Termine

Juni
5
Fr.
Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) @ Komödie am Schiff
Juni 5 um 20:00

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) | Musikalisch komödiantische Annäherung an Sisis Leben von Frank Piotraschke | Wiederaufnahme
Regie: Frank Piotraschke Schauspiel: Isabella Weger, Michael Kuglitsch
Inhalt: Frank Piotraschke nimmt sich dem Leben der Kaiserin Sisi an. Am besonderen Spielort am fahrenden Schiff parodieren, tanzen und singen sich die DarstellerInnen durch die unzähligen Rollen des Sisi-Universums. Die unzähligen ausverkauften Vorstellungen 2025 bringen nun SISI 2026 zurück!

 

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo @ theaterHALLE 11, Klagenfurt
Juni 5 um 20:00

JTK – Junges Theater Klagenfurt: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo | nach den Berichten von Christiane F.
Regie: Angie Mautz Schauspiel: Julia Hammerl, Philipp Maximilian König, Marie Lisa Korb, Gabriela Zaucher
Ensemble: Alexander Dukhanov, Chiara Eß, Solea Gallob, Sebastian Gutschi, Irmgard Hecher, Joel Hedenik, Balvrae Jedlitschka, Melissa Jung, Jonathan Mautz, Lilith Mondschein, Liam-Eliah Schneider, Emilia Waczaunek, Sarah Welte, Engelbert Wuttej, Elias Martin Zois
Inhalt: Mit 11 Haschisch. Mit 12 LSD. Mit 13 Heroin. Die 13-jährige Christiane F. wächst in Berlin auf und rutscht immer tiefer in eine Welt, die sie nicht mehr loslässt. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen sucht sie nach Nähe und Halt. Sie landet in der Drogenwelt des berüchtigten Bahnhof Zoo, wo aus ersten Versuchen schnell bitterer Ernst wird. Das Stück basiert auf Berichten der jugendlichen Drogensüchtigen Christiane F., die in den späten 1970er Jahren aus Gesprächen mit dem Stern-Magazin hervorgingen und sie weltberühmt machte.

 

Juni
6
Sa.
Pippi Langstrumpf @ iKULT Klagenfurt
Juni 6 um 16:00

Pippi Langstrumpf | von Astrid Lindgren und Georg Riedel, Bühnenverlag Weitendorf
Schauspiel: Valentin Knopper-Spitzer, Katharina Knopper-Spitzer, Noah Janesch, Eliah Neurath, Philemon Knopper, Seraphina Knopper, Cornelius Knopper, Paula Hagg, Xenia Hagg, Felicitas Hagg, Amy De Quartel, Keano De Quartel, Jonathan Mathis, Johannes Mathis
Inhalt: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Ephraims Tochter Langstrumpf mischt auf! Sie steckt alle in die Tasche und ihre Nasenspitze in die Sahnetorte beim Kaffeekränzchen. Sie tanzt mit Dieben Schottisch, spielt mit Polizisten fangen, lernt die Plutimikation und findet Klapperschlangen weitaus sympathischer als das lästige Frl. Prysselius.

 

Hello, Dolly! @ Stadttheater Klagenfurt
Juni 6 um 19:30

Hello, Dolly!

Eine musikalische Komödie / Musik und Gesangstexte von Jerry Herman / Buch von Michael Stewart nach »The Matchmaker« von Thornton Wilder / Deutsch von Robert Gilbert

Heiratsvermittlerin vermittelt sich selbst – so könnte man die Geschichte von Jerry Hermans Erfolgsmusical in aller Knappheit zusammenfassen. Die lebenslustige Witwe Dolly Meyer verdingt sich darin als Eheanbahnerin mit sensationeller Erfolgsquote. Kein Wunder, dass der äußerst schwer vermittelbare Horace Vandergelder aus dem New Yorker Vorort Yonkers sich an sie  wendet, nachdem er beschlossen hat, zu heiraten. Vandergelder ist zwar reich, doch ausgesprochen kauzig und hält alle Menschen für Idiot*innen – sich selbst natürlich ausgenommen. Dolly fasst schnell den Plan, den Unternehmer selbst zu heiraten, verschafft ihm jedoch zunächst ein Date mit der Hutmacherin Irene Molloy in New York. Während Vandergelder »geschäftlich«  verreist, beschließen seine Angestellten Cornelius und Barnaby, die sturmfreie Zeit für einen Ausflug in die Großstadt zu nutzen – wo es sie als Erstes in Mrs. Molloys Hutladen verschlägt, in dem ihr Chef gerade auf Frauenschau geht. So hat Dolly alle Hände voll zu tun, um die Situation zu moderieren …

Nach La cage aux folles präsentiert das Stadttheater Klagenfurt einen weiteren Musical-Hit aus der Feder von Jerry Herman, der über eine Bearbeitung von Thornton Wilder auf die Posse Einen Jux will er sich machen von Johann Nestroy zurückgeht. Neben überragenden Shownummern wie Put On Your Sunday Clothes und dem Titelsong Hello, Dolly! lebt dieses Musical von der Ausdruckskraft der beiden Hauptcharaktere, die in dieser Produktion von Tim Grobe und Carin Filipčić verkörpert werden.

