Termine

Feb.
6
Fr.
KUNSTSCHMUTZEN @ theaterHALLE11,
Feb. 6 um 20:00

Kunstschmutzen | die ernst jandl show – einhundert jandljahren feiern 1925-2025 | Uraufführung

Regie & Konzept: Rüdiger Hentzschel Schauspiel: Teresa Renner, Clara Diemling, Johanna Hainz, Katharina Stadtmann, Rüdiger Hentzschel
Musik: The Talltones (Primus Sitter, Stefan Gfrerrer, Richard Klammer)

Inhalt: Vor 25 Jahren, im Juni 2000, zwei Monate vor seinem 75. Geburtstag, starb Ernst Jandl, der in der Mitte des letzten Jahrhunderts von Wien aus die deutschsprachige Lyrik aufmischte. Vom enfant terrible, dem sich kein Verlag annehmen wollte, wurde er zu einem der einflussreichsten und bedeutendsten Lyriker der Gegenwart, bzw. der jüngeren Vergangenheit. Ein Dichter, dessen Werk nahezu alle Spielarten der Literatur umfasst: experimentelle Lyrik, Lautgedichte, optische Lyrik, autobiografische Prosatexte, Hörspiele und Theatertexte. Ein Sprachspieler, der mit der Grammatik, mit der Orthographie jongliert, sie scheinbar aufhebt – aber nur scheinbar, denn auch seine Sprache unterliegt einer jeweils von Werk zu Werk variierenden stringenten Ordnung. Dabei sind seine Texte politisch – gesellschaftspolitisch, witzig – sprachwitzig, voll von tiefem Humor. Immer wieder widmet er sich mit unbarmherziger Vivisektion und bissigem Witz der eigenen Person, der eigenen Lebensumstände und – mit zunehmendem Alter – des eigenen Verfalls. Jandl selbst war ein großartiger Interpret seiner Texte, die immer auch theatralisch sind. Bei diesen Lesungen, die meist einen performativen Charakter hatten, las und spielte er immer wieder mit Musikern zusammen. Theatermacher Rüdiger Hentzschel hat aus der gesamten Schaffenszeit von Ernst Jandl, Texte aus Lyrik, Prosa, dramatischen Werken und von seinem Herausgeber aufgezeichneten Telefonaten ausgewählt und zu einer biographischen, dem Jandlschen Lebensbogen folgenden Werkschau zusammengestellt und wird diese mit einem Ensemble aus SchauspielerInnen und Musikern für das klagenfurterensemble in Szene setzen. Viele Texte dürften dem Publikum einen neuen, auch überraschenden Blick auf Jandls Schaffen ermöglichen, denn neben einigen sehr bekannten Jandl Klassikern wie fünfter sein, ottos mops, heldenplatzoder schtzngrmm besteht der Abend aus vielen unbekannteren Gedichten und Prosatexten, in denen Jandl viel über sich und sein Leben preisgibt: frühe Kindheit, heranwachsen im Nationalsozialismus und
Krieg, die Nachkriegszeit, seine Beziehung zu Friederike Mayröcker, seine allmählichen literarischen Erfolge, seine Krisen, seine Depressionen, Alkohol und Verfall. Letztendlich ist der Abend eine Ernst Jandl Show (auch ein guter Titel)– unterhaltsam, witzig, musikalisch, nachdenklich und traurig!

Feb.
7
Sa.
Orfeo ed Euridice @ Stadttheater Klagenfurt
Feb. 7 um 19:30

Orfeo ed Euridice

Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck / Libretto von Ranieri de’ Calzabigi / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.

Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen,  Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe.

Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt.

Kaviar trifft Currywurst @ Kultursaal Nationalparkhaus Alte Schmelz, Großkirchheim
Feb. 7 um 20:00

Kaviar trifft Currywurst | Komödie von Winnie Abel, Plausus Theaterverlag
Regie: Karl Ebner Schauspiel: Theresia Pichler, Johann Dabernig-Heinz, Elias Suntinger, Bianca Suntinger, Petra Ebner, Anton Pichler, Noemi Pirker, Simon Steiner, Anja Suntinger, Anne Perchtold, Daniel Edler, Mathias Zirknitzer

