Termine

Okt.
8
Do.
Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 8 um 19:30
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Die Addams Family – Das Musical @ Congress Center Villach
Okt. 8 um 19:30

Amerikas skurrilste Familie ist mit einer neuen Geschichte zurück:
Die Addams leben in ihrem Haus im Central Park ein alles andere als gewöhnliches Leben voll Dunkelheit, Schmerz und Tod.
Doch das könnte sich bald ändern:
Wednesday, die Tochter der Familie Addams und ohne Zweifel die Prinzessin der Dunkelheit, ist erwachsen geworden und verliebt sich in einen hübschen, intelligenten jungen Mann aus einer respektablen Familie – einen Mann, wie ihn ihre Eltern noch nie zuvor getroffen haben.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, weiht Wednesday ihren Vater in ihr Geheimnis ein und fleht ihn an, ihrer Mutter nichts zu erzählen. Nun muss Gomez Addams etwas tun, was er noch nie zuvor getan hat – ein Geheimnis vor seiner geliebten Ehefrau Morticia bewahren.

Und die nächste Katastrophe steht gleich ins Haus:
An diesem Abend sollen sich die Familien kennenlernen und Wednesday wünscht sich nur einen ganz normalen Abend ohne besondere Vorkommnisse, doch alles kommt anders als geplant …

Okt.
9
Fr.
Aida @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 9 um 19:30

Aida | Oper von Giuseppe Verdi | Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette
Regie: Aron Stiehl Bühne: Thomas Stingl Kostüme: Emmanuela Cossar Choreographie: Sabine Arthold Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Markus Hänsel
Schauspiel: Anna Princeva, Yunuet Laguna, Vasyl Solodkyy, Ruzana Grigorian, Tommi Hakala, Giorgi Chelidze, Gosh Sargsyan, Tetjana Prybura, Woohyun Park
Inhalt: Große Melodien, prunkvolleMassenszenen, ein exotischer Handlungsort – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Spätwerk Aida seit über 150 Jahren zu einer der faszinierendsten Schöpfungen der Opernliteratur machen. Doch der szenische und musikalische Bombast bildet den Hintergrund für ein einfühlsames Plädoyer, das – in den Worten Dmitri Schostakowitschs – »die Unterdrücker entlarvt und Mitleid mit den Opfern wachruft«.

Den Auftrag zur Komposition der Oper erteilte 1869 der Vizekönig von Ägypten, Ismail Pascha, der die uralte Geschichte seines Landes in den Dienst der Verherrlichung seiner Dynastie stellen und mit dem Namen des berühmtesten Komponisten seiner Zeit
schmücken wollte. Verdi, seit jeher ausgesprochen skeptisch gegenüber allen Formen institutionalisierter Macht, ließ sich ungern vor diesen politischen Karren spannen, erkannte aber das theatrale Potential des Stoffes. Im Zentrum der Handlung steht der ägyptische Feldherr Radamès. Im Konflikt zwischen seiner Liebe zur äthiopischen Prinzessin Aida, deren Volk er militärisch besiegt hat, und seinen politischen Pflichten kann er weder der einen noch der anderen Seite gerecht werden. Mit musikalischer Feinzeichnung auf der einen und pompöser Staatsinszenierung auf der anderen Seite zeigt Verdi, wie Liebe und Vertrauen in der Gewalt eines unbarmherzigen Machtapparates nur um den Preis des Todes bestehen können.

Inszenieren wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und intimem Kammerspiel Intendant Aron Stiehl, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Bühnenbild und Kostüme werden von den hauseigenen Künstler*innen Thomas Stingl und Emmanuela Cossar entworfen.

Die Addams Family – Das Musical @ Congress Center Villach
Okt. 9 um 19:30

Amerikas skurrilste Familie ist mit einer neuen Geschichte zurück:
Die Addams leben in ihrem Haus im Central Park ein alles andere als gewöhnliches Leben voll Dunkelheit, Schmerz und Tod.
Doch das könnte sich bald ändern:
Wednesday, die Tochter der Familie Addams und ohne Zweifel die Prinzessin der Dunkelheit, ist erwachsen geworden und verliebt sich in einen hübschen, intelligenten jungen Mann aus einer respektablen Familie – einen Mann, wie ihn ihre Eltern noch nie zuvor getroffen haben.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, weiht Wednesday ihren Vater in ihr Geheimnis ein und fleht ihn an, ihrer Mutter nichts zu erzählen. Nun muss Gomez Addams etwas tun, was er noch nie zuvor getan hat – ein Geheimnis vor seiner geliebten Ehefrau Morticia bewahren.