Lei lossn oder Letzte Generation der Kärntner Seele? @ Garten der Villa For Forest, Klagenfurt
Juni 6 um 19:30

Theaterkollektiv Urangst mit Vergnügen & Verein Innenhofkultur: Lei lossn oder Letzte Generation der Kärntner Seele?
Ensemble: Magda Kropiunig, Aleksander Tolmaier, Ludwig Michael, Dietmar Pickl, Martin Sadounik, Verena Weiss
Inhalt: Eine allegorische Seelenschau jenseits von Selbstmitleid und Verantwortungslosigkeit. Ausgangspunkt ist der 5. April 1938, als KärntnerInnen vor dem Balkon des Hotels Sandwirth in Klagenfurt Adolf Hitler zujubelten und die Kärntner Seele verschleuderten. Im Stück wird diese historische Szene zum Ursprungsmythos: Ein mythisches Karawanken-Pantheon straft das Land mit sieben Plagen und stellt ein Ultimatum. Wird den Weissagungen des Orakels Obirion nicht Folge geleistet, bleibt nur noch Zeit bis 2027 – danach droht die Auslöschung des schönen Kärntens durch den Meteorit Karantor…

 

Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde @ Heunburg Theater, Haimburg
Juni 6 um 20:00

Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde  | Christine Lavant & Werner Berg | Biodram von Daniel Pascal nach dem Briefwechsel „Über fallenden Stern“
Regie: Andreas Ickelsheimer
Schauspiel: Valerie Anna Gruber, Daniel Pascal, Peggy Forma, Markus Fisher
Inhalt: Die erste, schicksalhafte Begegnung entfacht eine Liebe – mit deren Nachklang Christine Lavant und Werner Berg umzugehen versuchen. Zwischen Leidenschaft, Verantwortung, Gewissensbissen und Hoffnung auf eine Nähe, die es nicht geben kann, liegen Verletzungen und Freude. Die herzzerreißende Situation verwandelt sich in ihren Texten und seinen Bildern zu bedeutsamsten Werken der österreichischen Kunst. Ein Theaterabend, der, aus Originaltexten, die Geschichte von Lavant und Berg zum Leben erweckt.

 

 

 

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) @ Komödie am Schiff
Juni 6 um 20:00

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) | Musikalisch komödiantische Annäherung an Sisis Leben von Frank Piotraschke | Wiederaufnahme
Regie: Frank Piotraschke Schauspiel: Isabella Weger, Michael Kuglitsch
Inhalt: Frank Piotraschke nimmt sich dem Leben der Kaiserin Sisi an. Am besonderen Spielort am fahrenden Schiff parodieren, tanzen und singen sich die DarstellerInnen durch die unzähligen Rollen des Sisi-Universums. Die unzähligen ausverkauften Vorstellungen 2025 bringen nun SISI 2026 zurück!

 

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo @ theaterHALLE 11, Klagenfurt
Juni 6 um 20:00

JTK – Junges Theater Klagenfurt: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo | nach den Berichten von Christiane F.
Regie: Angie Mautz Schauspiel: Julia Hammerl, Philipp Maximilian König, Marie Lisa Korb, Gabriela Zaucher
Ensemble: Alexander Dukhanov, Chiara Eß, Solea Gallob, Sebastian Gutschi, Irmgard Hecher, Joel Hedenik, Balvrae Jedlitschka, Melissa Jung, Jonathan Mautz, Lilith Mondschein, Liam-Eliah Schneider, Emilia Waczaunek, Sarah Welte, Engelbert Wuttej, Elias Martin Zois
Inhalt: Mit 11 Haschisch. Mit 12 LSD. Mit 13 Heroin. Die 13-jährige Christiane F. wächst in Berlin auf und rutscht immer tiefer in eine Welt, die sie nicht mehr loslässt. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen sucht sie nach Nähe und Halt. Sie landet in der Drogenwelt des berüchtigten Bahnhof Zoo, wo aus ersten Versuchen schnell bitterer Ernst wird. Das Stück basiert auf Berichten der jugendlichen Drogensüchtigen Christiane F., die in den späten 1970er Jahren aus Gesprächen mit dem Stern-Magazin hervorgingen und sie weltberühmt machte.

