Termine

Feb.
16
Mo.
Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 16 um 15:30

Schneeweißchen und Rosenrot

 

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

 

Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 16 um 16:30

Schneeweißchen und Rosenrot

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

Feb.
19
Do.
Flöckchen der Schneemann @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 19 um 15:30

„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+

Flöckchen der Schneemann @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 19 um 16:30

„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+

Feb.
25
Mi.
Flöckchen der Schneemann @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 25 um 15:30

„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+

Flöckchen der Schneemann @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 25 um 16:30

„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+

Feb.
26
Do.
Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 26 um 15:30

Schneeweißchen und Rosenrot

 

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

 

Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
Feb. 26 um 16:30

Schneeweißchen und Rosenrot

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

März
2
Mo.
Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
März 2 um 15:30

Schneeweißchen und Rosenrot

 

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

 

Schneeweißchen und Rosenrot @ Europahaus Klagenfurt
März 2 um 16:30

Schneeweißchen und Rosenrot

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.

März
5
Do.
Flöckchen der Schneemann @ Europahaus Klagenfurt
März 5 um 15:30

„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+

Flöckchen der Schneemann @ Europahaus Klagenfurt
März 5 um 16:30

„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+

März
9
Mo.
Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 9 um 15:30

Osterhäschens Abenteuer

 

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

 

Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 9 um 16:30

Osterhäschens Abenteuer

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

März
12
Do.
Hänsel und Gretel @ Europahaus Klagenfurt
März 12 um 15:30

Hänsel und Gretel

 

Nun war’s schon der dritte Morgen, dass Hänsel und Gretel ihres Vaters Haus verlassen hatten. Sie fingen wieder an zu gehen, aber sie gerieten immer tiefer in den Wald, und wenn nicht bald Hilfe kam, so mussten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes, schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, dass sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte. Und als sie ganz nah heran kamen, so sahen sie, dass das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker.

Da rief eine feine Stimme aus der Stube heraus: „Knusper, knusper, knäus’chen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ Die Kinder antworteten: „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.“ und aßen weiter, ohne sich irre machen zu lassen. Da ging auf einmal die Türe auf, und eine steinalte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam herausgeschlichen …

Deutung: Ein uraltes, in unserer Kultur zutiefst belastetes Thema, bildet hier einen zentralen Kern: die Hexe. Und wenn auch heute „moderne“ Hexen dem Image der weisen, heilkräftigen, prophetischen Urfrau zu neuem Ansehen verhelfen wollen – hier im Märchen steht die Alte wohl eher für manch dunklen Aspekt unserer Seele. Und wer den überwindet, erwirbt „inneren“ Reichtum und trägt Schätze heim – wie die beiden Kinder Hänsel und Gretel, die die böse Hexe überlisten und wieder heil nach Hause gelangen.

 

Hänsel und Gretel @ Europahaus Klagenfurt
März 12 um 16:30

Hänsel und Gretel

Nun war’s schon der dritte Morgen, dass Hänsel und Gretel ihres Vaters Haus verlassen hatten. Sie fingen wieder an zu gehen, aber sie gerieten immer tiefer in den Wald, und wenn nicht bald Hilfe kam, so mussten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes, schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, dass sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte. Und als sie ganz nah heran kamen, so sahen sie, dass das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker.

Da rief eine feine Stimme aus der Stube heraus: „Knusper, knusper, knäus’chen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ Die Kinder antworteten: „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.“ und aßen weiter, ohne sich irre machen zu lassen. Da ging auf einmal die Türe auf, und eine steinalte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam herausgeschlichen …

Deutung: Ein uraltes, in unserer Kultur zutiefst belastetes Thema, bildet hier einen zentralen Kern: die Hexe. Und wenn auch heute „moderne“ Hexen dem Image der weisen, heilkräftigen, prophetischen Urfrau zu neuem Ansehen verhelfen wollen – hier im Märchen steht die Alte wohl eher für manch dunklen Aspekt unserer Seele. Und wer den überwindet, erwirbt „inneren“ Reichtum und trägt Schätze heim – wie die beiden Kinder Hänsel und Gretel, die die böse Hexe überlisten und wieder heil nach Hause gelangen.

März
16
Mo.
Hänsel und Gretel @ Europahaus Klagenfurt
März 16 um 15:30

Hänsel und Gretel

 

Nun war’s schon der dritte Morgen, dass Hänsel und Gretel ihres Vaters Haus verlassen hatten. Sie fingen wieder an zu gehen, aber sie gerieten immer tiefer in den Wald, und wenn nicht bald Hilfe kam, so mussten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes, schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, dass sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte. Und als sie ganz nah heran kamen, so sahen sie, dass das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker.