Inhalt: Panik bei Erna Wutschke. Sie muss innerhalb von 24 Stunden ihre heruntergekommene Eckkneipe in ein Edel-Lokal verwandeln, denn ihr neureicher Cousin hat seinen Besuch angemeldet. Damit er ihr Geld für die Kneipe leiht, hatte Erna ihm vor Jahren erzählt, sie betreibe ein gutlaufendes Edel-Restaurant. – Was sie aber hat, ist eine schlechtlaufende Eckkneipe. Jetzt muss die bodenständige Erna plötzlich so tun, als sei sie eine Spitzengastronomin und der beschaulich triste Kneipenalltag steht auf dem Kopf. Die Stammkundinnen Sandy und Mandy, die sonst in der Kneipe ihren Frühschoppen einnehmen, müssen sich als feine Kundinnen ausgeben, Ernas tollpatschiger Lebensgefährte jagt als piekfeiner Kellner von einer Katastrophe in die nächste, der schweigsame Stammgast Heini weigert sich standhaft, seine Kneipe zu verlassen und Ernas missgünstiger Nachbargastronom setzt ihr Ungeziefer im Lokal aus. Was folgt, ist ein rasend lustiges Verwechslungsspiel, bei dem schief läuft, was nur schieflaufen kann. Mit vielen Ideen und Ausflüchten scheint es Erna trotzdem zu gelingen, ihren Cousin von dem „Edel-Lokal“ zu überzeugen. Doch als dieser dann auch noch eine Testerin vom Magazin „Der Feinschmecker“ ankündigt, bricht in Ernas vermeintlichem Edel-Restaurant das komplette Chaos aus.

 

KUNSTSCHMUTZEN @ theaterHALLE11,
Feb. 7 um 20:00

Kunstschmutzen | die ernst jandl show – einhundert jandljahren feiern 1925-2025 | Uraufführung

Regie & Konzept: Rüdiger Hentzschel Schauspiel: Teresa Renner, Clara Diemling, Johanna Hainz, Katharina Stadtmann, Rüdiger Hentzschel
Musik: The Talltones (Primus Sitter, Stefan Gfrerrer, Richard Klammer)

Inhalt: Vor 25 Jahren, im Juni 2000, zwei Monate vor seinem 75. Geburtstag, starb Ernst Jandl, der in der Mitte des letzten Jahrhunderts von Wien aus die deutschsprachige Lyrik aufmischte. Vom enfant terrible, dem sich kein Verlag annehmen wollte, wurde er zu einem der einflussreichsten und bedeutendsten Lyriker der Gegenwart, bzw. der jüngeren Vergangenheit. Ein Dichter, dessen Werk nahezu alle Spielarten der Literatur umfasst: experimentelle Lyrik, Lautgedichte, optische Lyrik, autobiografische Prosatexte, Hörspiele und Theatertexte. Ein Sprachspieler, der mit der Grammatik, mit der Orthographie jongliert, sie scheinbar aufhebt – aber nur scheinbar, denn auch seine Sprache unterliegt einer jeweils von Werk zu Werk variierenden stringenten Ordnung. Dabei sind seine Texte politisch – gesellschaftspolitisch, witzig – sprachwitzig, voll von tiefem Humor. Immer wieder widmet er sich mit unbarmherziger Vivisektion und bissigem Witz der eigenen Person, der eigenen Lebensumstände und – mit zunehmendem Alter – des eigenen Verfalls. Jandl selbst war ein großartiger Interpret seiner Texte, die immer auch theatralisch sind. Bei diesen Lesungen, die meist einen performativen Charakter hatten, las und spielte er immer wieder mit Musikern zusammen. Theatermacher Rüdiger Hentzschel hat aus der gesamten Schaffenszeit von Ernst Jandl, Texte aus Lyrik, Prosa, dramatischen Werken und von seinem Herausgeber aufgezeichneten Telefonaten ausgewählt und zu einer biographischen, dem Jandlschen Lebensbogen folgenden Werkschau zusammengestellt und wird diese mit einem Ensemble aus SchauspielerInnen und Musikern für das klagenfurterensemble in Szene setzen. Viele Texte dürften dem Publikum einen neuen, auch überraschenden Blick auf Jandls Schaffen ermöglichen, denn neben einigen sehr bekannten Jandl Klassikern wie fünfter sein, ottos mops, heldenplatzoder schtzngrmm besteht der Abend aus vielen unbekannteren Gedichten und Prosatexten, in denen Jandl viel über sich und sein Leben preisgibt: frühe Kindheit, heranwachsen im Nationalsozialismus und
Krieg, die Nachkriegszeit, seine Beziehung zu Friederike Mayröcker, seine allmählichen literarischen Erfolge, seine Krisen, seine Depressionen, Alkohol und Verfall. Letztendlich ist der Abend eine Ernst Jandl Show (auch ein guter Titel)– unterhaltsam, witzig, musikalisch, nachdenklich und traurig!