 

Juni
8
Mo.
Das Eselein @ Europahaus Klagenfurt
Juni 8 um 15:30

Das Eselein

Es lebte einmal ein König und eine Königin, die waren reich und hatten alles, was sie sich wünschten, nur keine Kinder. Endlich erfüllte Gott ihre Wünsche; als das Kind aber zur Welt kam, sah’s nicht aus wie ein Menschenkind, sondern war ein junges Eselein. Wie die Mutter das erblickte, fing ihr Jammer und Geschrei erst recht an, sie hätte lieber gar kein Kind gehabt als einen Esel. Der König aber sprach: „Hat Gott ihn gegeben, soll er auch mein Sohn und Erbe sein.“ Also ward das Eselein aufgezogen. Es war fröhlicher Art, sprang herum, spielte und hatte besonders seine Lust an der Musik, so dass es zu einem berühmten Spielmann ging und sprach: „Lehre mich deine Kunst, dass ich so gut die Laute schlagen kann als du.“

Deutung: Ein König und eine Königin bekommen endlich das langersehnte Kind – doch zum Entsetzen der Mutter ist es kein Menschenkind, sondern ein kleines Eselein. Während die Mutter mit dem Schicksal noch hadert und jammert, sie hätte lieber gar kein Kind gehabt als einen Esel, fügt sich der Vater in Gottes Willen und achtet den Sohn trotz seiner Tiergestalt als seinen rechtmäßigen Thronfolger.

Und das Eselein selbst?

Im Märchen heißt es, es war fröhlicher Art und hatte seine besondere Freude an der Musik. Es fühlt nichts Falsches an seiner Natur und verlebt unbekümmert die Jahre seiner Kindheit. Es lernt sogar, die Laute zu spielen – übt fleißig und beharrlich, bis es das Instrument so gut wie sein Meister beherrscht.

Noch ist es eins mit sich und der Welt, noch lebt es ohne Zweifel und Selbstkritik und geht ganz in seinem Wesen auf. Aber wie bei vielen Heranwachsenden während der Pubertät erkennt auch das Eselein im Verlauf der Geschichte, dass es anders als alle anderen ist – und das verunsichert, macht einsam und traurig. Es zieht in seinem Kummer von zuhause fort, hinaus in die Welt.

Doch das „junge Herrlein“ hatte ja in frühen Jahren das Glück, sich mit seinem besonderen Talent verbinden zu können – oder anders ausgedrückt: Es hatte Gelegenheit, seine Einzigartigkeit auf positive Weise zu erfahren und zu entwickeln. Das gibt ihm schließlich die Selbstsicherheit und den Mut, an den Hof eines fremden Königs zu gehen und Einlass zu begehren.

Es weiß von sich, dass es „kein gewöhnliches Stalleselein“ ist und fordert, was ihm seiner Meinung nach zusteht: niemand Geringeres als die Königstochter. Auch die junge Prinzessin stößt sich nicht an seiner Eselsgestalt, auch sie nimmt ihn, wie er ist – und so kann er – zunächst nur in der Dunkelheit der Nacht, im Verborgenen – letztendlich aber dauerhaft sein, was er in der Tiefe seines Wesens immer schon ist: ein schöner Königssohn. „Nun siehst du,“ sprach er, „wer ich bin, und siehst auch, dass ich deiner nicht unwert war.“

So lässt sich das Märchen als Bild für eine Entwicklungsgeschichte sehen, als Beispiel für eine besonders gut gelungene Selbstfindung durch bedingungslose Annahme und Selbstannahme des Protagonisten. Und es ist fast nicht anders denkbar, als dass letztlich „der gute Anfang auch ein gutes Ende nimmt“. Der Prinz und seine Braut leben fortan in aller Herrlichkeit.

Juni
9
Di.
Hello, Dolly! @ Stadttheater Klagenfurt
Juni 9 um 19:30

Hello, Dolly!

Eine musikalische Komödie / Musik und Gesangstexte von Jerry Herman / Buch von Michael Stewart nach »The Matchmaker« von Thornton Wilder / Deutsch von Robert Gilbert

Heiratsvermittlerin vermittelt sich selbst – so könnte man die Geschichte von Jerry Hermans Erfolgsmusical in aller Knappheit zusammenfassen. Die lebenslustige Witwe Dolly Meyer verdingt sich darin als Eheanbahnerin mit sensationeller Erfolgsquote. Kein Wunder, dass der äußerst schwer vermittelbare Horace Vandergelder aus dem New Yorker Vorort Yonkers sich an sie  wendet, nachdem er beschlossen hat, zu heiraten. Vandergelder ist zwar reich, doch ausgesprochen kauzig und hält alle Menschen für Idiot*innen – sich selbst natürlich ausgenommen. Dolly fasst schnell den Plan, den Unternehmer selbst zu heiraten, verschafft ihm jedoch zunächst ein Date mit der Hutmacherin Irene Molloy in New York. Während Vandergelder »geschäftlich«  verreist, beschließen seine Angestellten Cornelius und Barnaby, die sturmfreie Zeit für einen Ausflug in die Großstadt zu nutzen – wo es sie als Erstes in Mrs. Molloys Hutladen verschlägt, in dem ihr Chef gerade auf Frauenschau geht. So hat Dolly alle Hände voll zu tun, um die Situation zu moderieren …

Nach La cage aux folles präsentiert das Stadttheater Klagenfurt einen weiteren Musical-Hit aus der Feder von Jerry Herman, der über eine Bearbeitung von Thornton Wilder auf die Posse Einen Jux will er sich machen von Johann Nestroy zurückgeht. Neben überragenden Shownummern wie Put On Your Sunday Clothes und dem Titelsong Hello, Dolly! lebt dieses Musical von der Ausdruckskraft der beiden Hauptcharaktere, die in dieser Produktion von Tim Grobe und Carin Filipčić verkörpert werden.

Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde @ Heunburg Theater, Haimburg
Juni 9 um 20:00

Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde  | Christine Lavant & Werner Berg | Biodram von Daniel Pascal nach dem Briefwechsel „Über fallenden Stern“
Regie: Andreas Ickelsheimer
Schauspiel: Valerie Anna Gruber, Daniel Pascal, Peggy Forma, Markus Fisher
Inhalt: Die erste, schicksalhafte Begegnung entfacht eine Liebe – mit deren Nachklang Christine Lavant und Werner Berg umzugehen versuchen. Zwischen Leidenschaft, Verantwortung, Gewissensbissen und Hoffnung auf eine Nähe, die es nicht geben kann, liegen Verletzungen und Freude. Die herzzerreißende Situation verwandelt sich in ihren Texten und seinen Bildern zu bedeutsamsten Werken der österreichischen Kunst. Ein Theaterabend, der, aus Originaltexten, die Geschichte von Lavant und Berg zum Leben erweckt.

 

 

 

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) @ Komödie am Schiff
Juni 9 um 20:00

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) | Musikalisch komödiantische Annäherung an Sisis Leben von Frank Piotraschke | Wiederaufnahme
Regie: Frank Piotraschke Schauspiel: Isabella Weger, Michael Kuglitsch
Inhalt: Frank Piotraschke nimmt sich dem Leben der Kaiserin Sisi an. Am besonderen Spielort am fahrenden Schiff parodieren, tanzen und singen sich die DarstellerInnen durch die unzähligen Rollen des Sisi-Universums. Die unzähligen ausverkauften Vorstellungen 2025 bringen nun SISI 2026 zurück!

 

Juni
10
Mi.
Hello, Dolly! @ Stadttheater Klagenfurt
Juni 10 um 19:30

Hello, Dolly!

Eine musikalische Komödie / Musik und Gesangstexte von Jerry Herman / Buch von Michael Stewart nach »The Matchmaker« von Thornton Wilder / Deutsch von Robert Gilbert

Heiratsvermittlerin vermittelt sich selbst – so könnte man die Geschichte von Jerry Hermans Erfolgsmusical in aller Knappheit zusammenfassen. Die lebenslustige Witwe Dolly Meyer verdingt sich darin als Eheanbahnerin mit sensationeller Erfolgsquote. Kein Wunder, dass der äußerst schwer vermittelbare Horace Vandergelder aus dem New Yorker Vorort Yonkers sich an sie  wendet, nachdem er beschlossen hat, zu heiraten. Vandergelder ist zwar reich, doch ausgesprochen kauzig und hält alle Menschen für Idiot*innen – sich selbst natürlich ausgenommen. Dolly fasst schnell den Plan, den Unternehmer selbst zu heiraten, verschafft ihm jedoch zunächst ein Date mit der Hutmacherin Irene Molloy in New York. Während Vandergelder »geschäftlich«  verreist, beschließen seine Angestellten Cornelius und Barnaby, die sturmfreie Zeit für einen Ausflug in die Großstadt zu nutzen – wo es sie als Erstes in Mrs. Molloys Hutladen verschlägt, in dem ihr Chef gerade auf Frauenschau geht. So hat Dolly alle Hände voll zu tun, um die Situation zu moderieren …

Nach La cage aux folles präsentiert das Stadttheater Klagenfurt einen weiteren Musical-Hit aus der Feder von Jerry Herman, der über eine Bearbeitung von Thornton Wilder auf die Posse Einen Jux will er sich machen von Johann Nestroy zurückgeht. Neben überragenden Shownummern wie Put On Your Sunday Clothes und dem Titelsong Hello, Dolly! lebt dieses Musical von der Ausdruckskraft der beiden Hauptcharaktere, die in dieser Produktion von Tim Grobe und Carin Filipčić verkörpert werden.

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) @ Komödie am Schiff
Juni 10 um 20:00

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) | Musikalisch komödiantische Annäherung an Sisis Leben von Frank Piotraschke | Wiederaufnahme
Regie: Frank Piotraschke Schauspiel: Isabella Weger, Michael Kuglitsch
Inhalt: Frank Piotraschke nimmt sich dem Leben der Kaiserin Sisi an. Am besonderen Spielort am fahrenden Schiff parodieren, tanzen und singen sich die DarstellerInnen durch die unzähligen Rollen des Sisi-Universums. Die unzähligen ausverkauften Vorstellungen 2025 bringen nun SISI 2026 zurück!

