Orfeo ed Euridice
Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck / Libretto von Ranieri de’ Calzabigi / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.
Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen, Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe.
Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt.
TOP DOGS von Urs Widmer
Regie: Günther Hollauf
Kostüme, Assistenz: Anita Dörfler
Technik: Alexander Probst
Schauspiel: Sonja Heinz, Katharina Himmel, Marion Hollauf, Doris Puschmann, Mareidi Zimmer, Mario Cas, Lukas Ceru, Alexander Khabir, Franz Petautschnig, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo Zimmer
Inhalt: Entlassen – was nun? Eben noch an den Hebeln der Macht, treffen sich acht Top Dogs in einem „Outplacement-Center“, einer Einrichtung für entlassene Führungskräfte. Erst wird verdrängt und versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, doch langsam schwinden Selbstvertrauen und Zuversicht und sie lassen in ihr unterkühltes Manager-Seelenleben blicken….
Das Schauspiel „Top Dogs“ wurde 1996 in Zürich uraufgeführt. 2026 – genau 30 Jahre später – ist „Top Dogs“ in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise erneut von erschreckender Aktualität und wirft einen ironischen und hintergründigen Blick auf unsere Arbeitswelt.
TOP DOGS | Schauspiel von Urs Widmer
Regie: Günther Hollauf Schauspiel: Sonja Heinz, Katharina Himmel, Marion Hollauf, Doris Puschmann, Mareidi Zimmer, Mario Cas, Lukas Ceru, Alexander Khabir, Franz Petautschnig, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo Zimmer
Inhalt: Entlassen – was nun? Eben noch an den Heben der Macht, treffen sich acht Top Dogs in einem „Outplacement-Center“, einer Einrichtung für entlassenen Führungskräfte. Erst wird verdrängt und versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, doch langsam schwinden Selbstvertrauen und Zuversicht und sie lassen in ihr interkühltes Manager-Seelenleben blicken …
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Opa spinnt | Schwank von Erich Koch (Originaltitel: Fam. Metzger spielt verrückt), Bieler Verlag
Regie: Peter Rutrecht Schauspiel: Peter Rutrecht, Elvira Gupper, Martin Dohr, Doris Rutrecht, Roswitha Leopold, Karl Heinz Salzmann, Marie Christin Friesacher, Beatrice Six, Gerhard Dohr
Inhalt: OPA-Hugo hat versprochen, Linda, seiner Schwiegertochter, das Haus zu überschreiben. Dafür hat sie gelobt, ihn bei Krankheit zu pflegen. Um sie auf die Probe zu stellen, stellt er sich verrückt. Unterstützt wird er dabei von Gerda, seiner Nachbarin. Diese misstraut den Schwüren von Linda, zumal Hugos Sohn Fritz in der Ehe nichts zu melden hat. Er ist Linda und deren mit im Haus lebenden Schwester Wanda nicht gewachsen. Hugo hat jedoch die Rechnung ohne Julius und Gisela gemacht. Diese Irren sind als Ärzte verkleidet aus der Anstalt ausgebrochen. Ihre „Untersuchungen“ lassen zunächst Hugo wirklich verrückt werden, ehe er durch einen zweiten Schlag wieder normal wird. Er stellt sich jedoch weiter blöd und muss feststellen, dass Linda und Wanda schlimme Pläne mit ihm haben. Sie schrecken vor keiner Gemeinheit zurück, um ihm das Haus und das Geld abnehmen zu können. Dann wollen sie ihn ins Heim geben. Doch mit Hilfe des Notars, kann er ihre Absichten durchkreuzen. Nur sein Enkel Bernd und dessen Freundin Doris halten zu ihm. Doris leidet unter den Folgen einer Schaumparty. Ihre Schwangerschaft, für die Wanda und Linda Hugo verantwortlich machen wollen, führt aber Bernd und Doris schließlich zusammen. Als Julius und Gisela ihre „Untersuchungen“ fortsetzen, fallen ihnen auch Wanda und Linda zum Opfer. Nach einem Fehlschlag Giselas, glaubt Julius, er sei der Bundeskanzler. Bevor die ganze Familie verrückkt wird, sorgt Doris für Ordnung. Sie bringt Julius und Gisela in die Anstalt zurück. Fritz begleitet Linda und Wanda auch dort hin. Er selbst zieht in eine Wohnung neben der Anstalt. Denn Hugo hat Bernd das Haus überschrieben, weil er zu Gerda zieht. Vorher fliegt er aber noch mit ihr nach Paris. Er will sie dort heiraten. In Paris hofft auch Doris auf einen Heiratsantrag von Bernd. Verrückt genug dafür wäre er jetzt.