Und die nächste Katastrophe steht gleich ins Haus:
An diesem Abend sollen sich die Familien kennenlernen und Wednesday wünscht sich nur einen ganz normalen Abend ohne besondere Vorkommnisse, doch alles kommt anders als geplant …

Okt.
10
Sa.
Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 10 um 19:30
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Okt.
14
Mi.
Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 14 um 19:30
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Okt.
15
Do.
Aida @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 15 um 19:30

Aida | Oper von Giuseppe Verdi | Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette
Regie: Aron Stiehl Bühne: Thomas Stingl Kostüme: Emmanuela Cossar Choreographie: Sabine Arthold Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Markus Hänsel
Schauspiel: Anna Princeva, Yunuet Laguna, Vasyl Solodkyy, Ruzana Grigorian, Tommi Hakala, Giorgi Chelidze, Gosh Sargsyan, Tetjana Prybura, Woohyun Park
Inhalt: Große Melodien, prunkvolleMassenszenen, ein exotischer Handlungsort – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Spätwerk Aida seit über 150 Jahren zu einer der faszinierendsten Schöpfungen der Opernliteratur machen. Doch der szenische und musikalische Bombast bildet den Hintergrund für ein einfühlsames Plädoyer, das – in den Worten Dmitri Schostakowitschs – »die Unterdrücker entlarvt und Mitleid mit den Opfern wachruft«.

Den Auftrag zur Komposition der Oper erteilte 1869 der Vizekönig von Ägypten, Ismail Pascha, der die uralte Geschichte seines Landes in den Dienst der Verherrlichung seiner Dynastie stellen und mit dem Namen des berühmtesten Komponisten seiner Zeit
schmücken wollte. Verdi, seit jeher ausgesprochen skeptisch gegenüber allen Formen institutionalisierter Macht, ließ sich ungern vor diesen politischen Karren spannen, erkannte aber das theatrale Potential des Stoffes. Im Zentrum der Handlung steht der ägyptische Feldherr Radamès. Im Konflikt zwischen seiner Liebe zur äthiopischen Prinzessin Aida, deren Volk er militärisch besiegt hat, und seinen politischen Pflichten kann er weder der einen noch der anderen Seite gerecht werden. Mit musikalischer Feinzeichnung auf der einen und pompöser Staatsinszenierung auf der anderen Seite zeigt Verdi, wie Liebe und Vertrauen in der Gewalt eines unbarmherzigen Machtapparates nur um den Preis des Todes bestehen können.

Inszenieren wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und intimem Kammerspiel Intendant Aron Stiehl, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Bühnenbild und Kostüme werden von den hauseigenen Künstler*innen Thomas Stingl und Emmanuela Cossar entworfen.

Okt.
20
Di.
Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 20 um 19:30
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Okt.
21
Mi.
Aida @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 21 um 19:30

Aida | Oper von Giuseppe Verdi | Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette
Regie: Aron Stiehl Bühne: Thomas Stingl Kostüme: Emmanuela Cossar Choreographie: Sabine Arthold Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Markus Hänsel
Schauspiel: Anna Princeva, Yunuet Laguna, Vasyl Solodkyy, Ruzana Grigorian, Tommi Hakala, Giorgi Chelidze, Gosh Sargsyan, Tetjana Prybura, Woohyun Park
Inhalt: Große Melodien, prunkvolleMassenszenen, ein exotischer Handlungsort – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Spätwerk Aida seit über 150 Jahren zu einer der faszinierendsten Schöpfungen der Opernliteratur machen. Doch der szenische und musikalische Bombast bildet den Hintergrund für ein einfühlsames Plädoyer, das – in den Worten Dmitri Schostakowitschs – »die Unterdrücker entlarvt und Mitleid mit den Opfern wachruft«.

Den Auftrag zur Komposition der Oper erteilte 1869 der Vizekönig von Ägypten, Ismail Pascha, der die uralte Geschichte seines Landes in den Dienst der Verherrlichung seiner Dynastie stellen und mit dem Namen des berühmtesten Komponisten seiner Zeit
schmücken wollte. Verdi, seit jeher ausgesprochen skeptisch gegenüber allen Formen institutionalisierter Macht, ließ sich ungern vor diesen politischen Karren spannen, erkannte aber das theatrale Potential des Stoffes. Im Zentrum der Handlung steht der ägyptische Feldherr Radamès. Im Konflikt zwischen seiner Liebe zur äthiopischen Prinzessin Aida, deren Volk er militärisch besiegt hat, und seinen politischen Pflichten kann er weder der einen noch der anderen Seite gerecht werden. Mit musikalischer Feinzeichnung auf der einen und pompöser Staatsinszenierung auf der anderen Seite zeigt Verdi, wie Liebe und Vertrauen in der Gewalt eines unbarmherzigen Machtapparates nur um den Preis des Todes bestehen können.