Da rief eine feine Stimme aus der Stube heraus: „Knusper, knusper, knäus’chen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ Die Kinder antworteten: „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.“ und aßen weiter, ohne sich irre machen zu lassen. Da ging auf einmal die Türe auf, und eine steinalte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam herausgeschlichen …

Deutung: Ein uraltes, in unserer Kultur zutiefst belastetes Thema, bildet hier einen zentralen Kern: die Hexe. Und wenn auch heute „moderne“ Hexen dem Image der weisen, heilkräftigen, prophetischen Urfrau zu neuem Ansehen verhelfen wollen – hier im Märchen steht die Alte wohl eher für manch dunklen Aspekt unserer Seele. Und wer den überwindet, erwirbt „inneren“ Reichtum und trägt Schätze heim – wie die beiden Kinder Hänsel und Gretel, die die böse Hexe überlisten und wieder heil nach Hause gelangen.

 

Hänsel und Gretel @ Europahaus Klagenfurt
März 16 um 16:30

Hänsel und Gretel

Nun war’s schon der dritte Morgen, dass Hänsel und Gretel ihres Vaters Haus verlassen hatten. Sie fingen wieder an zu gehen, aber sie gerieten immer tiefer in den Wald, und wenn nicht bald Hilfe kam, so mussten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes, schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, dass sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte. Und als sie ganz nah heran kamen, so sahen sie, dass das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker.

Da rief eine feine Stimme aus der Stube heraus: „Knusper, knusper, knäus’chen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ Die Kinder antworteten: „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.“ und aßen weiter, ohne sich irre machen zu lassen. Da ging auf einmal die Türe auf, und eine steinalte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam herausgeschlichen …

Deutung: Ein uraltes, in unserer Kultur zutiefst belastetes Thema, bildet hier einen zentralen Kern: die Hexe. Und wenn auch heute „moderne“ Hexen dem Image der weisen, heilkräftigen, prophetischen Urfrau zu neuem Ansehen verhelfen wollen – hier im Märchen steht die Alte wohl eher für manch dunklen Aspekt unserer Seele. Und wer den überwindet, erwirbt „inneren“ Reichtum und trägt Schätze heim – wie die beiden Kinder Hänsel und Gretel, die die böse Hexe überlisten und wieder heil nach Hause gelangen.

März
18
Mi.
Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 18 um 15:30

Osterhäschens Abenteuer

 

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

 

Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 18 um 16:30

Osterhäschens Abenteuer

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

März
23
Mo.
Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 23 um 15:30

Osterhäschens Abenteuer

 

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

 

Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 23 um 16:30

Osterhäschens Abenteuer

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

März
26
Do.
Hänsel und Gretel @ Europahaus Klagenfurt
März 26 um 15:30

Hänsel und Gretel

 

Nun war’s schon der dritte Morgen, dass Hänsel und Gretel ihres Vaters Haus verlassen hatten. Sie fingen wieder an zu gehen, aber sie gerieten immer tiefer in den Wald, und wenn nicht bald Hilfe kam, so mussten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes, schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, dass sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte. Und als sie ganz nah heran kamen, so sahen sie, dass das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker.

Da rief eine feine Stimme aus der Stube heraus: „Knusper, knusper, knäus’chen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ Die Kinder antworteten: „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.“ und aßen weiter, ohne sich irre machen zu lassen. Da ging auf einmal die Türe auf, und eine steinalte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam herausgeschlichen …

Deutung: Ein uraltes, in unserer Kultur zutiefst belastetes Thema, bildet hier einen zentralen Kern: die Hexe. Und wenn auch heute „moderne“ Hexen dem Image der weisen, heilkräftigen, prophetischen Urfrau zu neuem Ansehen verhelfen wollen – hier im Märchen steht die Alte wohl eher für manch dunklen Aspekt unserer Seele. Und wer den überwindet, erwirbt „inneren“ Reichtum und trägt Schätze heim – wie die beiden Kinder Hänsel und Gretel, die die böse Hexe überlisten und wieder heil nach Hause gelangen.

 

Hänsel und Gretel @ Europahaus Klagenfurt
März 26 um 16:30

Hänsel und Gretel

Nun war’s schon der dritte Morgen, dass Hänsel und Gretel ihres Vaters Haus verlassen hatten. Sie fingen wieder an zu gehen, aber sie gerieten immer tiefer in den Wald, und wenn nicht bald Hilfe kam, so mussten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes, schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, dass sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte. Und als sie ganz nah heran kamen, so sahen sie, dass das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker.