Die Eingeborenen von Maria Blut
Schauspiel nach dem Roman von Maria Lazar / Dramatisierung von Martina Gredler
Das idyllische Dorf Maria Blut mit seiner Wallfahrtskapelle liegt ein paar Zugstunden vor Wien. Es sind die 1930er Jahre, Ständestaat und Bürgerkrieg, Dollfuß ist Bundeskanzler, und die Eingeborenen des »österreichischen Lourdes« sind in Unruhe. Die Konservenfabrik schließt, der Chef Schellbach versucht, die Bevölkerung dazu zu bewegen, in sein neues Produkt, die Raumkraft, zu investieren. Viele geben ihr letztes Erspartes dafür. Als sich Schellbach während eines Volksfestes erschießt, entwickelt sich eine ungeheure Dynamik: Die angeblich Schuldigen sind schnell gefunden – und für die wird es brandgefährlich.
Die Wiener Schriftstellerin Maria Lazar gehört zu den hellsichtigsten literarischen Stimmen ihrer Zeit. In kurzen, packenden und sprachlich brillanten Szenen entwirft sie herrlich schräge Figuren, die am Vorabend des Nationalsozialismus zwischen Marienkult, Wunderglauben, Verschwörungstheorien und Nationalismus aufgerieben werden, und macht – wie ihr Zeitgenosse Ödön von Horváth – die Ursprünge des Faschismus im Milieu der Zukurzgekommenen aus.
Für die Regisseurin Martina Gredler ist dies die dritte Arbeit am Stadttheater. Ihre Blicke auf die Flüchtenden in Horváths Figaro und die Ausgegrenzten in Sperrs Jagdszenen, erweitert sie nun um den Fokus auf die antisemitisch Attackierten in Maria Lazars fiktivem Provinzdorf.
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Opa spinnt | Schwank von Erich Koch (Originaltitel: Fam. Metzger spielt verrückt), Bieler Verlag
Regie: Peter Rutrecht Schauspiel: Peter Rutrecht, Elvira Gupper, Martin Dohr, Doris Rutrecht, Roswitha Leopold, Karl Heinz Salzmann, Marie Christin Friesacher, Beatrice Six, Gerhard Dohr
Inhalt: OPA-Hugo hat versprochen, Linda, seiner Schwiegertochter, das Haus zu überschreiben. Dafür hat sie gelobt, ihn bei Krankheit zu pflegen. Um sie auf die Probe zu stellen, stellt er sich verrückt. Unterstützt wird er dabei von Gerda, seiner Nachbarin. Diese misstraut den Schwüren von Linda, zumal Hugos Sohn Fritz in der Ehe nichts zu melden hat. Er ist Linda und deren mit im Haus lebenden Schwester Wanda nicht gewachsen. Hugo hat jedoch die Rechnung ohne Julius und Gisela gemacht. Diese Irren sind als Ärzte verkleidet aus der Anstalt ausgebrochen. Ihre „Untersuchungen“ lassen zunächst Hugo wirklich verrückt werden, ehe er durch einen zweiten Schlag wieder normal wird. Er stellt sich jedoch weiter blöd und muss feststellen, dass Linda und Wanda schlimme Pläne mit ihm haben. Sie schrecken vor keiner Gemeinheit zurück, um ihm das Haus und das Geld abnehmen zu können. Dann wollen sie ihn ins Heim geben. Doch mit Hilfe des Notars, kann er ihre Absichten durchkreuzen. Nur sein Enkel Bernd und dessen Freundin Doris halten zu ihm. Doris leidet unter den Folgen einer Schaumparty. Ihre Schwangerschaft, für die Wanda und Linda Hugo verantwortlich machen wollen, führt aber Bernd und Doris schließlich zusammen. Als Julius und Gisela ihre „Untersuchungen“ fortsetzen, fallen ihnen auch Wanda und Linda zum Opfer. Nach einem Fehlschlag Giselas, glaubt Julius, er sei der Bundeskanzler. Bevor die ganze Familie verrückkt wird, sorgt Doris für Ordnung. Sie bringt Julius und Gisela in die Anstalt zurück. Fritz begleitet Linda und Wanda auch dort hin. Er selbst zieht in eine Wohnung neben der Anstalt. Denn Hugo hat Bernd das Haus überschrieben, weil er zu Gerda zieht. Vorher fliegt er aber noch mit ihr nach Paris. Er will sie dort heiraten. In Paris hofft auch Doris auf einen Heiratsantrag von Bernd. Verrückt genug dafür wäre er jetzt.
Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.
Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.
Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied , und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.
Deutung: Viele Menschen begegnen uns im Leben, umgeben von einer Hülle, die ihr wahres Wesen verbirgt. Nicht immer sind sie so sympathisch und gutmütig, wie der dicke schwarze Bär hier im Märchen – und doch gibt es seltene Momente, wo auch wir bei unseren Mitmenschen so etwas wie „Gold“ durchschimmern sehen. Tatsächlich sind das oft Situationen des Abschiednehmens, die den Alltag nebensächlich erscheinen lassen und den Blick frei machen für das Eigentliche, das Wesenhafte, das Liebenswerte des Anderen. Mitunter ist uns die Gnade dieses besonderen Erkennens aber auch erst im letzten Abschiednehmen gegeben – dann, wenn ein Mensch stirbt. Nun, hier im Märchen handelt es sich nur um eine vorübergehende Trennung. In der Zwischenzeit haben die Mädchen einiges zu durchleben, das ihre Tugendhaftigkeit auf harte Proben stellt. Aber am Ende kommt es zur Vermählung der beiden Mädchen mit dem Königssohn und seinem Bruder. Und der Zwerg, der habgierig seine Schätze beiseite räumen wollte, verliert diese – und sein Leben.
Die Eingeborenen von Maria Blut
Schauspiel nach dem Roman von Maria Lazar / Dramatisierung von Martina Gredler
Das idyllische Dorf Maria Blut mit seiner Wallfahrtskapelle liegt ein paar Zugstunden vor Wien. Es sind die 1930er Jahre, Ständestaat und Bürgerkrieg, Dollfuß ist Bundeskanzler, und die Eingeborenen des »österreichischen Lourdes« sind in Unruhe. Die Konservenfabrik schließt, der Chef Schellbach versucht, die Bevölkerung dazu zu bewegen, in sein neues Produkt, die Raumkraft, zu investieren. Viele geben ihr letztes Erspartes dafür. Als sich Schellbach während eines Volksfestes erschießt, entwickelt sich eine ungeheure Dynamik: Die angeblich Schuldigen sind schnell gefunden – und für die wird es brandgefährlich.
Die Wiener Schriftstellerin Maria Lazar gehört zu den hellsichtigsten literarischen Stimmen ihrer Zeit. In kurzen, packenden und sprachlich brillanten Szenen entwirft sie herrlich schräge Figuren, die am Vorabend des Nationalsozialismus zwischen Marienkult, Wunderglauben, Verschwörungstheorien und Nationalismus aufgerieben werden, und macht – wie ihr Zeitgenosse Ödön von Horváth – die Ursprünge des Faschismus im Milieu der Zukurzgekommenen aus.
Für die Regisseurin Martina Gredler ist dies die dritte Arbeit am Stadttheater. Ihre Blicke auf die Flüchtenden in Horváths Figaro und die Ausgegrenzten in Sperrs Jagdszenen, erweitert sie nun um den Fokus auf die antisemitisch Attackierten in Maria Lazars fiktivem Provinzdorf.
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Orfeo ed Euridice
Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck / Libretto von Ranieri de’ Calzabigi / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.
Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen, Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe.
Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt.