Feb.
8
So.
Die Schöne und das Biest @ Kammerlichtspiele Klagenfurt
Feb. 8 um 16:00

Die Schöne und das Biest | nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Text & Regie: Marcus Thill Schauspiel: Marie Lisa Korb, Robert Grießner, Valerie Anna Gruber, Manuel Dragan, Hannelore Kohlweg
Inhalt: Annabelle ist Tochter eines Kaufmannes, der sich in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie will ihr Leben für das des Vaters opfern und liefert sich dem schrecklichen Biest aus. Zuerst hat die Schöne Angst vor dem hässlichen Untier. Doch dann erkennt sie, dass das Biest nicht böse ist. Die Schöne verliert die Angst und freundet sich mit ihm an. Als das Biest fragt, ob sie seine Frau werden will, verneint sie. Doch es bedrängt sie nicht, zieht sich nur traurig zurück. Aber am nächsten Tag kommt es wieder und wirbt um die Schöne…

 

Feb.
9
Mo.
Flöckchen der Schneemann @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 9 um 15:30

„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+

Die Schöne und das Biest @ Kammerlichtspiele Klagenfurt
Feb. 9 um 16:00

Die Schöne und das Biest | nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Text & Regie: Marcus Thill Schauspiel: Marie Lisa Korb, Robert Grießner, Valerie Anna Gruber, Manuel Dragan, Hannelore Kohlweg
Inhalt: Annabelle ist Tochter eines Kaufmannes, der sich in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie will ihr Leben für das des Vaters opfern und liefert sich dem schrecklichen Biest aus. Zuerst hat die Schöne Angst vor dem hässlichen Untier. Doch dann erkennt sie, dass das Biest nicht böse ist. Die Schöne verliert die Angst und freundet sich mit ihm an. Als das Biest fragt, ob sie seine Frau werden will, verneint sie. Doch es bedrängt sie nicht, zieht sich nur traurig zurück. Aber am nächsten Tag kommt es wieder und wirbt um die Schöne…

 

Flöckchen der Schneemann @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 9 um 16:30

„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+

Feb.
10
Di.
Die Schöne und das Biest @ Kammerlichtspiele Klagenfurt
Feb. 10 um 16:00

Die Schöne und das Biest | nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Text & Regie: Marcus Thill Schauspiel: Marie Lisa Korb, Robert Grießner, Valerie Anna Gruber, Manuel Dragan, Hannelore Kohlweg
Inhalt: Annabelle ist Tochter eines Kaufmannes, der sich in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie will ihr Leben für das des Vaters opfern und liefert sich dem schrecklichen Biest aus. Zuerst hat die Schöne Angst vor dem hässlichen Untier. Doch dann erkennt sie, dass das Biest nicht böse ist. Die Schöne verliert die Angst und freundet sich mit ihm an. Als das Biest fragt, ob sie seine Frau werden will, verneint sie. Doch es bedrängt sie nicht, zieht sich nur traurig zurück. Aber am nächsten Tag kommt es wieder und wirbt um die Schöne…

 

Feb.
11
Mi.
Die Schöne und das Biest @ Kammerlichtspiele Klagenfurt
Feb. 11 um 16:00

Die Schöne und das Biest | nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Text & Regie: Marcus Thill Schauspiel: Marie Lisa Korb, Robert Grießner, Valerie Anna Gruber, Manuel Dragan, Hannelore Kohlweg
Inhalt: Annabelle ist Tochter eines Kaufmannes, der sich in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie will ihr Leben für das des Vaters opfern und liefert sich dem schrecklichen Biest aus. Zuerst hat die Schöne Angst vor dem hässlichen Untier. Doch dann erkennt sie, dass das Biest nicht böse ist. Die Schöne verliert die Angst und freundet sich mit ihm an. Als das Biest fragt, ob sie seine Frau werden will, verneint sie. Doch es bedrängt sie nicht, zieht sich nur traurig zurück. Aber am nächsten Tag kommt es wieder und wirbt um die Schöne…

 

Orfeo ed Euridice @ Stadttheater Klagenfurt
Feb. 11 um 19:30

Orfeo ed Euridice

Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck / Libretto von Ranieri de’ Calzabigi / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.

Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen,  Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe.

Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt.

Der Weg zum Glück @ neuebuehnevillach
Feb. 11 um 20:00

Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.

