf nicht platzen @ Fuchspalast St. Veit
Nov. 13 um 19:30

Otello darf nicht platzen | Komödie von Ken Ludwig
Regie: Robert Putzinger
Schauspiel: Seppi Ruckavina, Sebastian Luschin, Doris Fruhwirt, Adam Tamegger, Evelyn Rinner, Maxi Sellner, Sarah Triebnig, Margot Wutte
Inhalt: Kurz vor der Opernpremiere fällt Startenor Tito Mirelli wegen einer Tablettenüberdosis aus. Um das finanzielle Desaster zu verhindern, schlüpft Max heimlich in das Otello-Kostüm und feiert einen Riesenerfolg. Als der echte Star unerwartet aufwacht, bricht ein explosives Verwechslungschaos aus.

 

(Alles) Was der Fall ist @ neuebuehnevillach
Nov. 13 um 20:00

(Alles) Was der Fall ist | Uraufführung | Kooperation mit Theater Waltzwerk
Regie & Text: Martin Dueller
Schauspiel: Markus Achatz
Komposition & Livemusik: Hans Wagner
Inhalt: Die Welt ist alles, was der Fall ist. Mit diesem bekannten ersten Satz aus Ludwig Wittgensteins „Tractatus logico-philosophicus“ stolpert eine Person auf die Bühne. Alles ist demnach die Welt, also auch das Theater, besonders die Bühne. Das Theater ist aber gleichzeitig Teil der Welt und für sich eine Welt, die wiederum repräsentativ für die Welt außerhalb steht. Alles klar? In dieser Logik muss man sich erstmal zurechtfinden und das versucht die Person auf der Bühne auch. Räumlich und inhaltlich wird es also persönlich – mit all den Krisen, den Zweifeln, den Ängsten und den Stärken und dem Können – und dadurch wird es übertragbar und verwandelbar.

 

Glaubersalz zum Nachtisch @ Kulturhaus Weißenstein
Nov. 13 um 20:00

Glaubersalz zum Nachtisch | Komödie von Heidi Mager, bearb. von Herbert Marktl
Regie: Herbert Marktl
Schauspiel: Franz Zehentner, Günther Seidler, Silvia Leitner, Andrea Gabriel, Corinna Pall, Silvia
Barzauner
Inhalt: Der frisch pensionierte Amadeus muss mit seiner Frau Elli und seiner Schwägerin Marie eine Fastenkur absolvieren. Während er heimlich Schokoriegel hortet und sich vor den Anwendungen drückt, gerät er ständig mit Marie aneinander, seiner ehemaligen Verlobten. Als der charmante Markus als Zimmergenosse auftaucht und bei den Damen großen Erfolg hat, wächst Amadeus´ Misstrauen. Nach turbulenten Streitereien und einer aufschlussreichen Therapiesitzung kommt Amadeus Markus schließlich auf die Schliche und entlarvt ihn als Hochstapler. Doch für die Damen kommt diese Erkenntnis zu spät.

 

Las Weinberge @ theaterHALLE 11, Klagenfurt
Nov. 13 um 20:00

Las Weinberge | Text von Effe U. Knust | Uraufführung | Koproduktion mit Theater am Lend
Regie: Anja M. Wohlfahrt
Schauspiel:
Clara Diemling
Komposition und Live-Musik: Stefan Gfrerrer
Inhalt: In Las Weinberge befindet sich die Protagonistin, Jazmin, gerade auf Reha. Um gesund zu sein und zu werden, läuft sie. Quer durch diese Weinberge und sie denkt. Läuft. Denkt. Läuft. Denkt. Raucht nicht. Hustet trotzdem. Lungenleiden. Seelenleiden. Wie funktioniert gesund werden? Was ist überhaupt krank sein und was ist gesund sein? Und was hat das alles mit den Zuschreibungen zu tun, denen weiblich gelesene Personen in unserer heutigen Gesellschaft konfrontiert sind? Was passiert, wenn Heilung nicht Rückkehr zur Normalität bedeutet, sondern Widerstand gegen sie?