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+
„Flöckchen, der Schneemann“ ab 2 ½+
TOP DOGS von Urs Widmer
Regie: Günther Hollauf
Kostüme, Assistenz: Anita Dörfler
Technik: Alexander Probst
Schauspiel: Sonja Heinz, Katharina Himmel, Marion Hollauf, Doris Puschmann, Mareidi Zimmer, Mario Cas, Lukas Ceru, Alexander Khabir, Franz Petautschnig, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo Zimmer
Inhalt: Entlassen – was nun? Eben noch an den Hebeln der Macht, treffen sich acht Top Dogs in einem „Outplacement-Center“, einer Einrichtung für entlassene Führungskräfte. Erst wird verdrängt und versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, doch langsam schwinden Selbstvertrauen und Zuversicht und sie lassen in ihr unterkühltes Manager-Seelenleben blicken….
Das Schauspiel „Top Dogs“ wurde 1996 in Zürich uraufgeführt. 2026 – genau 30 Jahre später – ist „Top Dogs“ in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise erneut von erschreckender Aktualität und wirft einen ironischen und hintergründigen Blick auf unsere Arbeitswelt.
TOP DOGS | Schauspiel von Urs Widmer
Regie: Günther Hollauf Schauspiel: Sonja Heinz, Katharina Himmel, Marion Hollauf, Doris Puschmann, Mareidi Zimmer, Mario Cas, Lukas Ceru, Alexander Khabir, Franz Petautschnig, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo Zimmer
Inhalt: Entlassen – was nun? Eben noch an den Heben der Macht, treffen sich acht Top Dogs in einem „Outplacement-Center“, einer Einrichtung für entlassenen Führungskräfte. Erst wird verdrängt und versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, doch langsam schwinden Selbstvertrauen und Zuversicht und sie lassen in ihr interkühltes Manager-Seelenleben blicken …
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Die Eingeborenen von Maria Blut
Schauspiel nach dem Roman von Maria Lazar / Dramatisierung von Martina Gredler
Das idyllische Dorf Maria Blut mit seiner Wallfahrtskapelle liegt ein paar Zugstunden vor Wien. Es sind die 1930er Jahre, Ständestaat und Bürgerkrieg, Dollfuß ist Bundeskanzler, und die Eingeborenen des »österreichischen Lourdes« sind in Unruhe. Die Konservenfabrik schließt, der Chef Schellbach versucht, die Bevölkerung dazu zu bewegen, in sein neues Produkt, die Raumkraft, zu investieren. Viele geben ihr letztes Erspartes dafür. Als sich Schellbach während eines Volksfestes erschießt, entwickelt sich eine ungeheure Dynamik: Die angeblich Schuldigen sind schnell gefunden – und für die wird es brandgefährlich.
Die Wiener Schriftstellerin Maria Lazar gehört zu den hellsichtigsten literarischen Stimmen ihrer Zeit. In kurzen, packenden und sprachlich brillanten Szenen entwirft sie herrlich schräge Figuren, die am Vorabend des Nationalsozialismus zwischen Marienkult, Wunderglauben, Verschwörungstheorien und Nationalismus aufgerieben werden, und macht – wie ihr Zeitgenosse Ödön von Horváth – die Ursprünge des Faschismus im Milieu der Zukurzgekommenen aus.
Für die Regisseurin Martina Gredler ist dies die dritte Arbeit am Stadttheater. Ihre Blicke auf die Flüchtenden in Horváths Figaro und die Ausgegrenzten in Sperrs Jagdszenen, erweitert sie nun um den Fokus auf die antisemitisch Attackierten in Maria Lazars fiktivem Provinzdorf.