 

Feb.
12
Do.
Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 12 um 15:30

Schneeweißchen und Rosenrot

 

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

 

Die Schöne und das Biest @ Kammerlichtspiele Klagenfurt
Feb. 12 um 16:00

Die Schöne und das Biest | nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Text & Regie: Marcus Thill Schauspiel: Marie Lisa Korb, Robert Grießner, Valerie Anna Gruber, Manuel Dragan, Hannelore Kohlweg
Inhalt: Annabelle ist Tochter eines Kaufmannes, der sich in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie will ihr Leben für das des Vaters opfern und liefert sich dem schrecklichen Biest aus. Zuerst hat die Schöne Angst vor dem hässlichen Untier. Doch dann erkennt sie, dass das Biest nicht böse ist. Die Schöne verliert die Angst und freundet sich mit ihm an. Als das Biest fragt, ob sie seine Frau werden will, verneint sie. Doch es bedrängt sie nicht, zieht sich nur traurig zurück. Aber am nächsten Tag kommt es wieder und wirbt um die Schöne…

 

Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 12 um 16:30

Schneeweißchen und Rosenrot

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

Arsen und Spitzenhäubchen @ Stadttheater Klagenfurt
Feb. 12 um 19:30

Arsen und Spitzenhäubchen | Kriminalkomödie von Joseph Kesselring

New York – ein Häusermeer voll von Lasterhöhlen und Verbrecherschlupfwinkeln. Und mittendrin eine Oase des Friedens: das Haus der Brewster-Schwestern. Niemand wird an ihrer Tür abgewiesen. Und Abby und Martha Brewsters Teestunden mit Quittenmarmelade, Keksen und hausgemachtem Holunderwein sind berühmt. Auch der Pfarrer und die Polizei treffen sich  immer wieder zum Plausch mit den frommen und reizenden Ladys, die sich ansonsten hauptsächlich um ihren, nun ja, etwas eigenwilligen Neffen Teddy kümmern. Auch Mortimer, Teddys Bruder, und Elaine, des Pfarrers Tochter, haben hier ihr Glück gefunden. Alles scheint friedlich und selig.

Doch an einem düster-gewittrigen Abend durchstöbert Mortimer auf der Suche nach wichtigen Unterlagen die Fenstertruhe im Haus. Und stößt auf das gut gehütete Geheimnis seiner Tanten,  das ihn fast den Verstand verlieren lässt. Zur gleichen Zeit betritt eine hünenhafte vermummte Gestalt das traute Heim …

Peter Wittenberg, der u. a. am Burgtheater, am Landestheater Linz oder im Theater in der Josefstadt arbeitet, spürt mit seinem komödienerprobten Ensemble in diesem herrlichdurchgedrehten Klassiker den obskuren Unterstrom sonniger Vorgärten auf, der den nach und nach nackten Wahnsinn entfesselt.

Der Weg zum Glück @ neuebuehnevillach
Feb. 12 um 20:00

Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.

 

Feb.
13
Fr.
Die Schöne und das Biest @ Kammerlichtspiele Klagenfurt
Feb. 13 um 16:00

Die Schöne und das Biest | nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Text & Regie: Marcus Thill Schauspiel: Marie Lisa Korb, Robert Grießner, Valerie Anna Gruber, Manuel Dragan, Hannelore Kohlweg
Inhalt: Annabelle ist Tochter eines Kaufmannes, der sich in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie will ihr Leben für das des Vaters opfern und liefert sich dem schrecklichen Biest aus. Zuerst hat die Schöne Angst vor dem hässlichen Untier. Doch dann erkennt sie, dass das Biest nicht böse ist. Die Schöne verliert die Angst und freundet sich mit ihm an. Als das Biest fragt, ob sie seine Frau werden will, verneint sie. Doch es bedrängt sie nicht, zieht sich nur traurig zurück. Aber am nächsten Tag kommt es wieder und wirbt um die Schöne…

 

Orfeo ed Euridice @ Stadttheater Klagenfurt
Feb. 13 um 19:30

Orfeo ed Euridice

Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck / Libretto von Ranieri de’ Calzabigi / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.

Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen,  Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe.

Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt.

Der Weg zum Glück @ neuebuehnevillach
Feb. 13 um 20:00

Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.

 

Feb.
14
Sa.
Die Schöne und das Biest @ Kammerlichtspiele Klagenfurt
Feb. 14 um 16:00

Die Schöne und das Biest | nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Text & Regie: Marcus Thill Schauspiel: Marie Lisa Korb, Robert Grießner, Valerie Anna Gruber, Manuel Dragan, Hannelore Kohlweg
Inhalt: Annabelle ist Tochter eines Kaufmannes, der sich in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie will ihr Leben für das des Vaters opfern und liefert sich dem schrecklichen Biest aus. Zuerst hat die Schöne Angst vor dem hässlichen Untier. Doch dann erkennt sie, dass das Biest nicht böse ist. Die Schöne verliert die Angst und freundet sich mit ihm an. Als das Biest fragt, ob sie seine Frau werden will, verneint sie. Doch es bedrängt sie nicht, zieht sich nur traurig zurück. Aber am nächsten Tag kommt es wieder und wirbt um die Schöne…