Inszenieren wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und intimem Kammerspiel Intendant Aron Stiehl, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Bühnenbild und Kostüme werden von den hauseigenen Künstler*innen Thomas Stingl und Emmanuela Cossar entworfen.

Okt.
23
Fr.
Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 23 um 19:30
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Okt.
28
Mi.
Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 28 um 19:30
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Okt.
29
Do.
Così fan tutte @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 29 um 19:30
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter
REGIE: Nilufar K. Münzing
BÜHNE: Britta Lammers
KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner
DRAMATURGIE: Markus Hänsel
SCHAUSPIEL:
Lucia Tumminelli, Martina Baroni, Darwin Prakash, Samuel Stopford, Luisa Mordel,
Nikolay Borchev
u.a.
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
REGIEASSISTENZ: Ela Schmid
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Petra Pfleger
INSPIZIENZ: Michael Flaschberger

INHALT: Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.

Okt.
30
Fr.
Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 30 um 19:30
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Okt.
31
Sa.
Così fan tutte @ Stadttheater Klagenfurt
Okt. 31 um 19:30
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter
REGIE: Nilufar K. Münzing
BÜHNE: Britta Lammers
KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner
DRAMATURGIE: Markus Hänsel
SCHAUSPIEL:
Lucia Tumminelli, Martina Baroni, Darwin Prakash, Samuel Stopford, Luisa Mordel,
Nikolay Borchev
u.a.
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
REGIEASSISTENZ: Ela Schmid
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Petra Pfleger
INSPIZIENZ: Michael Flaschberger

INHALT: Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.

Nov.
4
Mi.
Così fan tutte @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 4 um 19:30
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter
REGIE: Nilufar K. Münzing
BÜHNE: Britta Lammers
KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner
DRAMATURGIE: Markus Hänsel
SCHAUSPIEL:
Lucia Tumminelli, Martina Baroni, Darwin Prakash, Samuel Stopford, Luisa Mordel,
Nikolay Borchev
u.a.
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
REGIEASSISTENZ: Ela Schmid
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Petra Pfleger
INSPIZIENZ: Michael Flaschberger

INHALT: Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.

Nov.
5
Do.
Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 5 um 19:30
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Nov.
7
Sa.
Aida @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 7 um 19:30

Aida | Oper von Giuseppe Verdi | Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette
Regie: Aron Stiehl Bühne: Thomas Stingl Kostüme: Emmanuela Cossar Choreographie: Sabine Arthold Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Markus Hänsel
Schauspiel: Anna Princeva, Yunuet Laguna, Vasyl Solodkyy, Ruzana Grigorian, Tommi Hakala, Giorgi Chelidze, Gosh Sargsyan, Tetjana Prybura, Woohyun Park
Inhalt: Große Melodien, prunkvolleMassenszenen, ein exotischer Handlungsort – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Spätwerk Aida seit über 150 Jahren zu einer der faszinierendsten Schöpfungen der Opernliteratur machen. Doch der szenische und musikalische Bombast bildet den Hintergrund für ein einfühlsames Plädoyer, das – in den Worten Dmitri Schostakowitschs – »die Unterdrücker entlarvt und Mitleid mit den Opfern wachruft«.

Den Auftrag zur Komposition der Oper erteilte 1869 der Vizekönig von Ägypten, Ismail Pascha, der die uralte Geschichte seines Landes in den Dienst der Verherrlichung seiner Dynastie stellen und mit dem Namen des berühmtesten Komponisten seiner Zeit
schmücken wollte. Verdi, seit jeher ausgesprochen skeptisch gegenüber allen Formen institutionalisierter Macht, ließ sich ungern vor diesen politischen Karren spannen, erkannte aber das theatrale Potential des Stoffes. Im Zentrum der Handlung steht der ägyptische Feldherr Radamès. Im Konflikt zwischen seiner Liebe zur äthiopischen Prinzessin Aida, deren Volk er militärisch besiegt hat, und seinen politischen Pflichten kann er weder der einen noch der anderen Seite gerecht werden. Mit musikalischer Feinzeichnung auf der einen und pompöser Staatsinszenierung auf der anderen Seite zeigt Verdi, wie Liebe und Vertrauen in der Gewalt eines unbarmherzigen Machtapparates nur um den Preis des Todes bestehen können.