 

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo @ theaterHALLE 11, Klagenfurt
Juni 10 um 20:00

JTK – Junges Theater Klagenfurt: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo | nach den Berichten von Christiane F.
Regie: Angie Mautz Schauspiel: Julia Hammerl, Philipp Maximilian König, Marie Lisa Korb, Gabriela Zaucher
Ensemble: Alexander Dukhanov, Chiara Eß, Solea Gallob, Sebastian Gutschi, Irmgard Hecher, Joel Hedenik, Balvrae Jedlitschka, Melissa Jung, Jonathan Mautz, Lilith Mondschein, Liam-Eliah Schneider, Emilia Waczaunek, Sarah Welte, Engelbert Wuttej, Elias Martin Zois
Inhalt: Mit 11 Haschisch. Mit 12 LSD. Mit 13 Heroin. Die 13-jährige Christiane F. wächst in Berlin auf und rutscht immer tiefer in eine Welt, die sie nicht mehr loslässt. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen sucht sie nach Nähe und Halt. Sie landet in der Drogenwelt des berüchtigten Bahnhof Zoo, wo aus ersten Versuchen schnell bitterer Ernst wird. Das Stück basiert auf Berichten der jugendlichen Drogensüchtigen Christiane F., die in den späten 1970er Jahren aus Gesprächen mit dem Stern-Magazin hervorgingen und sie weltberühmt machte.

 

Juni
11
Do.
Das Schlösschen @ Europahaus Klagenfurt
Juni 11 um 15:30

Das Schlösschen

Es war einmal ein Mann, der machte Töpfe aus Ton und trug sie in einem Sack auf den Markt, dort wollte er sie verkaufen. Der Sack aber hatte ein Loch, und als er über eine Wiese ging, so kullerte ein Topf heraus. Der Mann merkt das gar nicht, und er setzt seinen Weg in die Stadt fort.

Nun kommen nach und nach viele Tiere aus Wald und Feld und machen es sich in dem verlorenen Töpfchen gemütlich. Dort, in ihrem neuen „Schlösschen“, leben sie zunächst friedlich miteinander. Aber bleibt das auch so, als ein Fuchs anklopft und auch drin wohnen möchte? Und dann auch noch ein hungriger Wolf? Und zuletzt gar ein dicker, brauner Bär?

Hello, Dolly! @ Stadttheater Klagenfurt
Juni 11 um 19:30

Hello, Dolly!

Eine musikalische Komödie / Musik und Gesangstexte von Jerry Herman / Buch von Michael Stewart nach »The Matchmaker« von Thornton Wilder / Deutsch von Robert Gilbert

Heiratsvermittlerin vermittelt sich selbst – so könnte man die Geschichte von Jerry Hermans Erfolgsmusical in aller Knappheit zusammenfassen. Die lebenslustige Witwe Dolly Meyer verdingt sich darin als Eheanbahnerin mit sensationeller Erfolgsquote. Kein Wunder, dass der äußerst schwer vermittelbare Horace Vandergelder aus dem New Yorker Vorort Yonkers sich an sie  wendet, nachdem er beschlossen hat, zu heiraten. Vandergelder ist zwar reich, doch ausgesprochen kauzig und hält alle Menschen für Idiot*innen – sich selbst natürlich ausgenommen. Dolly fasst schnell den Plan, den Unternehmer selbst zu heiraten, verschafft ihm jedoch zunächst ein Date mit der Hutmacherin Irene Molloy in New York. Während Vandergelder »geschäftlich«  verreist, beschließen seine Angestellten Cornelius und Barnaby, die sturmfreie Zeit für einen Ausflug in die Großstadt zu nutzen – wo es sie als Erstes in Mrs. Molloys Hutladen verschlägt, in dem ihr Chef gerade auf Frauenschau geht. So hat Dolly alle Hände voll zu tun, um die Situation zu moderieren …

Nach La cage aux folles präsentiert das Stadttheater Klagenfurt einen weiteren Musical-Hit aus der Feder von Jerry Herman, der über eine Bearbeitung von Thornton Wilder auf die Posse Einen Jux will er sich machen von Johann Nestroy zurückgeht. Neben überragenden Shownummern wie Put On Your Sunday Clothes und dem Titelsong Hello, Dolly! lebt dieses Musical von der Ausdruckskraft der beiden Hauptcharaktere, die in dieser Produktion von Tim Grobe und Carin Filipčić verkörpert werden.

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) @ Komödie am Schiff
Juni 11 um 20:00

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) | Musikalisch komödiantische Annäherung an Sisis Leben von Frank Piotraschke | Wiederaufnahme
Regie: Frank Piotraschke Schauspiel: Isabella Weger, Michael Kuglitsch
Inhalt: Frank Piotraschke nimmt sich dem Leben der Kaiserin Sisi an. Am besonderen Spielort am fahrenden Schiff parodieren, tanzen und singen sich die DarstellerInnen durch die unzähligen Rollen des Sisi-Universums. Die unzähligen ausverkauften Vorstellungen 2025 bringen nun SISI 2026 zurück!

 

Juni
12
Fr.
Hello, Dolly! @ Stadttheater Klagenfurt
Juni 12 um 19:30

Hello, Dolly!