 

Arsen und Spitzenhäubchen @ Stadttheater Klagenfurt
Feb. 14 um 19:30

Arsen und Spitzenhäubchen | Kriminalkomödie von Joseph Kesselring

New York – ein Häusermeer voll von Lasterhöhlen und Verbrecherschlupfwinkeln. Und mittendrin eine Oase des Friedens: das Haus der Brewster-Schwestern. Niemand wird an ihrer Tür abgewiesen. Und Abby und Martha Brewsters Teestunden mit Quittenmarmelade, Keksen und hausgemachtem Holunderwein sind berühmt. Auch der Pfarrer und die Polizei treffen sich  immer wieder zum Plausch mit den frommen und reizenden Ladys, die sich ansonsten hauptsächlich um ihren, nun ja, etwas eigenwilligen Neffen Teddy kümmern. Auch Mortimer, Teddys Bruder, und Elaine, des Pfarrers Tochter, haben hier ihr Glück gefunden. Alles scheint friedlich und selig.

Doch an einem düster-gewittrigen Abend durchstöbert Mortimer auf der Suche nach wichtigen Unterlagen die Fenstertruhe im Haus. Und stößt auf das gut gehütete Geheimnis seiner Tanten,  das ihn fast den Verstand verlieren lässt. Zur gleichen Zeit betritt eine hünenhafte vermummte Gestalt das traute Heim …

Peter Wittenberg, der u. a. am Burgtheater, am Landestheater Linz oder im Theater in der Josefstadt arbeitet, spürt mit seinem komödienerprobten Ensemble in diesem herrlichdurchgedrehten Klassiker den obskuren Unterstrom sonniger Vorgärten auf, der den nach und nach nackten Wahnsinn entfesselt.

Der Weg zum Glück @ neuebuehnevillach
Feb. 14 um 20:00

Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.

 

Feb.
15
So.
Die Schöne und das Biest @ Kammerlichtspiele Klagenfurt
Feb. 15 um 16:00

Die Schöne und das Biest | nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Text & Regie: Marcus Thill Schauspiel: Marie Lisa Korb, Robert Grießner, Valerie Anna Gruber, Manuel Dragan, Hannelore Kohlweg
Inhalt: Annabelle ist Tochter eines Kaufmannes, der sich in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie will ihr Leben für das des Vaters opfern und liefert sich dem schrecklichen Biest aus. Zuerst hat die Schöne Angst vor dem hässlichen Untier. Doch dann erkennt sie, dass das Biest nicht böse ist. Die Schöne verliert die Angst und freundet sich mit ihm an. Als das Biest fragt, ob sie seine Frau werden will, verneint sie. Doch es bedrängt sie nicht, zieht sich nur traurig zurück. Aber am nächsten Tag kommt es wieder und wirbt um die Schöne…

 

Feb.
16
Mo.
Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 16 um 15:30

Schneeweißchen und Rosenrot

 

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

 

Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 16 um 16:30

Schneeweißchen und Rosenrot

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

Feb.
17
Di.
Ein Volksfeind @ Kulturhaus Althofen
Feb. 17 um 19:30

Theater am BORG Althofen – Theater INTIM: Ein Volksfeind | Schauspiel von Henrik Ibsen
Regie, Bühne & Textbearbeitung: Günther Hollauf Schauspiel: Kai Pjanic, Noah Löschenkohl, Alina Rabensteiner, Angelika Schaffer, Ophelia Matzi, Lina-Sophie Koch, Mavie Köck, Agnes Weitgasser-Gumpp

Inhalt: Frau Dr. Stockmann entdeckt, dass das Heilbad der Stadt verseucht ist. Als sie die Wahrheit veröffentlichen will, wenden sich Politik, Presse und Bürger gegen sie. Die Ärztin, die im Interesse aller handeln möchte, wird zum „Volksfeind“ erklärt – ein Drama über Mut, Wahrheit und den Druck der Mehrheit.

 

Orfeo ed Euridice @ Stadttheater Klagenfurt
Feb. 17 um 19:30

Orfeo ed Euridice

Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck / Libretto von Ranieri de’ Calzabigi / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.

Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen,  Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe.

Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt.

Der Weg zum Glück @ neuebuehnevillach
Feb. 17 um 20:00

Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.

 

Feb.
18
Mi.
Der Weg zum Glück @ neuebuehnevillach
Feb. 18 um 20:00

Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.

 

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