Inszenieren wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und intimem Kammerspiel Intendant Aron Stiehl, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Bühnenbild und Kostüme werden von den hauseigenen Künstler*innen Thomas Stingl und Emmanuela Cossar entworfen.

Nov.
8
So.
Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 8 um 15:00
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Nov.
10
Di.
Così fan tutte @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 10 um 19:30
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter
REGIE: Nilufar K. Münzing
BÜHNE: Britta Lammers
KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner
DRAMATURGIE: Markus Hänsel
SCHAUSPIEL:
Lucia Tumminelli, Martina Baroni, Darwin Prakash, Samuel Stopford, Luisa Mordel,
Nikolay Borchev
u.a.
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
REGIEASSISTENZ: Ela Schmid
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Petra Pfleger
INSPIZIENZ: Michael Flaschberger

INHALT: Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.

Nov.
11
Mi.
Aida @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 11 um 19:30

Aida | Oper von Giuseppe Verdi | Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette
Regie: Aron Stiehl Bühne: Thomas Stingl Kostüme: Emmanuela Cossar Choreographie: Sabine Arthold Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Markus Hänsel
Schauspiel: Anna Princeva, Yunuet Laguna, Vasyl Solodkyy, Ruzana Grigorian, Tommi Hakala, Giorgi Chelidze, Gosh Sargsyan, Tetjana Prybura, Woohyun Park
Inhalt: Große Melodien, prunkvolleMassenszenen, ein exotischer Handlungsort – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Spätwerk Aida seit über 150 Jahren zu einer der faszinierendsten Schöpfungen der Opernliteratur machen. Doch der szenische und musikalische Bombast bildet den Hintergrund für ein einfühlsames Plädoyer, das – in den Worten Dmitri Schostakowitschs – »die Unterdrücker entlarvt und Mitleid mit den Opfern wachruft«.

Den Auftrag zur Komposition der Oper erteilte 1869 der Vizekönig von Ägypten, Ismail Pascha, der die uralte Geschichte seines Landes in den Dienst der Verherrlichung seiner Dynastie stellen und mit dem Namen des berühmtesten Komponisten seiner Zeit
schmücken wollte. Verdi, seit jeher ausgesprochen skeptisch gegenüber allen Formen institutionalisierter Macht, ließ sich ungern vor diesen politischen Karren spannen, erkannte aber das theatrale Potential des Stoffes. Im Zentrum der Handlung steht der ägyptische Feldherr Radamès. Im Konflikt zwischen seiner Liebe zur äthiopischen Prinzessin Aida, deren Volk er militärisch besiegt hat, und seinen politischen Pflichten kann er weder der einen noch der anderen Seite gerecht werden. Mit musikalischer Feinzeichnung auf der einen und pompöser Staatsinszenierung auf der anderen Seite zeigt Verdi, wie Liebe und Vertrauen in der Gewalt eines unbarmherzigen Machtapparates nur um den Preis des Todes bestehen können.

Inszenieren wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und intimem Kammerspiel Intendant Aron Stiehl, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Bühnenbild und Kostüme werden von den hauseigenen Künstler*innen Thomas Stingl und Emmanuela Cossar entworfen.

Nov.
13
Fr.
Così fan tutte @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 13 um 19:30
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter
REGIE: Nilufar K. Münzing
BÜHNE: Britta Lammers
KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner
DRAMATURGIE: Markus Hänsel
SCHAUSPIEL:
Lucia Tumminelli, Martina Baroni, Darwin Prakash, Samuel Stopford, Luisa Mordel,
Nikolay Borchev
u.a.
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
REGIEASSISTENZ: Ela Schmid
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Petra Pfleger
INSPIZIENZ: Michael Flaschberger

INHALT: Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.

Nov.
14
Sa.
Aida @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 14 um 19:30

Aida | Oper von Giuseppe Verdi | Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette
Regie: Aron Stiehl Bühne: Thomas Stingl Kostüme: Emmanuela Cossar Choreographie: Sabine Arthold Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Markus Hänsel
Schauspiel: Anna Princeva, Yunuet Laguna, Vasyl Solodkyy, Ruzana Grigorian, Tommi Hakala, Giorgi Chelidze, Gosh Sargsyan, Tetjana Prybura, Woohyun Park
Inhalt: Große Melodien, prunkvolleMassenszenen, ein exotischer Handlungsort – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Spätwerk Aida seit über 150 Jahren zu einer der faszinierendsten Schöpfungen der Opernliteratur machen. Doch der szenische und musikalische Bombast bildet den Hintergrund für ein einfühlsames Plädoyer, das – in den Worten Dmitri Schostakowitschs – »die Unterdrücker entlarvt und Mitleid mit den Opfern wachruft«.