Eine musikalische Komödie / Musik und Gesangstexte von Jerry Herman / Buch von Michael Stewart nach »The Matchmaker« von Thornton Wilder / Deutsch von Robert Gilbert

Heiratsvermittlerin vermittelt sich selbst – so könnte man die Geschichte von Jerry Hermans Erfolgsmusical in aller Knappheit zusammenfassen. Die lebenslustige Witwe Dolly Meyer verdingt sich darin als Eheanbahnerin mit sensationeller Erfolgsquote. Kein Wunder, dass der äußerst schwer vermittelbare Horace Vandergelder aus dem New Yorker Vorort Yonkers sich an sie  wendet, nachdem er beschlossen hat, zu heiraten. Vandergelder ist zwar reich, doch ausgesprochen kauzig und hält alle Menschen für Idiot*innen – sich selbst natürlich ausgenommen. Dolly fasst schnell den Plan, den Unternehmer selbst zu heiraten, verschafft ihm jedoch zunächst ein Date mit der Hutmacherin Irene Molloy in New York. Während Vandergelder »geschäftlich«  verreist, beschließen seine Angestellten Cornelius und Barnaby, die sturmfreie Zeit für einen Ausflug in die Großstadt zu nutzen – wo es sie als Erstes in Mrs. Molloys Hutladen verschlägt, in dem ihr Chef gerade auf Frauenschau geht. So hat Dolly alle Hände voll zu tun, um die Situation zu moderieren …

Nach La cage aux folles präsentiert das Stadttheater Klagenfurt einen weiteren Musical-Hit aus der Feder von Jerry Herman, der über eine Bearbeitung von Thornton Wilder auf die Posse Einen Jux will er sich machen von Johann Nestroy zurückgeht. Neben überragenden Shownummern wie Put On Your Sunday Clothes und dem Titelsong Hello, Dolly! lebt dieses Musical von der Ausdruckskraft der beiden Hauptcharaktere, die in dieser Produktion von Tim Grobe und Carin Filipčić verkörpert werden.

Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde @ Heunburg Theater, Haimburg
Juni 12 um 20:00

Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde  | Christine Lavant & Werner Berg | Biodram von Daniel Pascal nach dem Briefwechsel „Über fallenden Stern“
Regie: Andreas Ickelsheimer
Schauspiel: Valerie Anna Gruber, Daniel Pascal, Peggy Forma, Markus Fisher
Inhalt: Die erste, schicksalhafte Begegnung entfacht eine Liebe – mit deren Nachklang Christine Lavant und Werner Berg umzugehen versuchen. Zwischen Leidenschaft, Verantwortung, Gewissensbissen und Hoffnung auf eine Nähe, die es nicht geben kann, liegen Verletzungen und Freude. Die herzzerreißende Situation verwandelt sich in ihren Texten und seinen Bildern zu bedeutsamsten Werken der österreichischen Kunst. Ein Theaterabend, der, aus Originaltexten, die Geschichte von Lavant und Berg zum Leben erweckt.

 

 

 

Es fährt kein Zug nach irgendwo @ Treff•Berg
Juni 12 um 20:00

Regie: Jutta Jester
Schauspiel: Klarissa Brandner, Claudia Obereder, Petra Reiter, Angela Riedl, Barbara Strugger, Tanja Weiß-Thalmann, Georg Fleissner, Michael Reiter, Anton Profunser, Josef Sattlegger, Alois Unterwaditzer
Inhalt: Die Bahnhofskomödie von Winnie Abel nimmt Sie mit auf eine skurrile Reise voller Missverständnisse und skurriler Begegnungen. Inmitten des wartenden Trubels an einem abgelegenen Bahnhof treffen unterschiedliche Charaktere aufeinader, jeder mit eigenen Plänen und geheimen Sehnsüchten, die bald das Chaos perfekt machen. Ideal für alle, die eine charmante Komödie abseits großer Gleise schätzen.

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) @ Komödie am Schiff
Juni 12 um 20:00

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) | Musikalisch komödiantische Annäherung an Sisis Leben von Frank Piotraschke | Wiederaufnahme
Regie: Frank Piotraschke Schauspiel: Isabella Weger, Michael Kuglitsch
Inhalt: Frank Piotraschke nimmt sich dem Leben der Kaiserin Sisi an. Am besonderen Spielort am fahrenden Schiff parodieren, tanzen und singen sich die DarstellerInnen durch die unzähligen Rollen des Sisi-Universums. Die unzähligen ausverkauften Vorstellungen 2025 bringen nun SISI 2026 zurück!

 

Juni
13
Sa.
Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) @ Komödie am Schiff
Juni 13 um 20:00

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) | Musikalisch komödiantische Annäherung an Sisis Leben von Frank Piotraschke | Wiederaufnahme
Regie: Frank Piotraschke Schauspiel: Isabella Weger, Michael Kuglitsch
Inhalt: Frank Piotraschke nimmt sich dem Leben der Kaiserin Sisi an. Am besonderen Spielort am fahrenden Schiff parodieren, tanzen und singen sich die DarstellerInnen durch die unzähligen Rollen des Sisi-Universums. Die unzähligen ausverkauften Vorstellungen 2025 bringen nun SISI 2026 zurück!