Samstag, der 13. | Kriminalkomödie von Alexandra & Roman Frankl
Regie: Heinrich Baumgartner Schauspiel: Nataleen Kirchauer, Christian Habich, Tobias Eiselt, Claudia Wirnsberger, Franziska Sussitz-Habich, Michael Eybl, Michael Kuglitsch
Inhalt: Diese Komödie aus der Feder von Alexandra & Roman Frankl besticht durch rasante Dialoge, jede Menge Situationskomik, absurde Wendungen und ein Ensemble schräger Figuren – wobei eines von Anfang an klar ist: Verdächtig sind hier wirklich alle – außer einem: dem Gärtner. Denn der wird an einem ganz normalen Samstag im Hause Schubert tot, genau genommen erstochen, aufgefunden. Was also zunächst nach einem harmlosen Familiennachmittag aussieht, kippt binnen Sekunden in ein turbulentes Ermittlungschaos. Jeder hätte ein Motiv, jede und jeder etwas zu verbergen – und niemand ist so unschuldig, wie er oder sie gern wäre. Zwischen Eheproblemen, alten Familiengeheimnissen, überraschendem Besuch und zunehmender Nervosität schaukelt sich die Situation immer weiter hoch. Für zusätzliche Verwirrung sorgt ein Nachbar, der eigentlich nur Milch ausborgen wollte – und sich ganz nebenbei als berühmter Polizeiinspektor entpuppt. Inspektor Nowak ermittelt unkonventionell, stellt unbequeme Fragen und bringt mit jeder Enthüllung neue Absurditäten ans Licht. Die Masken fallen, die Dialoge werden schneller, bissiger und immer komischer – und mit jedem Klingeln an der Tür wächst das Chaos weiter.
TOP DOGS von Urs Widmer
Regie: Günther Hollauf
Kostüme, Assistenz: Anita Dörfler
Technik: Alexander Probst
Schauspiel: Sonja Heinz, Katharina Himmel, Marion Hollauf, Doris Puschmann, Mareidi Zimmer, Mario Cas, Lukas Ceru, Alexander Khabir, Franz Petautschnig, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo Zimmer
Inhalt: Entlassen – was nun? Eben noch an den Hebeln der Macht, treffen sich acht Top Dogs in einem „Outplacement-Center“, einer Einrichtung für entlassene Führungskräfte. Erst wird verdrängt und versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, doch langsam schwinden Selbstvertrauen und Zuversicht und sie lassen in ihr unterkühltes Manager-Seelenleben blicken….
Das Schauspiel „Top Dogs“ wurde 1996 in Zürich uraufgeführt. 2026 – genau 30 Jahre später – ist „Top Dogs“ in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise erneut von erschreckender Aktualität und wirft einen ironischen und hintergründigen Blick auf unsere Arbeitswelt.
TOP DOGS | Schauspiel von Urs Widmer
Regie: Günther Hollauf Schauspiel: Sonja Heinz, Katharina Himmel, Marion Hollauf, Doris Puschmann, Mareidi Zimmer, Mario Cas, Lukas Ceru, Alexander Khabir, Franz Petautschnig, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo Zimmer
Inhalt: Entlassen – was nun? Eben noch an den Heben der Macht, treffen sich acht Top Dogs in einem „Outplacement-Center“, einer Einrichtung für entlassenen Führungskräfte. Erst wird verdrängt und versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, doch langsam schwinden Selbstvertrauen und Zuversicht und sie lassen in ihr interkühltes Manager-Seelenleben blicken …
Der Weg zum Glück | Ein humorvoll absurder Sparziergang durch ein Leben von Ingrid Lausund
Regie: Michael Weger Schauspiel: Frankie Feutl, Lisa Billicsich
Inhalt: Ein Schauspieler auf dem Weg, kreuz und quer durch den Theaterraum. Er kann nicht mehr stillstehen und durchmisst dabei ein Leben in wechselnden Schritten. Ingrid Lausund hat mit diesem liebenswürdigen Leerläufer eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.
Ladies Night | Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten
Regie: Hannes Fojan Schauspiel: Hannes Fojan, Dieter Nagelschmied, Florian Wiegele, Marco Pöcher, Manuel Lexer , Franz Zehentner
Inhalt: Drei Freunde in einer egnlischen Industriestaddt haben keinerlei Aussicht auf einen regulären Job. Auch im Privatleben mangelt es an Glück. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schulden und ehelichen Scherbenhaufen eines Tages den Entschluss, sich eine ganz neue Existenz mit einer professionellen Show zu schaffen. Als „Die Wilden Stiere“ wollen sie eine Männer-Showtanzgruppe gründen. Das Casting beginnt, denn Mittänzer werden dringend gesucht.