Den Auftrag zur Komposition der Oper erteilte 1869 der Vizekönig von Ägypten, Ismail Pascha, der die uralte Geschichte seines Landes in den Dienst der Verherrlichung seiner Dynastie stellen und mit dem Namen des berühmtesten Komponisten seiner Zeit
schmücken wollte. Verdi, seit jeher ausgesprochen skeptisch gegenüber allen Formen institutionalisierter Macht, ließ sich ungern vor diesen politischen Karren spannen, erkannte aber das theatrale Potential des Stoffes. Im Zentrum der Handlung steht der ägyptische Feldherr Radamès. Im Konflikt zwischen seiner Liebe zur äthiopischen Prinzessin Aida, deren Volk er militärisch besiegt hat, und seinen politischen Pflichten kann er weder der einen noch der anderen Seite gerecht werden. Mit musikalischer Feinzeichnung auf der einen und pompöser Staatsinszenierung auf der anderen Seite zeigt Verdi, wie Liebe und Vertrauen in der Gewalt eines unbarmherzigen Machtapparates nur um den Preis des Todes bestehen können.

Inszenieren wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und intimem Kammerspiel Intendant Aron Stiehl, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Bühnenbild und Kostüme werden von den hauseigenen Künstler*innen Thomas Stingl und Emmanuela Cossar entworfen.

Nov.
19
Do.
Rosa Riedl Schutzgespenst @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 19 um 14:30

REGIE: Sabine Kristof-Kranzelbinder
BÜHNE: Thomas Mörschbacher
KOSTÜME: Michaela Wuggenig
MUSIKALISCHE LEITUNG UND KOMPOSITION: Mira Gregorič
MUSIKTEXTE: Yasmo
DRAMATURGIE: Sylvia Brandl
SCHAUSPIEL: Julia Stemberger, Hanna Kogler, Ida Golda, Karin Yoko Jochum,
Michael Kristof-Kranzelbinder, Philipp Stix
BÜHNENMUSIKERIN: Yasmo
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSITENZ: Julia Rauter
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Rosa Riedl Schutzgespenst
von Christine Nöstlinger / Bühnenfassung von Sabine Kristof-Kranzelbinder / Musik von Mira Gregorič / Songtexte von YASMO

»Schau Madl«, flüsterte die Rosa dicht an Nastis Ohr, »ob Engel oder Gespenst, Hauptsach, der Schutz ist dabei! Auf den kommt es doch an, oder net?«

Nasti ist elf Jahre alt und hat vor allem Angst: vorm Alleinsein, vor finsteren Räumen, vor Hunden – sie hat immer Angst. Da bekommt sie plötzlich Hilfe – von Rosa Riedl – ihres Zeichens ein couragiertes »Schutzgespenst« mit dem Herzen am rechten Fleck. Einst war sie Hausmeisterin in einem Wiener Gemeindebau. 1938 war Rosa sehr wütend darüber, dass die Nazis Herrn Fischl gezwungen haben, die Straße mit einer Zahnbürste zu putzen. Als sie über die Straße laufen und ihm helfen wollte, hat sie die Straßenbahn übersehen und wurde totgefahren. Seither ist sie ein Gespenst, das sich unermüdlich für Gerechtigkeit einsetzt und nun energisch in Nastis Leben eingreift. Natürlich bleiben in Nastis Umfeld gewisse spukhafte Vorkommnisse nicht lange verborgen, aber glücklicherweise ist Rosa Riedl allen nach kurzem Schreck sympathisch. Doch dann verschwindet sie durch ein Missgeschick und Nasti muss all ihre Ängste überwinden und ihrem Schutzgespenst helfen.

Liebevoll und mit viel Humor erzählt die große österreichische Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger in dem 1979 erschienenen und mit dem Österreichischen Jugendbuchpreis ausgezeichneten Roman von Gerechtigkeit, Freundschaft und der Notwendigkeit, sich für andere stark zu machen. Sabine Kristof-Kranzelbinder hat den phantastischen Roman dramatisiert und wird ihre eigene Bühnenfassung in ihrem Regiedebüt am Stadttheater Klagenfurt für unser junges Publikum in Szene setzen. Musikalisch werden ihr Mira Gregorič und YASMO zur Seite stehen. Für die Rolle der Rosa Riedl konnten wir Julia Stemberger gewinnen.