 

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo @ theaterHALLE 11, Klagenfurt
Juni 13 um 20:00

JTK – Junges Theater Klagenfurt: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo | nach den Berichten von Christiane F.
Regie: Angie Mautz Schauspiel: Julia Hammerl, Philipp Maximilian König, Marie Lisa Korb, Gabriela Zaucher
Ensemble: Alexander Dukhanov, Chiara Eß, Solea Gallob, Sebastian Gutschi, Irmgard Hecher, Joel Hedenik, Balvrae Jedlitschka, Melissa Jung, Jonathan Mautz, Lilith Mondschein, Liam-Eliah Schneider, Emilia Waczaunek, Sarah Welte, Engelbert Wuttej, Elias Martin Zois
Inhalt: Mit 11 Haschisch. Mit 12 LSD. Mit 13 Heroin. Die 13-jährige Christiane F. wächst in Berlin auf und rutscht immer tiefer in eine Welt, die sie nicht mehr loslässt. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen sucht sie nach Nähe und Halt. Sie landet in der Drogenwelt des berüchtigten Bahnhof Zoo, wo aus ersten Versuchen schnell bitterer Ernst wird. Das Stück basiert auf Berichten der jugendlichen Drogensüchtigen Christiane F., die in den späten 1970er Jahren aus Gesprächen mit dem Stern-Magazin hervorgingen und sie weltberühmt machte.

 

Juni
16
Di.
Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde @ Heunburg Theater, Haimburg
Juni 16 um 20:00

Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde  | Christine Lavant & Werner Berg | Biodram von Daniel Pascal nach dem Briefwechsel „Über fallenden Stern“
Regie: Andreas Ickelsheimer
Schauspiel: Valerie Anna Gruber, Daniel Pascal, Peggy Forma, Markus Fisher
Inhalt: Die erste, schicksalhafte Begegnung entfacht eine Liebe – mit deren Nachklang Christine Lavant und Werner Berg umzugehen versuchen. Zwischen Leidenschaft, Verantwortung, Gewissensbissen und Hoffnung auf eine Nähe, die es nicht geben kann, liegen Verletzungen und Freude. Die herzzerreißende Situation verwandelt sich in ihren Texten und seinen Bildern zu bedeutsamsten Werken der österreichischen Kunst. Ein Theaterabend, der, aus Originaltexten, die Geschichte von Lavant und Berg zum Leben erweckt.

 

 

 

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) @ Komödie am Schiff
Juni 16 um 20:00

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) | Musikalisch komödiantische Annäherung an Sisis Leben von Frank Piotraschke | Wiederaufnahme
Regie: Frank Piotraschke Schauspiel: Isabella Weger, Michael Kuglitsch
Inhalt: Frank Piotraschke nimmt sich dem Leben der Kaiserin Sisi an. Am besonderen Spielort am fahrenden Schiff parodieren, tanzen und singen sich die DarstellerInnen durch die unzähligen Rollen des Sisi-Universums. Die unzähligen ausverkauften Vorstellungen 2025 bringen nun SISI 2026 zurück!

 

Juni
17
Mi.
Die Ahnfrau @ Heunburg Theater, Haimburg
Juni 17 um 20:00

Die Ahnfrau | Horrorklassiker aus dem Biedermeier von Franz Grillparzer | in Szene gesetzt von Daniel Pascal
Regie: Daniel Pascal Schauspiel: Valerie Anna Gruber, Marc Laade, Daniel Pascal, Markus Fisher, Radu Vulpe, Christof Wrussnig, Maximilian Sellner, Elisabeth Kofler
Inhalt: Wie ein Damoklesschwert lastet der Fluch der Ahnfrau über dem Hause Borotin. Sie wurde einst nach verbotener Liebesnacht mit ihrem heimlichen Buhlen von ihrem Gatten ertappt und erdolcht. Seit jener Zeit geistert sie durch die Gemäuer. Wo sie erscheint, bleibt das Unheil nicht aus. Das Geschlecht der Borotin liegt verwelkt und fast erloschen da: Dem alten Grafen ist einzig seine Tochter Berta geblieben. Ihr Bruder ging mit drei Jahren unbehütet im Schlossteich unter. In einer grauenvollen Gewitternacht sucht ein abgekämpfter junger Mann Zuflucht im Schloss: Es ist Jaromir, der Berta dereinst rettete, als sie, im Wald lustwandelnd, von rauen Gesellen genommen werden sollte. Als kurz darauf auch noch die örtliche Wachmannschaft das Schloss stürmt auf der Suche nach Räubern, welche sich die Gegend unsicher machen, und Jaromir in zittrigen Wahn verfällt, rafft sich der greise Graf auf, selbst Ordnung zu erstreiten. Doch damit bringt er das Fass endgültig zum Überlaufen und die Ahnfrau dazu, endlich ihren Fluch zu erfüllen …

 

Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde @ Heunburg Theater, Haimburg
Juni 17 um 20:00

Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde  | Christine Lavant & Werner Berg | Biodram von Daniel Pascal nach dem Briefwechsel „Über fallenden Stern“
Regie: Andreas Ickelsheimer
Schauspiel: Valerie Anna Gruber, Daniel Pascal, Peggy Forma, Markus Fisher
Inhalt: Die erste, schicksalhafte Begegnung entfacht eine Liebe – mit deren Nachklang Christine Lavant und Werner Berg umzugehen versuchen. Zwischen Leidenschaft, Verantwortung, Gewissensbissen und Hoffnung auf eine Nähe, die es nicht geben kann, liegen Verletzungen und Freude. Die herzzerreißende Situation verwandelt sich in ihren Texten und seinen Bildern zu bedeutsamsten Werken der österreichischen Kunst. Ein Theaterabend, der, aus Originaltexten, die Geschichte von Lavant und Berg zum Leben erweckt.