Opa spinnt | Schwank von Erich Koch (Originaltitel: Fam. Metzger spielt verrückt), Bieler Verlag
Regie: Peter Rutrecht Schauspiel: Peter Rutrecht, Elvira Gupper, Martin Dohr, Doris Rutrecht, Roswitha Leopold, Karl Heinz Salzmann, Marie Christin Friesacher, Beatrice Six, Gerhard Dohr
Inhalt: OPA-Hugo hat versprochen, Linda, seiner Schwiegertochter, das Haus zu überschreiben. Dafür hat sie gelobt, ihn bei Krankheit zu pflegen. Um sie auf die Probe zu stellen, stellt er sich verrückt. Unterstützt wird er dabei von Gerda, seiner Nachbarin. Diese misstraut den Schwüren von Linda, zumal Hugos Sohn Fritz in der Ehe nichts zu melden hat. Er ist Linda und deren mit im Haus lebenden Schwester Wanda nicht gewachsen. Hugo hat jedoch die Rechnung ohne Julius und Gisela gemacht. Diese Irren sind als Ärzte verkleidet aus der Anstalt ausgebrochen. Ihre „Untersuchungen“ lassen zunächst Hugo wirklich verrückt werden, ehe er durch einen zweiten Schlag wieder normal wird. Er stellt sich jedoch weiter blöd und muss feststellen, dass Linda und Wanda schlimme Pläne mit ihm haben. Sie schrecken vor keiner Gemeinheit zurück, um ihm das Haus und das Geld abnehmen zu können. Dann wollen sie ihn ins Heim geben. Doch mit Hilfe des Notars, kann er ihre Absichten durchkreuzen. Nur sein Enkel Bernd und dessen Freundin Doris halten zu ihm. Doris leidet unter den Folgen einer Schaumparty. Ihre Schwangerschaft, für die Wanda und Linda Hugo verantwortlich machen wollen, führt aber Bernd und Doris schließlich zusammen. Als Julius und Gisela ihre „Untersuchungen“ fortsetzen, fallen ihnen auch Wanda und Linda zum Opfer. Nach einem Fehlschlag Giselas, glaubt Julius, er sei der Bundeskanzler. Bevor die ganze Familie verrückkt wird, sorgt Doris für Ordnung. Sie bringt Julius und Gisela in die Anstalt zurück. Fritz begleitet Linda und Wanda auch dort hin. Er selbst zieht in eine Wohnung neben der Anstalt. Denn Hugo hat Bernd das Haus überschrieben, weil er zu Gerda zieht. Vorher fliegt er aber noch mit ihr nach Paris. Er will sie dort heiraten. In Paris hofft auch Doris auf einen Heiratsantrag von Bernd. Verrückt genug dafür wäre er jetzt.
Eva-Maria und Rainer-Maria sitzen beim Frühstück. Beide
sind im Morgenmantel, Rainer-Maria macht einen
übernächtigten Eindruck, Eva-Maria ist munter und
scheint glücklich und zufrieden.
Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah | Lustspiel von Carsten Schreier, Plausus Theaterverlag
Regie: Claudia Maier Schauspiel: Christoph Puchholzer, Claudia Maier, Elisabeth Fleißner, Franz Oberrainer, Anna Zechner, Gerda Fleißner, Dietmar Ruschitzka, Martin Schmalzer
Inhalt: Bürgermeister Reiner steckt tief in der Tinte: Seine Ehefrau Hilde hat ihn knallhart vor die Tür gesetzt, sodass er nun seine Nächte notgedrungen in seinem Amtszimmer fristen muss. So wird das Gemeindeamt zur Bühne seiner schlechten Laune, die Hausmeister Klausi und seine Sekretärin Regina ausbaden müssen, obwohl sie ihn andauernd vor der nörgelnden Paula und dem trotteligen Postboten Tom abschirmen. Ausgerechnet jetzt steht die feierliche Einweihung seines neuen Büros an, zu der sich der Bischof höchstpersönlich angekündigt hat. Als Reiner während der Vorbereitungen einen Unfall erleidet, ergreifen Hilde und Regina die Gelegenheit, Reiner einen ordentlichen Denkzettel zu verpassen! Das Chaos bricht aus: Klausi wird zum Bürgermeister und sorgt für Verwechslungen der Extraklasse, während Reiner als vermeintlicher Geist durch das Gemeindeamt irrt. Wird Reiner aus diesem turbulenten Durcheinander lernen? Die Antwort liegt in der Glaskugel… Hallelujah!