Nov.
20
Fr.
Rosa Riedl Schutzgespenst @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 20 um 10:30

REGIE: Sabine Kristof-Kranzelbinder
BÜHNE: Thomas Mörschbacher
KOSTÜME: Michaela Wuggenig
MUSIKALISCHE LEITUNG UND KOMPOSITION: Mira Gregorič
MUSIKTEXTE: Yasmo
DRAMATURGIE: Sylvia Brandl
SCHAUSPIEL: Julia Stemberger, Hanna Kogler, Ida Golda, Karin Yoko Jochum,
Michael Kristof-Kranzelbinder, Philipp Stix
BÜHNENMUSIKERIN: Yasmo
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSITENZ: Julia Rauter
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Rosa Riedl Schutzgespenst
von Christine Nöstlinger / Bühnenfassung von Sabine Kristof-Kranzelbinder / Musik von Mira Gregorič / Songtexte von YASMO

»Schau Madl«, flüsterte die Rosa dicht an Nastis Ohr, »ob Engel oder Gespenst, Hauptsach, der Schutz ist dabei! Auf den kommt es doch an, oder net?«

Nasti ist elf Jahre alt und hat vor allem Angst: vorm Alleinsein, vor finsteren Räumen, vor Hunden – sie hat immer Angst. Da bekommt sie plötzlich Hilfe – von Rosa Riedl – ihres Zeichens ein couragiertes »Schutzgespenst« mit dem Herzen am rechten Fleck. Einst war sie Hausmeisterin in einem Wiener Gemeindebau. 1938 war Rosa sehr wütend darüber, dass die Nazis Herrn Fischl gezwungen haben, die Straße mit einer Zahnbürste zu putzen. Als sie über die Straße laufen und ihm helfen wollte, hat sie die Straßenbahn übersehen und wurde totgefahren. Seither ist sie ein Gespenst, das sich unermüdlich für Gerechtigkeit einsetzt und nun energisch in Nastis Leben eingreift. Natürlich bleiben in Nastis Umfeld gewisse spukhafte Vorkommnisse nicht lange verborgen, aber glücklicherweise ist Rosa Riedl allen nach kurzem Schreck sympathisch. Doch dann verschwindet sie durch ein Missgeschick und Nasti muss all ihre Ängste überwinden und ihrem Schutzgespenst helfen.

Liebevoll und mit viel Humor erzählt die große österreichische Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger in dem 1979 erschienenen und mit dem Österreichischen Jugendbuchpreis ausgezeichneten Roman von Gerechtigkeit, Freundschaft und der Notwendigkeit, sich für andere stark zu machen. Sabine Kristof-Kranzelbinder hat den phantastischen Roman dramatisiert und wird ihre eigene Bühnenfassung in ihrem Regiedebüt am Stadttheater Klagenfurt für unser junges Publikum in Szene setzen. Musikalisch werden ihr Mira Gregorič und YASMO zur Seite stehen. Für die Rolle der Rosa Riedl konnten wir Julia Stemberger gewinnen.

Così fan tutte @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 20 um 19:30
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter
REGIE: Nilufar K. Münzing
BÜHNE: Britta Lammers
KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner
DRAMATURGIE: Markus Hänsel
SCHAUSPIEL:
Lucia Tumminelli, Martina Baroni, Darwin Prakash, Samuel Stopford, Luisa Mordel,
Nikolay Borchev
u.a.
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
REGIEASSISTENZ: Ela Schmid
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Petra Pfleger
INSPIZIENZ: Michael Flaschberger

INHALT: Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.

Nov.
21
Sa.
Rosa Riedl Schutzgespenst @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 21 um 10:30

REGIE: Sabine Kristof-Kranzelbinder
BÜHNE: Thomas Mörschbacher
KOSTÜME: Michaela Wuggenig
MUSIKALISCHE LEITUNG UND KOMPOSITION: Mira Gregorič
MUSIKTEXTE: Yasmo
DRAMATURGIE: Sylvia Brandl
SCHAUSPIEL: Julia Stemberger, Hanna Kogler, Ida Golda, Karin Yoko Jochum,
Michael Kristof-Kranzelbinder, Philipp Stix
BÜHNENMUSIKERIN: Yasmo
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSITENZ: Julia Rauter
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Rosa Riedl Schutzgespenst
von Christine Nöstlinger / Bühnenfassung von Sabine Kristof-Kranzelbinder / Musik von Mira Gregorič / Songtexte von YASMO

»Schau Madl«, flüsterte die Rosa dicht an Nastis Ohr, »ob Engel oder Gespenst, Hauptsach, der Schutz ist dabei! Auf den kommt es doch an, oder net?«