Da rief eine feine Stimme aus der Stube heraus: „Knusper, knusper, knäus’chen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ Die Kinder antworteten: „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.“ und aßen weiter, ohne sich irre machen zu lassen. Da ging auf einmal die Türe auf, und eine steinalte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam herausgeschlichen …

Deutung: Ein uraltes, in unserer Kultur zutiefst belastetes Thema, bildet hier einen zentralen Kern: die Hexe. Und wenn auch heute „moderne“ Hexen dem Image der weisen, heilkräftigen, prophetischen Urfrau zu neuem Ansehen verhelfen wollen – hier im Märchen steht die Alte wohl eher für manch dunklen Aspekt unserer Seele. Und wer den überwindet, erwirbt „inneren“ Reichtum und trägt Schätze heim – wie die beiden Kinder Hänsel und Gretel, die die böse Hexe überlisten und wieder heil nach Hause gelangen.

März
27
Fr.
Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 27 um 15:30

Osterhäschens Abenteuer

 

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

 

Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 27 um 16:30

Osterhäschens Abenteuer

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

März
31
Di.
Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 31 um 15:30

Osterhäschens Abenteuer

 

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

 

Osterhäschens Abenteuer @ Europahaus Klagenfurt
März 31 um 16:30

Osterhäschens Abenteuer

Es war einmal eine Osterhasen-Mutter, die hatte sieben junge Hasenkinder. Sie alle hatten ein weiches Fell, zarte, schwarze Schnuppernäschen und lange Ohren. Welches von ihnen aber der rechte Osterhase werden sollte, das wusste die Mutter noch nicht.

Nun schickt sie der Reihe nach alle Sieben los, um eines der schönen bunten Ostereier zu den Kindern zu bringen. Auf dem Weg dorthin liegen aber allerlei Hindernisse und Verlockungen – vor allem für kleine, übermütige Hasen, und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Osterei heil ins Nestchen zu legen. Jeder Hase darf es versuchen – aber nur einer besteht alle Abenteuer und ist am Ende der rechte Osterhase!

Apr.
22
Mi.
Rumpelstilzchen @ Europahaus Klagenfurt
Apr. 22 um 15:30

Rumpelstilzchen

Es war einmal ein Müller, der war arm, aber er hatte eine schöne Tochter. Nun traf es sich, dass der Müller mit dem König zu sprechen kam, und um sich ein Ansehen zu geben, sagte er zu ihm: „ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen.“
Der König sprach zum Müller, „das ist eine Kunst, die mir wohl gefällt. Wenn deine Tochter so geschickt ist, wie du sagst, so bring sie morgen in mein Schloss, da will ich sie auf die Probe stellen.“ Als nun das Mädchen zu ihm gebracht ward, nahm er sie mit auf sein Schloss und führte sie in eine Kammer, die lag ganz voll Stroh, gab ihr Rad und Haspel und sprach „jetzt mache dich an die Arbeit, und wenn du diese Nacht durch bis morgen früh dieses Stroh nicht zu Gold versponnen hast, so musst du sterben.“ Darauf schloss er die Kammer selbst zu und sie blieb allein darin.

Deutung: Da saß nun die arme Müllerstochter und wusste um ihr Leben keinen Rat: sie verstand gar nichts davon, wie man Stroh zu Gold spinnen konnte, und ihre Angst ward immer größer, als sie endlich zu weinen anfing. Da ging auf einmal die Türe auf, und trat ein kleines Männlein herein …

Dieses kecke Rumpelstilzchen, sein geheimnisvoller Tanz ums Feuer, der fast mystisch anmutende Spruch: „Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind ….“ und die spannende Suche nach seinem Namen hat Generationen von Märchenliebhabern begeistert. Aber ob das zwiespältige – mitleidige wie fordernde – Wesen des Rumpelstilzchens jemals wirklich verstanden wurde? Dieses Märchen wirft viele Fragen auf – und gibt vielleicht eine Antwort: Wer den Namen einer „bösen Macht“ kennt, wer sich also einen Begriff von davon machen kann, hat schon halb gewonnen. Erkennen macht frei. So erlebt es zumindest die junge Königin, die ihr Kind schließlich doch behalten darf.

Apr.
27
Mo.
Der dicke, fette Pfannkuchen @ Europahaus Klagenfurt
Apr. 27 um 15:30

Der dicke, fette Pfannkuchen

 

Es waren einmal drei alte Weiber, die wollten einen Pfannkuchen machen. Sie kneteten einen süßen Teig, den backten sie von beiden Seiten bis er goldgelb war und gar herrlich duftete. Als er aber fertig war, richtete er sich in der Pfanne auf und lief den drei Weibern davon. Und ehe sie sich’s versahen, war der er schon im Wald verschwunden.

Für den Pfannkuchen beginnt nun eine abenteuerliche Flucht, denn vom Reh bis zum Wolf, von der Kuh bis zum Schwein wollen sich alle Tiere an ihm satt essen. Am Ende kreuzen auch noch zwei arme, hungrige Kinder seinen Weg. Wird der dicke, fette Pfannkuchen auch ihnen davonlaufen?

 

© 2026 TheaterServiceKärnten | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