Männergrippe – Lebst du noch oder stirbst du schon | Komödie von Jennifer Hülser
Regie: Siegfried Gönitzer Schauspiel: Renate Zernig, Günther Stippich, Astrid Stippich, Gerwald Kucher, Helga Wutscher, Karl Wutscher, Anita Brand, Birgit Darmann, Evamaria Orieschnig
Inhalt: Anna und Alexandra sind glücklich verheiratet und freuen sich auf das Wochenende. Anna trifft nach vielen Jahren endlich auf ihre beste Freundin Isabell aus Kindheitstagen und möchte mit ihr ein paar entspannte Tage verbringen und in alten Erinnerungen schwelgen. Alexander hingegen hat sich mit seinem Kumpel Thomas zum Angeln verabredet – Männerwochenende Deluxe, sozusagen, doch dann erwischt Alexander eine schwere Form der Männergrippe und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf das heimische Sofa zu schleppen und zu leiden. Natürlich steht ihm sein Kumpel dabei mit sämtlichem Verständnis und Rat und Tat zur Seite – schließlich ist mit dieser Krankheit nicht zu spaßen. Schnell wird die Mama beauftragt, Hühnersuppe zu kochen, uund die Hausärztin der Familie konsultiert. Anna ist bereits der Verzweiflung nah, wollte sie doch nur ein schönes Wochenende mit ihrer Freundin verbringen, als die Bestatterin des Instituts „Klappe zu“ auftaucht, um die Details der bevorstehenden Beerdigung zu besprechen. Alexander, mittlerweile völlig panisch, bereitet sich auf seine letzten Stunden vor. Da wird dann kurzerhand von Thomas das Angeln ins Wohnzimmer verlegt und der Alkohol muss natürlich auch in Strömen fließen. Anna hingegen fragt sich, warum plötzlich eine ganze Garde am Ableben ihres Mannes interessiert ist, oder betrügt dieser sie etwa? Mal ganz davon abgesehen, dass die Männer es geschafft haben, ihr Haus in eine einzige Müllhalde zu verwandeln und ihre Schwiegermutter sie mit Vorwürfen bombardiert, fragt man sich irgendwann … lebst du noch oder stirbst du schon?!
Samstag, der 13. | Kriminalkomödie von Alexandra & Roman Frankl
Regie: Heinrich Baumgartner Schauspiel: Nataleen Kirchauer, Christian Habich, Tobias Eiselt, Claudia Wirnsberger, Franziska Sussitz-Habich, Michael Eybl, Michael Kuglitsch
Inhalt: Diese Komödie aus der Feder von Alexandra & Roman Frankl besticht durch rasante Dialoge, jede Menge Situationskomik, absurde Wendungen und ein Ensemble schräger Figuren – wobei eines von Anfang an klar ist: Verdächtig sind hier wirklich alle – außer einem: dem Gärtner. Denn der wird an einem ganz normalen Samstag im Hause Schubert tot, genau genommen erstochen, aufgefunden. Was also zunächst nach einem harmlosen Familiennachmittag aussieht, kippt binnen Sekunden in ein turbulentes Ermittlungschaos. Jeder hätte ein Motiv, jede und jeder etwas zu verbergen – und niemand ist so unschuldig, wie er oder sie gern wäre. Zwischen Eheproblemen, alten Familiengeheimnissen, überraschendem Besuch und zunehmender Nervosität schaukelt sich die Situation immer weiter hoch. Für zusätzliche Verwirrung sorgt ein Nachbar, der eigentlich nur Milch ausborgen wollte – und sich ganz nebenbei als berühmter Polizeiinspektor entpuppt. Inspektor Nowak ermittelt unkonventionell, stellt unbequeme Fragen und bringt mit jeder Enthüllung neue Absurditäten ans Licht. Die Masken fallen, die Dialoge werden schneller, bissiger und immer komischer – und mit jedem Klingeln an der Tür wächst das Chaos weiter.