Nasti ist elf Jahre alt und hat vor allem Angst: vorm Alleinsein, vor finsteren Räumen, vor Hunden – sie hat immer Angst. Da bekommt sie plötzlich Hilfe – von Rosa Riedl – ihres Zeichens ein couragiertes »Schutzgespenst« mit dem Herzen am rechten Fleck. Einst war sie Hausmeisterin in einem Wiener Gemeindebau. 1938 war Rosa sehr wütend darüber, dass die Nazis Herrn Fischl gezwungen haben, die Straße mit einer Zahnbürste zu putzen. Als sie über die Straße laufen und ihm helfen wollte, hat sie die Straßenbahn übersehen und wurde totgefahren. Seither ist sie ein Gespenst, das sich unermüdlich für Gerechtigkeit einsetzt und nun energisch in Nastis Leben eingreift. Natürlich bleiben in Nastis Umfeld gewisse spukhafte Vorkommnisse nicht lange verborgen, aber glücklicherweise ist Rosa Riedl allen nach kurzem Schreck sympathisch. Doch dann verschwindet sie durch ein Missgeschick und Nasti muss all ihre Ängste überwinden und ihrem Schutzgespenst helfen.

Liebevoll und mit viel Humor erzählt die große österreichische Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger in dem 1979 erschienenen und mit dem Österreichischen Jugendbuchpreis ausgezeichneten Roman von Gerechtigkeit, Freundschaft und der Notwendigkeit, sich für andere stark zu machen. Sabine Kristof-Kranzelbinder hat den phantastischen Roman dramatisiert und wird ihre eigene Bühnenfassung in ihrem Regiedebüt am Stadttheater Klagenfurt für unser junges Publikum in Szene setzen. Musikalisch werden ihr Mira Gregorič und YASMO zur Seite stehen. Für die Rolle der Rosa Riedl konnten wir Julia Stemberger gewinnen.

Der Diener zweier Herren @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 21 um 19:30
REGIE: Ronny Jakubaschk
BÜHNE: Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr
MUSIK: Manuel Thielen
DRAMATURGIE: Hans Mrak
SCHAUSPIEL: Dominik Warta, Bettina Schwarz, Doris Hindinger, Rudi Widerhofer,
Vincent Lyssewski, Raphaela Möst, Thomas Frank, Arthur Klemt, Alexander Jagsch
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Der Diener zweier Herren
Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren,  doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen.

Nov.
26
Do.
Così fan tutte @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 26 um 19:30
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter
REGIE: Nilufar K. Münzing
BÜHNE: Britta Lammers
KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner
DRAMATURGIE: Markus Hänsel
SCHAUSPIEL:
Lucia Tumminelli, Martina Baroni, Darwin Prakash, Samuel Stopford, Luisa Mordel,
Nikolay Borchev
u.a.
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
REGIEASSISTENZ: Ela Schmid
BÜHNENBILDASSISTENZ: Leo Bauer
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Petra Pfleger
INSPIZIENZ: Michael Flaschberger

INHALT: Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.

Nov.
27
Fr.
Rosa Riedl Schutzgespenst @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 27 um 10:30

REGIE: Sabine Kristof-Kranzelbinder
BÜHNE: Thomas Mörschbacher
KOSTÜME: Michaela Wuggenig
MUSIKALISCHE LEITUNG UND KOMPOSITION: Mira Gregorič
MUSIKTEXTE: Yasmo
DRAMATURGIE: Sylvia Brandl
SCHAUSPIEL: Julia Stemberger, Hanna Kogler, Ida Golda, Karin Yoko Jochum,
Michael Kristof-Kranzelbinder, Philipp Stix
BÜHNENMUSIKERIN: Yasmo
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSITENZ: Julia Rauter
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Rosa Riedl Schutzgespenst
von Christine Nöstlinger / Bühnenfassung von Sabine Kristof-Kranzelbinder / Musik von Mira Gregorič / Songtexte von YASMO

»Schau Madl«, flüsterte die Rosa dicht an Nastis Ohr, »ob Engel oder Gespenst, Hauptsach, der Schutz ist dabei! Auf den kommt es doch an, oder net?«

Nasti ist elf Jahre alt und hat vor allem Angst: vorm Alleinsein, vor finsteren Räumen, vor Hunden – sie hat immer Angst. Da bekommt sie plötzlich Hilfe – von Rosa Riedl – ihres Zeichens ein couragiertes »Schutzgespenst« mit dem Herzen am rechten Fleck. Einst war sie Hausmeisterin in einem Wiener Gemeindebau. 1938 war Rosa sehr wütend darüber, dass die Nazis Herrn Fischl gezwungen haben, die Straße mit einer Zahnbürste zu putzen. Als sie über die Straße laufen und ihm helfen wollte, hat sie die Straßenbahn übersehen und wurde totgefahren. Seither ist sie ein Gespenst, das sich unermüdlich für Gerechtigkeit einsetzt und nun energisch in Nastis Leben eingreift. Natürlich bleiben in Nastis Umfeld gewisse spukhafte Vorkommnisse nicht lange verborgen, aber glücklicherweise ist Rosa Riedl allen nach kurzem Schreck sympathisch. Doch dann verschwindet sie durch ein Missgeschick und Nasti muss all ihre Ängste überwinden und ihrem Schutzgespenst helfen.