 

 

 

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) @ Komödie am Schiff
Juni 17 um 20:00

Sisi – Nah am Wasser: Ein Sisical (AT) | Musikalisch komödiantische Annäherung an Sisis Leben von Frank Piotraschke | Wiederaufnahme
Regie: Frank Piotraschke Schauspiel: Isabella Weger, Michael Kuglitsch
Inhalt: Frank Piotraschke nimmt sich dem Leben der Kaiserin Sisi an. Am besonderen Spielort am fahrenden Schiff parodieren, tanzen und singen sich die DarstellerInnen durch die unzähligen Rollen des Sisi-Universums. Die unzähligen ausverkauften Vorstellungen 2025 bringen nun SISI 2026 zurück!

 

Juni
18
Do.
Das Eselein @ Europahaus Klagenfurt
Juni 18 um 15:30

Das Eselein

Es lebte einmal ein König und eine Königin, die waren reich und hatten alles, was sie sich wünschten, nur keine Kinder. Endlich erfüllte Gott ihre Wünsche; als das Kind aber zur Welt kam, sah’s nicht aus wie ein Menschenkind, sondern war ein junges Eselein. Wie die Mutter das erblickte, fing ihr Jammer und Geschrei erst recht an, sie hätte lieber gar kein Kind gehabt als einen Esel. Der König aber sprach: „Hat Gott ihn gegeben, soll er auch mein Sohn und Erbe sein.“ Also ward das Eselein aufgezogen. Es war fröhlicher Art, sprang herum, spielte und hatte besonders seine Lust an der Musik, so dass es zu einem berühmten Spielmann ging und sprach: „Lehre mich deine Kunst, dass ich so gut die Laute schlagen kann als du.“

Deutung: Ein König und eine Königin bekommen endlich das langersehnte Kind – doch zum Entsetzen der Mutter ist es kein Menschenkind, sondern ein kleines Eselein. Während die Mutter mit dem Schicksal noch hadert und jammert, sie hätte lieber gar kein Kind gehabt als einen Esel, fügt sich der Vater in Gottes Willen und achtet den Sohn trotz seiner Tiergestalt als seinen rechtmäßigen Thronfolger.

Und das Eselein selbst?

Im Märchen heißt es, es war fröhlicher Art und hatte seine besondere Freude an der Musik. Es fühlt nichts Falsches an seiner Natur und verlebt unbekümmert die Jahre seiner Kindheit. Es lernt sogar, die Laute zu spielen – übt fleißig und beharrlich, bis es das Instrument so gut wie sein Meister beherrscht.

Noch ist es eins mit sich und der Welt, noch lebt es ohne Zweifel und Selbstkritik und geht ganz in seinem Wesen auf. Aber wie bei vielen Heranwachsenden während der Pubertät erkennt auch das Eselein im Verlauf der Geschichte, dass es anders als alle anderen ist – und das verunsichert, macht einsam und traurig. Es zieht in seinem Kummer von zuhause fort, hinaus in die Welt.

Doch das „junge Herrlein“ hatte ja in frühen Jahren das Glück, sich mit seinem besonderen Talent verbinden zu können – oder anders ausgedrückt: Es hatte Gelegenheit, seine Einzigartigkeit auf positive Weise zu erfahren und zu entwickeln. Das gibt ihm schließlich die Selbstsicherheit und den Mut, an den Hof eines fremden Königs zu gehen und Einlass zu begehren.

Es weiß von sich, dass es „kein gewöhnliches Stalleselein“ ist und fordert, was ihm seiner Meinung nach zusteht: niemand Geringeres als die Königstochter. Auch die junge Prinzessin stößt sich nicht an seiner Eselsgestalt, auch sie nimmt ihn, wie er ist – und so kann er – zunächst nur in der Dunkelheit der Nacht, im Verborgenen – letztendlich aber dauerhaft sein, was er in der Tiefe seines Wesens immer schon ist: ein schöner Königssohn. „Nun siehst du,“ sprach er, „wer ich bin, und siehst auch, dass ich deiner nicht unwert war.“

So lässt sich das Märchen als Bild für eine Entwicklungsgeschichte sehen, als Beispiel für eine besonders gut gelungene Selbstfindung durch bedingungslose Annahme und Selbstannahme des Protagonisten. Und es ist fast nicht anders denkbar, als dass letztlich „der gute Anfang auch ein gutes Ende nimmt“. Der Prinz und seine Braut leben fortan in aller Herrlichkeit.

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