 

Nov.
14
Sa.
Kärntner Brauchtumsmesse: 13. – 15. November, ganztägig @ Messehalle 4
Nov. 14 um 09:00
  • Freitag, 13. November: Auftritt der diesjährigen ZirkusTheaterProduktion vom TSK und Dance-Industry
  • Sonntag, 15. November: Verleihung des Adi-Peichl-Preises auf der Brauchtumsbühne
  • Kommt bei unserem Stand vorbei, wir freuen uns auf zahlreiche Besuche!

 

Schauspiel nach der Stella-Adler-Technik @ Europahaus
Nov. 14 um 10:00

Schauspiel ist nicht nur eine Frage des Talents, sondern auch ein Handwerk, das man erlernen kann

Die Stella-Adler-Technik bietet einen klaren Ansatz:

Sie nützt die Fantasie als wichtigstes Werkzeug, und das tägliche Leben als ihre Quelle.

In diesem Kurs schärfst du deinen Blick für das, was dich umgibt, und lernst, diese Beobachtungen gezielt in dein Schaffen einfließen zu lassen. Das füllt deine Rollen mit Leben, macht sie authentisch und spannend zu beobachten.

Einblicke in die Textanalyse und Charakterarbeit bieten Werkzeuge, um vom Denken ins Tun zu kommen – für eine facettenreiche Darstellung, die weit über den geschriebenen Text hinausgeht.

Dazu kommt die Arbeit an der eigenen Bühnenpräsenz: im Moment bleiben, reagieren, da sein – für sich selbst und für die anderen. Eine Qualität, die sowohl dem Schauspiel als auch der eigenen Künstlerpersönlichkeit zugute kommt.

Dieser Workshop richtet sich an Amateure sowie an Profis, die einen methodischen Zugang zur Schauspielarbeit kennenlernen oder bereits vorhandene Grundlagen vertiefen wollen.

 

Kosten: 380,00 €

Anmeldeschluss: 24. September

Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 10 Personen)

 

Aida @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 14 um 19:30

Aida | Oper von Giuseppe Verdi | Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette
Regie: Aron Stiehl Bühne: Thomas Stingl Kostüme: Emmanuela Cossar Choreographie: Sabine Arthold Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Markus Hänsel
Schauspiel: Anna Princeva, Yunuet Laguna, Vasyl Solodkyy, Ruzana Grigorian, Tommi Hakala, Giorgi Chelidze, Gosh Sargsyan, Tetjana Prybura, Woohyun Park
Inhalt: Große Melodien, prunkvolleMassenszenen, ein exotischer Handlungsort – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Spätwerk Aida seit über 150 Jahren zu einer der faszinierendsten Schöpfungen der Opernliteratur machen. Doch der szenische und musikalische Bombast bildet den Hintergrund für ein einfühlsames Plädoyer, das – in den Worten Dmitri Schostakowitschs – »die Unterdrücker entlarvt und Mitleid mit den Opfern wachruft«.

Den Auftrag zur Komposition der Oper erteilte 1869 der Vizekönig von Ägypten, Ismail Pascha, der die uralte Geschichte seines Landes in den Dienst der Verherrlichung seiner Dynastie stellen und mit dem Namen des berühmtesten Komponisten seiner Zeit
schmücken wollte. Verdi, seit jeher ausgesprochen skeptisch gegenüber allen Formen institutionalisierter Macht, ließ sich ungern vor diesen politischen Karren spannen, erkannte aber das theatrale Potential des Stoffes. Im Zentrum der Handlung steht der ägyptische Feldherr Radamès. Im Konflikt zwischen seiner Liebe zur äthiopischen Prinzessin Aida, deren Volk er militärisch besiegt hat, und seinen politischen Pflichten kann er weder der einen noch der anderen Seite gerecht werden. Mit musikalischer Feinzeichnung auf der einen und pompöser Staatsinszenierung auf der anderen Seite zeigt Verdi, wie Liebe und Vertrauen in der Gewalt eines unbarmherzigen Machtapparates nur um den Preis des Todes bestehen können.

Inszenieren wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und intimem Kammerspiel Intendant Aron Stiehl, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Bühnenbild und Kostüme werden von den hauseigenen Künstler*innen Thomas Stingl und Emmanuela Cossar entworfen.

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