Liebevoll und mit viel Humor erzählt die große österreichische Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger in dem 1979 erschienenen und mit dem Österreichischen Jugendbuchpreis ausgezeichneten Roman von Gerechtigkeit, Freundschaft und der Notwendigkeit, sich für andere stark zu machen. Sabine Kristof-Kranzelbinder hat den phantastischen Roman dramatisiert und wird ihre eigene Bühnenfassung in ihrem Regiedebüt am Stadttheater Klagenfurt für unser junges Publikum in Szene setzen. Musikalisch werden ihr Mira Gregorič und YASMO zur Seite stehen. Für die Rolle der Rosa Riedl konnten wir Julia Stemberger gewinnen.

Rosa Riedl Schutzgespenst @ Stadttheater Klagenfurt
Nov. 27 um 14:30

REGIE: Sabine Kristof-Kranzelbinder
BÜHNE: Thomas Mörschbacher
KOSTÜME: Michaela Wuggenig
MUSIKALISCHE LEITUNG UND KOMPOSITION: Mira Gregorič
MUSIKTEXTE: Yasmo
DRAMATURGIE: Sylvia Brandl
SCHAUSPIEL: Julia Stemberger, Hanna Kogler, Ida Golda, Karin Yoko Jochum,
Michael Kristof-Kranzelbinder, Philipp Stix
BÜHNENMUSIKERIN: Yasmo
REGIEASSISTENZ: Kara Liebhart
BÜHNENBILDASSITENZ: Julia Rauter
KOSTÜMBILDASSISTENZ: Andrea Grezko
SOUFFLAGE: Theresa Mößler
INSPIZIENZ: Dieter Krammer

INHALT: Rosa Riedl Schutzgespenst
von Christine Nöstlinger / Bühnenfassung von Sabine Kristof-Kranzelbinder / Musik von Mira Gregorič / Songtexte von YASMO

»Schau Madl«, flüsterte die Rosa dicht an Nastis Ohr, »ob Engel oder Gespenst, Hauptsach, der Schutz ist dabei! Auf den kommt es doch an, oder net?«

Nasti ist elf Jahre alt und hat vor allem Angst: vorm Alleinsein, vor finsteren Räumen, vor Hunden – sie hat immer Angst. Da bekommt sie plötzlich Hilfe – von Rosa Riedl – ihres Zeichens ein couragiertes »Schutzgespenst« mit dem Herzen am rechten Fleck. Einst war sie Hausmeisterin in einem Wiener Gemeindebau. 1938 war Rosa sehr wütend darüber, dass die Nazis Herrn Fischl gezwungen haben, die Straße mit einer Zahnbürste zu putzen. Als sie über die Straße laufen und ihm helfen wollte, hat sie die Straßenbahn übersehen und wurde totgefahren. Seither ist sie ein Gespenst, das sich unermüdlich für Gerechtigkeit einsetzt und nun energisch in Nastis Leben eingreift. Natürlich bleiben in Nastis Umfeld gewisse spukhafte Vorkommnisse nicht lange verborgen, aber glücklicherweise ist Rosa Riedl allen nach kurzem Schreck sympathisch. Doch dann verschwindet sie durch ein Missgeschick und Nasti muss all ihre Ängste überwinden und ihrem Schutzgespenst helfen.

Liebevoll und mit viel Humor erzählt die große österreichische Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger in dem 1979 erschienenen und mit dem Österreichischen Jugendbuchpreis ausgezeichneten Roman von Gerechtigkeit, Freundschaft und der Notwendigkeit, sich für andere stark zu machen. Sabine Kristof-Kranzelbinder hat den phantastischen Roman dramatisiert und wird ihre eigene Bühnenfassung in ihrem Regiedebüt am Stadttheater Klagenfurt für unser junges Publikum in Szene setzen. Musikalisch werden ihr Mira Gregorič und YASMO zur Seite stehen. Für die Rolle der Rosa Riedl konnten wir Julia Stemberger gewinnen.

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